Das Ende aller Tage?
Armageddon…
Ein Wort wie ein Echo durch die Zeit
Alt wie der Glaube
Und doch wieder neu
Armageddon – sag mir, woher kommt dieser Klang?
Aus alten Schriften oder aus der Angst im eigenen Gang?
Wer spricht davon, wer schweigt und wer glaubt daran?
Wer sieht das Ende kommen – und wer schaut es sich nicht an?
Ein Wort wie ein Schatten über Städten aus Beton
Zwischen Wissenschaft und Mythos lebt es weiter schon
Propheten in den Straßen, sie rufen laut nach Sinn
Doch keiner kennt die Antwort – nur den Anfang vom Beginn
Ist es Ort oder Vision, Schlachtfeld oder Geist?
Ist es das, was man erwartet – oder das, was man vermeint?
Die einen bauen Bunker, die andern bauen Licht
Und irgendwo dazwischen steht ein Mensch und fragt sich: „Bin ich’s?“
Ist das das Ende aller Tage?
Oder nur ein Spiegel unserer Frage?
Wer führt das Schwert, wer hält die Hand?
Wer erkennt noch Gut und Verstand?
Es gibt Hoffnung – doch sie ist Glaube
Zwischen Himmel, Staub und Taube
Wenn du die Zeichen wirklich siehst
Weißt du, dass du nicht verlierst
China trägt den Drachen, rot wie alte Macht
So fern auf der Karte – und doch hier über Nacht
Die Welt ist enger geworden, als wir je gedacht
Ein Flüstern wird zur Welle, die über Grenzen kracht
Das Gute und das Böse – so alt wie die Zeit
Doch heute schwer zu sehen in der Gleichzeitigkeit
Alles wird vermischt, alles grau gemacht
Und wer noch klar erkennt, wird leise ausgelacht
Wer zieht die Fäden wirklich, wer schreibt den Plan?
Oder ist das alles größer als ein einzelner Mann?
Sie reden von Systemen, von Ordnung, von Gewalt
Doch Wahrheit liegt verborgen – leise und alt
Ist das das Ende aller Tage?
Oder nur ein Spiegel unserer Frage?
Wer führt das Schwert, wer hält die Hand?
Wer erkennt noch Gut und Verstand?
Es gibt Hoffnung – doch sie ist Glaube
Zwischen Himmel, Staub und Taube
Wenn du die Zeichen wirklich siehst
Weißt du, dass du nicht verlierst
Und Gott…
lässt sich nicht lesen wie ein offenes Buch
Nicht lenken, nicht rechnen, nicht planen im Versuch
Wer meint, er spielt mit dem Ende der Zeit
Hat vielleicht vergessen, was Demut bedeutet – und Ewigkeit
Sie reden von dem Ende, als wäre es gewiss
Doch keiner kennt die Stunde, keiner kennt den Riss
Zwischen dem, was ist, und dem, was kommt
Zwischen Zweifel im Herzen und dem, was man glaubt
Doch hör genau hin – es sind nicht viele, nur drei
Keine lauten Stimmen, eher still und frei
Wer sie erkennt, der steht nicht im Sturm
Sondern sieht klar – auch im fallenden Turm
Keine Panik, kein Schreien, kein blinder Lauf
Nur ein stilles Verstehen – und du wachst daraus auf
Armageddon mag kommen oder nie existieren
Doch die Wahrheit liegt darin, es zu reflektieren
Das Ende aller Tage?
Vielleicht…
Oder nur der Anfang von etwas
Das wir längst hätten sehen können
S.
Song: https://www.ganjingworld.com/s/VV04jANEJ9