frei am wegesrand,
und doch gefangen.
die jugend hat sich
verloren im raum ohne grenzen
und ohne form.
schatten spendet kühle,
menschen ziehen vorüber,
doch am ende herrscht die leere.
wo etwas finden?
was suche ich und warum –
bin ich hier?
fragen der jugend,
vage gestellt;
atme durch,
denke nach.
zeit ist nicht unendlich,
fragen werden für alle final
gelöst.
doch dann ist die chance vorüber.
endlos die jahre,
sommer und winter,
ein wechsel.
jetzt ist die fünfte jahreszeit.
denke nach.
s.