Lyrik: Nacht

In der Nacht,
Hab Acht.
Vor deinen Gedanken,
Komm‘ nicht ins Wanken.
Lass ihn uns herzlich danken,
Um‘s kurz zu fassen,
SDG – ich kann‘s nicht lassen.

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Blicke

‪Der Blick in die Gesichter;‬
‪Hektik auf den Strassen.‬
‪Jeder ist Jedermanns Richter.‬
‪Alles erträgt man nur in Maßen.‬

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ZeitZeichen

Tief hinab in das Tal.
Wahrheit ist so fern,
Das Sonnenlicht wird zur Qual.
Freude schöner Götterfunken,
Wie berauscht u. völlig betrunken.
Buddhas Licht am Firmament erscheint,
Tränen vor Freude, heute wieder vereint.

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Tribschen Idyll

So warst du einst – nur für sie geschrieben;
die Berge und das ruhige Wasser sind geblieben;
Wie so oft zu dieser Zeit,
war auch das Idyll, Freud’ u. Leid.
Der Name musste weichen,
wie war’s nur bei den Reichen?
Das Herz tat mir im Leibe weh,
oh wenn ich doch nur die Zeilen seh’.
Für Orchester warst du nun umgeschrieben,
der Name Siegfried ist geblieben.

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Luzern

Schwere Zeiten, der See ganz still.
Die Tage gezählt, in der Nacht alleine,
so wie es der Himmel will,
Warst du doch immer die Meine.

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Venedig – ein Geheimnis werd ich doch immer bleiben

Venedig, du Blume in gar trüben Tagen,
so warst du mir doch immer lieblich, ohne zu fragen.
Durch dein Licht, die Wärme u. die Sonne,
eine für mein Herz u. Seele notwendige Wonne.
In deinen Armen ich ertrank,
dieser wärmende Abschiedsgruß, ein innigster Dank!

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ZeitZeichen (über die Wahrheit)

Wir sehen,
wir stehen,
erst am Beginn –
es ergibt wirklich Sinn.
Gedanken-Roulett‘,
nach dem Schlaf, aus dem Bett.
Dunkelkammer-Denken,
wen die Aufmerksamkeit schenken?
Wenn Argumente fehlen,
wie ein Dieb, alles zusammen-stehlen.
Wahrheit immer, erblickt,
das Licht, sie ist geschickt.
Geschickt von oben?
In den Lokus gelogen.
Keiner liebt es, manipuliert zu werden;
Es häufen sich, die Beschwerden.
Negativer Wachstum – Wortmagie betrieben.
Doch am Ende ist nur die Wahrheit geblieben.

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Lyrik – Wesendonck-Lieder

Wer die ewig währende Sehnsucht fand,
hat sie selten gesucht, sie einen band.
Den süßen Schmerz in der Stille,
so war’s der Unmöglichkeitswille.
Immer fern u. getrennt, doch im Herzen vereint,
nächtens zart u. alleine, wärmende Tränen verweint.
 
SaC, SNS

Berichtigung, folgt stets …

Wenn die Lüge zum Himmel ragt,
fällt ungefragt,
der Turm.
Es folgt derer Tage letzter Sturm.
Medienheulen,
laut die Fragen, keiner will sich beugen.
Babel war sein Name – fern,
er leuchtet am Firmament, der Wahrheitsstern.
 
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Entkoppelt

Entkoppelt von der Welt,
eingetaucht in die Farbigkeit der Musik.
Findet man den Duft der Wurzeln,
die verbinden,
zu all dem,
was wir als Leben bezeichnen.
Mit Abstand in die Stille,
zurück zur Ruhe,
als Teil von dem,
was Universum genannt wird.

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Abstand bitte

Abstand bitte.
So Olaf zu Brigitte.
Sie fand ihn nicht mehr so scharmant.
Er war jetzt viel mehr Tina zugewandt.
Ihr war er jetzt ganz nah.
Da es neulich abständig, ganz plötzlich geschah.
Brigitte ist jetzt abständig ganz nah bei Fritz.
Mit Abstand beide beim Kaffee im Ritz.
 
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Weimar

Welch freudig Wonn’, ich seh’,
Wenn ich an besagtem Orte steh’.
Ein Singen u. ein Hoffen,
Schlaftrunken, wie hat es mich getroffen!
 
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Wer sind wir?

Die Stille des Wassers,
Wie ein Spiegel für unser Selbst.
Beim Anblick,
Eitelkeit?
Ekel?
Beides möglich;
Beides abhängig von der Zeit;
Tief, hoch, keiner es sieht;
Bunt die Haare,
Eigentum ist verpönt;
Gesonnt im Antlitz der Reichen;
Keine Tugend, kein Gesicht.
Furchen durchziehen,
Geist, die Seele gebrochen.
Freudig hinauf in die Höh‘,
Selbsterkenntnis u. Tradition,
Führen zurück;
Himmel ist barmherzig,
Farbe aus den Haaren gewaschen;
Gesicht glänzt rosarot;
Freudentränen für all die Zeit;
Jetzt für den Blick in des Wasser-Spiegels,
Bereit, bis in alle Ewigkeit.

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