Kategorie: VfM

Die fünfte Jahreszeit / The Fifth Season / 第五个季节

Die fünfte Jahreszeit Frei am Wegesrand, und doch gefangen. Zwischen tausend Wegen noch keinen gefunden. Der Wind trägt Stimmen aus einer anderen Zeit. Doch niemand sagt, wie weit der Weg noch offen bleibt. Die Jugend hat sich verloren im Raum ohne Grenzen, ohne Form, ohne Ziel, zwischen Bildern und Tendenzen, ohne Grenzen im digitalen Raum – ein fremder Traum. Man… Read more →

That’s The Way It Is

That’s The Way It Is YeahStreetlights glow, cold concretePeople run but never speakThat’s the way it isBut it won’t stay like this People rushing through the nightLost their dreams, lost their lightGray buildings, freezing windTrying to remember who we’ve been Children dreaming way too smallWant a chance, that is allOld men staring from the darkWatching time erase its marks Some… Read more →

Lyrik: Schnee, Schatten, Schrattenbach

Schnee, Schatten, Schrattenbach Der Zug nach Gloggnitz schleicht durch’n Schnee,graue Wälder, kalter Tee.Brenner sitzt am Fenster still,raucht zu viel, wie er’s halt will. Semmering im Nebelgrau,alte Villen, Himmel lau.Und irgendwo im Fichtenwaldwartet etwas müd und kalt. Schnee, Schatten, Schrattenbach,über allem liegt die Nacht.Und die Wahrheit geht so leis’,wie a Schritt im alten Eis.Schnee, Schatten, kalter Wind,Menschen fliehen, weil sie’s sind.Und… Read more →

Lyrik: Monsieur Terrasse

Monsieur Terrasse Le vent soufflait froid sur LourmarinLes platanes jetaient leurs ombres au matinUn homme assis silencieux dans la lumièreDisait : « Rien n’est plus important que d’être sincère. » Le bus montait lentement depuis AixLe ciel semblait de verre et silencieuxAu Café de l’Ormeau il restait làComme s’il avait oublié qui il était déjà Une Gauloise entre deux doigtsLe… Read more →

Drei Tage Dunkelheit

Drei Tage Dunkelheit Straßen voller Lichter, voller Zeit Menschen ziehen durch die Ewigkeit New York schläft niemals, Paris klingt leis Berlin atmet unter Neonweiß Menschen in den Bahnen, Blick aufs Telefon Autos ziehen durch den Morgen schon Alles wirkt gewöhnlich, laut und klar Keiner ahnt, was kommen soll, was war Kinder lachen irgendwo im Wind Während Wolken plötzlich schwerer sind… Read more →

Heimat

Heimat Leise Straßen, alter WindErinnerungen an das KindMan geht fort und kehrt doch umdenn Heimat bleibt im Herzen niemlas stumm Heimat ist ein großes Wortviele Wege führen fortManche Straßen tragen weitin die grosse Dunkelheit Meine Wege, lang gewesenwie ein Wein, erst spät erlesenJahre ziehen still vorbeidoch etwas im Herzen bleibt stets treu Und die Zeit formt unser Lebennimmt und will… Read more →

Der Sinn, die Suche

Der Sinn, die Suche Leise Fragen in der Nacht über Dinge, die kein Mensch bewacht Zwischen Zweifel, Zeit und Licht sucht er etwas, findets nicht Was ist Wahrheit, sag mir wer trägt sie still durch dieses Meer? Zwischen Stimmen dieser Welt die sich selbst für Wahrheit hält Wann beginnt der eigne Sinn? Liegt er draußen oder drin? In dem Lärm… Read more →

Die Stimme, die verschwand

Die Stimme, die verschwand November fällt auf Wien herab kein Licht, das wirklich bleiben mag Ein Telefon, ein kurzer Ton und irgendwas ist nicht mehr da Ein Krügerl halb, der Rauch steht still Brenner weiß, was kommen will Keine Fragen, nur ein Blick und ein Fall nimmt seinen Schritt Eine Stimme, die man kennt die plötzlich nicht mehr wiederkehrt Ein… Read more →

Lyrik: Der stille Aufstand – April 25, 1999

Der stille Aufstand – April 25, 1999 Leise Schritte im Morgenlichtkeine Parolen, kein GesichtZehntausend stehen – still und klarkeiner ahnt, was kommen war Frühling in der Stadt aus Steineine Straße, lang und reinkeine Stimmen, nur der Blickjeder Schritt ein Stück zurück Keine Fahnen, keine Machtkeine Worte laut gemachtnur ein Atem, nur ein Seinund die Hoffnung: „Man hört uns rein“ Doch… Read more →

Der lachende Pessimist

Der lachende Pessimist Ein Vers bleibt stehen, wenn der Mensch vergeht,ein Lachen, das durch dunkle Zeiten weht.Ein Name fällt – doch kaum erkannt,ein Leben still im Schattenland. „Vater werden ist nicht schwer“ –die Welt zitiert und weiß nicht mehr,dass hinter jedem leichten Reimein schweres Herz im Stillen weint. Ein Mann, der nie ein Vater war,der fern blieb allem, was ihm… Read more →

Wienerwürstelkomplott

Wienerwürstelkomplott Dienstagabend, Mai, Wien bei Nacht Ein Mann fällt – und keiner hat’s gedacht Käsekrainer auf dem Pflaster, halb gegessen, kalt Manchmal stirbt man leise – und manchmal stirbt man falsch Er kam von weit her, Minneapolis, neun Stunden Flug Hotel Sacher, erste Nacht, alles sah so gut aus genug Kärntner Straße, Lichter flimmern, Oper in der Luft Ein Reiseführer… Read more →

Apfelstrudel & Abgesang

Apfelstrudel & Abgesang Nebel hängt wie a nasses Tuch,über Wien liegt a müder Fluch.Herrengasse, Licht noch an,als hätt die Sonn’ vergessen wann. Im Goldenen Hahn, a leerer Blick,der Brenner rührt – ka Weg zurück.Vier Monat Ruh, ka Wort, ka Streit,doch irgendwas in ihm schreit. Apfelstrudel, warm und schwer,Wien liebt sich selbst – und kann nicht mehr.Zwischen Zucker, Rauch und Zeitliegt… Read more →

Das Ende aller Tage?

Das Ende aller Tage? Armageddon…Ein Wort wie ein Echo durch die ZeitAlt wie der GlaubeUnd doch wieder neu Armageddon – sag mir, woher kommt dieser Klang?Aus alten Schriften oder aus der Angst im eigenen Gang?Wer spricht davon, wer schweigt und wer glaubt daran?Wer sieht das Ende kommen – und wer schaut es sich nicht an? Ein Wort wie ein Schatten… Read more →

Donauwelle des Doppelgängers

Donauwelle des Doppelgängers Am Schwedenplatz, der Walzer klingt, die Donau zieht ihr graues Ding. Dreitausend Leit, a Spritzer kalt, der Brenner steht da, müd und alt. A Filterlose, a Blick ins Grau, die Stadt is laut, die Donau lau. Und irgendwo im Mehlspeisstand liegt heut der Tod im Zuckergwand. Donauwelle, dunkel und süß, Wien tanzt weiter, merkt gar nix. Doch… Read more →