Das Kloster in Kronach

Das Kloster in Kronach – ehemals von den Franziskanern genutzt u. bewohnt, ist jetzt der Orden der Oblaten hier untergebracht u. daher auch der heutige Name: Oblatenkloster. Die Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria sind eine missionarische Ordensgemeinschaft, die in der römisch-katholischen Kirche beheimatet ist. Gegründet 1816 vom heiligen Eugen von Mazenod (1.8.1782 Aix-en-Provence – 21.5.1861 Marseille), der nach Entfremdung vom Glauben u. einigen Jahren des Herumreisens – er stammte aus einer Adelsfamilie u. floh mit seiner Familie vor der französischen Revolution (1789 – 1799) nach Italien – kehrte er 1802 nach Frankreich zurück u. nach einem mystischen Erlebnis vor dem Gekreuzigten am Karfreitag 1807 beschloss er Priester zu werden. Am Ende seines weltlichen Lebens war er Erzbischof von Marseille, hatte den Orden der Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria gegründet, wurde 1856 von Napoleon III. zum Senator ernannt u. hinterließ auf seinem Sterbebett sein geistliches Testament gegenüber seinen Mitbrüdern: „Unter euch die Liebe, die Liebe, die Liebe und nach Außen den Eifer für das Heil der Seelen.“

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Bamberg

In Bamberg mit dem Rad unterwegs – von der Uni in die Stadt – u. kurz angehalten, um dieses Motiv festzuhalten. Sind ja im Moment wieder verstärkter die Touristen in der Stadt unterwegs u. man hat das Gefühl, dass das Leben zurückkommt. Es gibt aber auch die stilleren u. ruhigeren Ecken in Bamberg u. trotz der 77.373 Einwohnern – die einwohnerreichste Stadt in Oberfranken – herrscht häufig an einigen Stellen eine bedächtige, andächtige Ruhe, die mir sehr gelegen kommt. Die Lyrik- u. Photographenbrille werde ich wohl lebenslang tragen, das Absetzen ist fast unmöglich bez. meiner Wahrnehmung gegenüber dieser Welt.

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