Ohne Titel

Die Welt im Wandel,
Zeiten, wie schlechter Wein.
Oberflächlichkeiten u. Geplänkel,
Tiefgang ohne Sein.

Das Leben geliebt,
abrupt beendet.
München im Glanz der Sonne,
die Schwärze der Fassaden verblendet.

Literarisch am Ende,
Zeichen auf Papier.
Die Dunkelheit grinste nicht mehr lange,
Dasein nur im Jetzt und Hier.

SNS und SaC / 3’7’19