Caledonia

Als ich Schottland sah, da wusste ich sofort,
dies ist ein ganz besonderer und ein heiliger Ort.

Viele Male ich durch dessen karge Täler schritt.
Kummer im Herzen und unsagbare Schmerzen ich erlitt.

Die Einfachheit und Schönheit dieser einzigartigen Natur.
Spürt und fühlt dort – im tiefsten Herzen – jede Kreatur.

Manche Dinge erkennt man erst auf dem zweiten Blick.
Vielleicht ist dies – Gottes – ganz besonderer Trick.

Man muss nur mit offenen Augen die Dinge sehen.
Alles wird deutlich, und man kann nur noch verstehen.

Tugendland

Tugendland, du Zahlmeister der Nationen.
Beschossen und geschossen aus allen Kanonen.

Tugendland, deine Herren sind dir fremd.
In die Taschen gegriffen, nun beim letzten Hemd.

Tugendland, rot, wohin man blickt.
Der Glaube ist mit der Ideologie zu sehr verstrickt.

Tugendland, wie kommst du daher in dieser Zeit.
Ein König aus dem Süden, wäre für das ganze Land bereit? „Tugendland“ weiterlesen

Am Hofe von Zhou

Altes Wissen, das Mondlicht im See erblickt.
Wellen brechen die Harmonie, das Leben völlig ungeschickt.

Bücher haben Weisheit, Menschen lebten nach Moral,
Perlen und Fischaugen sind vermischt, Leben im großen Saal.

Im Emei die Nebelschleier bei Ziehen angeschaut,
Der Drang nach Wissen, die Stimme wurde sehr laut.

Musik hat dich Macht, Knoten zu lösen, „Am Hofe von Zhou“ weiterlesen

Lyrik zum Tag der Deutschen Einheit

Zur Einheit gehören auch Heimat, Herz u. Verbundenheit.

Heimat, Herz, Verbundenheit

Heimat im Herzen –
vertreibt Kummer, Sorgen und Schmerzen.
Als Bayer und vor allem als ein Franke –
ist es mal an der Zeit für ein großes Danke!
Du Städtchen am Fuße der Festung Rosenberg –
deine Erhabenheit, man wirkt wie ein Zwerg.
Die Luft ist noch klar und rein –
sauber und geordnet bist du, es ist nicht nur der Schein.
Dort wo ich die erste Liebe fand –
erneut ist das Band geflochten, ich halt’ dir treu die Hand.
Sie ist es auch wert –
denn wenn man es spürt, ists warm ums Herz und unbeschwert.

Stefan N. Schwarz

Mond in der Nacht (Gedanken an das Mondfest in China)

Oh du Mond in der Nacht.
Leben um Leben hab ich über eine Frage nachgedacht.

Wenn nächtliche Stille ist einkehrt;
Die Gedanken viel ruhiger sind und das Herz wird unbeschwert.

Wenn die große Sieben am nächtlichen Himmel erscheint;
So manche Träne hab ich im Gedanken um dich geweint.

Die Sache in dieser Dekade ein Ende fand;
Mein Herz sich wieder mit dem Fa verband.

Stefan N. Schwarz

(Zum Mondfest – das Mondfest ist das lyrischste aller Feste in China: https://www.epochtimes.de/china/china-kultur/das-mondfest-ein-poetischer-zauber-in-china-a1092983.html)

Manipur

Manipur, wer kann’s versteh’n.
Wörter an der Oberfläche,
Vergangenheit ist schwer zu seh’n.
Freude oder Erinnerung,
Beides Wellen auf dem Meere.
Ein Auf und Ab, beides gibt den Schwung.
Einfach auf das Land geblickt,
Freundlichkeit und Güte.
Im Sommer ist’s sehr warm, „Manipur“ weiterlesen

Sei wachsam

Sei wachsam,
wenn Gruppen stigmatisiert werden.
Sei wachsam,
wenn das Stilmittel der Wiederholung zum Normalfall wird.
Sei wachsam,
wenn von Alternativlosigkeit gesprochen wird.
Sei wachsam,
wenn an den Säulen Kultur und Sprache herumgemeißelt wird.
Sei wachsam,
wenn dein Inneres eine andere Sprache spricht, als die Erzählung im außen.
Sei wachsam,
wenn alte Literatur verändert wird.
Sei wachsam,
wenn Emotionen zu Fakten erhoben werden. „Sei wachsam“ weiterlesen

Am Lieblingsplatz von Christoph Martin Wieland im Schlosspark Tiefurt

 

 

 

 

 

Am Lieblingsplatz von Christoph Martin Wieland im Schlosspark Tiefurt (bei Weimar) dichtend sitzend u. vergangener Tage besinnend.

Lyrik „Am Lieblingsplatz von Christoph Martin Wieland im Schlosspark Tiefurt“ weiterlesen

Eine Veröffentlichung von mir

Eine Veröffentlichung von mir bei der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte für den Gedichtwettbewerb 2020. Sie trägt den Titel: Im Zeichen von Chinas Krone.

Das Jahr 2020 ist für uns alle ein Jahr, das keiner in dieser Form schon einmal erlebte u. was noch alles auf uns zukommt, ist derzeit völlig offen. Es zeigen sich in vielen Bereichen Extreme, es zeigt sich Neues, aber wir können auch Altbekanntes erkennen – ich sehe eine gewisse Analogie zur Vergangenheit. „Eine Veröffentlichung von mir“ weiterlesen