Kategorie: Blog

Beethoven: Genial geistreich und am Ende gehörlos – von 60 Kaffeebohnen morgens zur 9te

12. August 1845: Einweihung des ersten Beethoven-Denkmals 1845 wurde das von Ernst Hähnel gestaltete Monument als erstes Beethovendenk-mal weltweit auf dem Bonner Münsterplatz eingeweiht. Für den Bau gründete sich zehn Jahre zuvor ein Komitee, das sich dieser Sache annahm. Die Mitglieder und Finanziers lesen sich wie das „Who is Who“ aus der damaligen Zeit. Präsident war der Gelehrte und Literaturhistoriker… Read more →

Lyrik: Wenn Micro überschwappt

Das größte Experiment: Keiner bekommt es mit. Die Aufnahmetaste des Universums ist gedrückt. Nicht nur die Worte – die Taten sind es, die die Zukunft fixieren. Agieren, als gäbe es kein Morgen; Nächstenliebe: eine hohle Phrase. Der Verstand ist noch bei den Stummen; Die Lauten: kopflos, haltlos, zügellos – willenlos: uferlos. Das Lachen der Narren übertönt die Stille; Das Verstummen… Read more →

Lyrik: Zeit-Notiz

Kultur, Kunst, das Leben – Erinnerungen, vergebens das Streben. Der Regen fällt auf des Lebens stillen Schein – Trauer, Heiterkeit, alles stellt sich ein. Eine Flucht, nach vorne und nach hinten – kann man seinen eigenen Schatten überwinden? Außen wie innen, und innen wie außen – Emotion, man lebt, ein ständiges Aufbrausen. Den Pinsel geführt, er liegt in der Hand… Read more →

Lyrik: Schleifen

Der ganz normale Wahnsinn: Nimmt tagtäglich seinen Lauf. Vom Sinn ist nicht viel geblieben; Man nimmt jetzt immer mehr in Kauf.   Ob Freund, ob Feind, Und wer auch immer – Im Lande ist nichts mehr geblieben; Es bleibet fest ein trüber dunkler Schimmer.   Am Ende folgt, was immer war; Die Not ist groß, die Moral hinfort. Die rosaroten… Read more →

Lyrik: Balance

Balance zu halten. Wie soll man nur ein Land verwalten? Es ist sehr leicht zu kritisieren. Wie nur die Moral wieder etablieren? Balance zu halten. Wie kann man nur so schlecht ein Land verwalten? Es ist sehr deutlich, welche Interessen vertreten werden. Die goldene Mitte ist stark verschoben, hier auf Erden. Balance zu halten. Wohin nur – wie nur zurück… Read more →

Dichtung: Caledonia

Als ich Schottland sah, da wusste ich sofort; das ist ein ganz besonderer und heiliger Ort. Durch karge Täler ich schritt. Kummer im Herzen – Schmerzen erlitt. Die Einfachheit und Schönheit der Natur spürt dort jede Kreatur. Manches erkennt man erst auf dem zweiten Blick. Vielleicht ist’s Gottes ganz besond’rer Trick. Mit offenen Augen die Dinge sehen. Ganz deutlich alles… Read more →