Kategorie: VfM

Lyrik: Schloss Eyba – südlich von Saalfeld

[Verse 1] Südlich von Saalfeld, wo der Wind rauer geht, liegt ein Dorf auf der Höhe, das im Schweigen besteht. Fünfhundertfünfzig Meter, nah am Himmel gebaut, wo der Wald noch erzählt und die Stille vertraut. Nur ein paar Häuser, kaum mehr als ein Kreis, doch die Luft trägt Geschichte, herb, klar und weiß. Für Frankenwälder Herzen ist die Rauheit kein… Read more →

Lyrik: Sous Le Même Ciel

Sous Le Même Ciel Sous le même ciel,sur la même terre,un ballon qui rouleefface les frontières. Du fleuve aux grandes villes,des montagnes jusqu’au vent,les peuples se rassemblentdans la lumière du moment. On vient avec nos couleurs,nos histoires, nos chansons.Mais quand commence le match,nous parlons le même son. La victoire a plus de beautéquand le respect marche à côté.Et dans les… Read more →

Lyrik: One Game, One World

One Game, One World Lights come up across the field,all our dreams are standing still.For one game, one night, one world,we rise together. From the cities to the plains,through the sunshine, through the rain,people gather side by sidewith open hearts and open eyes. Different flags and different names,but every child knows the game.When the whistle starts to blow,we remember what… Read more →

Lyrik: Un Solo Corazón

Un Solo Corazón Bajo el sol, junto al balón,late fuerte una nación.Desde el barrio hasta el estadio,canta el mundo una canción. Hoy no importan las fronteras,ni el idioma, ni el color.En la cancha somos uno,corazón contra corazón. Rueda el balón por la tierra,como un sueño universal.Cada pase lleva esperanza,cada abrazo vale más. Que se escuche en la ciudad,que se escuche… Read more →

Die fünfte Jahreszeit / The Fifth Season / 第五个季节

Die fünfte Jahreszeit Frei am Wegesrand, und doch gefangen. Zwischen tausend Wegen noch keinen gefunden. Der Wind trägt Stimmen aus einer anderen Zeit. Doch niemand sagt, wie weit der Weg noch offen bleibt. Die Jugend hat sich verloren im Raum ohne Grenzen, ohne Form, ohne Ziel, zwischen Bildern und Tendenzen, ohne Grenzen im digitalen Raum – ein fremder Traum. Man… Read more →

That’s The Way It Is

That’s The Way It Is YeahStreetlights glow, cold concretePeople run but never speakThat’s the way it isBut it won’t stay like this People rushing through the nightLost their dreams, lost their lightGray buildings, freezing windTrying to remember who we’ve been Children dreaming way too smallWant a chance, that is allOld men staring from the darkWatching time erase its marks Some… Read more →

Lyrik: Schnee, Schatten, Schrattenbach

Schnee, Schatten, Schrattenbach Der Zug nach Gloggnitz schleicht durch’n Schnee,graue Wälder, kalter Tee.Brenner sitzt am Fenster still,raucht zu viel, wie er’s halt will. Semmering im Nebelgrau,alte Villen, Himmel lau.Und irgendwo im Fichtenwaldwartet etwas müd und kalt. Schnee, Schatten, Schrattenbach,über allem liegt die Nacht.Und die Wahrheit geht so leis’,wie a Schritt im alten Eis.Schnee, Schatten, kalter Wind,Menschen fliehen, weil sie’s sind.Und… Read more →

Lyrik: Monsieur Terrasse

Monsieur Terrasse Le vent soufflait froid sur LourmarinLes platanes jetaient leurs ombres au matinUn homme assis silencieux dans la lumièreDisait : « Rien n’est plus important que d’être sincère. » Le bus montait lentement depuis AixLe ciel semblait de verre et silencieuxAu Café de l’Ormeau il restait làComme s’il avait oublié qui il était déjà Une Gauloise entre deux doigtsLe… Read more →

Drei Tage Dunkelheit

Drei Tage Dunkelheit Straßen voller Lichter, voller Zeit Menschen ziehen durch die Ewigkeit New York schläft niemals, Paris klingt leis Berlin atmet unter Neonweiß Menschen in den Bahnen, Blick aufs Telefon Autos ziehen durch den Morgen schon Alles wirkt gewöhnlich, laut und klar Keiner ahnt, was kommen soll, was war Kinder lachen irgendwo im Wind Während Wolken plötzlich schwerer sind… Read more →

Heimat

Heimat Leise Straßen, alter WindErinnerungen an das KindMan geht fort und kehrt doch umdenn Heimat bleibt im Herzen niemlas stumm Heimat ist ein großes Wortviele Wege führen fortManche Straßen tragen weitin die grosse Dunkelheit Meine Wege, lang gewesenwie ein Wein, erst spät erlesenJahre ziehen still vorbeidoch etwas im Herzen bleibt stets treu Und die Zeit formt unser Lebennimmt und will… Read more →

Der Sinn, die Suche

Der Sinn, die Suche Leise Fragen in der Nacht über Dinge, die kein Mensch bewacht Zwischen Zweifel, Zeit und Licht sucht er etwas, findets nicht Was ist Wahrheit, sag mir wer trägt sie still durch dieses Meer? Zwischen Stimmen dieser Welt die sich selbst für Wahrheit hält Wann beginnt der eigne Sinn? Liegt er draußen oder drin? In dem Lärm… Read more →

Die Stimme, die verschwand

Die Stimme, die verschwand November fällt auf Wien herab kein Licht, das wirklich bleiben mag Ein Telefon, ein kurzer Ton und irgendwas ist nicht mehr da Ein Krügerl halb, der Rauch steht still Brenner weiß, was kommen will Keine Fragen, nur ein Blick und ein Fall nimmt seinen Schritt Eine Stimme, die man kennt die plötzlich nicht mehr wiederkehrt Ein… Read more →

Lyrik: Der stille Aufstand – April 25, 1999

Der stille Aufstand – April 25, 1999 Leise Schritte im Morgenlichtkeine Parolen, kein GesichtZehntausend stehen – still und klarkeiner ahnt, was kommen war Frühling in der Stadt aus Steineine Straße, lang und reinkeine Stimmen, nur der Blickjeder Schritt ein Stück zurück Keine Fahnen, keine Machtkeine Worte laut gemachtnur ein Atem, nur ein Seinund die Hoffnung: „Man hört uns rein“ Doch… Read more →

Der lachende Pessimist

Der lachende Pessimist Ein Vers bleibt stehen, wenn der Mensch vergeht,ein Lachen, das durch dunkle Zeiten weht.Ein Name fällt – doch kaum erkannt,ein Leben still im Schattenland. „Vater werden ist nicht schwer“ –die Welt zitiert und weiß nicht mehr,dass hinter jedem leichten Reimein schweres Herz im Stillen weint. Ein Mann, der nie ein Vater war,der fern blieb allem, was ihm… Read more →

Wienerwürstelkomplott

Wienerwürstelkomplott Dienstagabend, Mai, Wien bei Nacht Ein Mann fällt – und keiner hat’s gedacht Käsekrainer auf dem Pflaster, halb gegessen, kalt Manchmal stirbt man leise – und manchmal stirbt man falsch Er kam von weit her, Minneapolis, neun Stunden Flug Hotel Sacher, erste Nacht, alles sah so gut aus genug Kärntner Straße, Lichter flimmern, Oper in der Luft Ein Reiseführer… Read more →