frei am wegesrand, und doch gefangen. die jugend hat sich verloren im raum ohne grenzen und ohne form. schatten spendet kühle, menschen ziehen vorüber, doch am ende herrscht die leere. wo etwas finden? was suche ich und warum – bin ich hier? fragen der jugend, vage gestellt; atme durch, denke nach. zeit ist nicht unendlich, fragen werden für alle final… Read more →
Kategorie: Lyrik – Gesellschaft
Im digitalen Hamsterrad
Im digitalen Hamsterrad Kaltes Licht in müden Augen Bildschirme, die den Himmel rauben Jeder rennt, doch keiner fragt wohin dieses Leben jagt In einer Welt, in der Lyrik vergeht weil alles nur Sekunden besteht Zeilen flackern kurz im Raum wie ein verlorener Datentraum Menschen laufen wie hypnotisiert durch Straßen, digital programmiert Blicken tief in ihr Display und vergessen den eigenen… Read more →
lyrik: im digitalen hamsterrad
in einer welt, in der lyrik nichts mehr vermag, nichts mehr kann, als nur gelesen zu werden. gelesen zu werden, ist schon viel, und vielleicht kann und darf man auch nicht mehr erwarten. aber es muss doch ein verständnis für die zeit, für die dringlichkeit bestehen – vergehen? oder sind wir verloren im digitalen raum, ohne dass wir es bemerkt… Read more →
Lyrik – Der letzte Funke
Im Dunkel flackert leis‘ die Glut, ein Schatten zieht durchs Land. Kein Feind mit Namen, keine Hut, nur Feuer – ohne Hand. Sie brennen Felder, es brennt der Traum, aus Rauch wird kaltes Licht. Und wer den Himmel fragt nach Raum, der findet eine Antwort – nicht. Im Spiegel lächelt fremdes Sein, verkleidet, stumm und doch vertraut. Die Wahrheit trägt… Read more →
lyrik: verrückt
wir lachen in einer welt, die lächerlich ist. wir trinken in einer welt, die von sich selbst betrunken ist. wir denken in einer welt, die das denken verlernt hat. wir schwimmen in einem gesellschaftlichen allerlei, das das wenige betont und das viele verpönt. wir glauben in einer welt, die den glauben an sich selbst schon lange verloren hat. wir essen… Read more →
Lyrik – Der längste Tag
Noch kann man es ignorieren und die Augen davor verschließen – die Sinne betäuben, den Geschmack vom lieblichen Wein genießen. Sich ablenken lassen, allen möglichen Dingen nachgehen – die Zeit läuft davon, wie viele werden es dann verstehen? Die Welt ist eine Illusion und jeder hat seine eigene erschaffen – geblendet, ergötzt vom Anblick, immer wieder das eigene törichte Gaffen.… Read more →
Lyrik – Der Plan
Gehirne, alle verraucht – Einheitspartei, voraus. Erika, total verbraucht. Umkehrung, is‘ noch nicht aus. Des Alten, Hammer und Sich’l – Schafe, Oh Mich’l oh Mich’l. Amerika, im Sünden, Genossen, wüten. Der Plan, am Kupfergraben, Schwarz wie die Nacht, Todesraben. Tao’s, Schwert, Gerechtigkeit, bald wieder eingekehrt. Read more →
Lyrik von Stenor – aufblühen
Das neue Jahr beginnt, ob auch diesmal die Zeit wieder so schnell verrinnt? Viele erwarten in der Zukunft einen speziellen Augenblick, das alles liegt in unseren Händen und in unserem Geschick. Noch ist es Winter und die Bäume sind kahl, beim Schreiten durch die Natur wirkt alles sehr kühl und sehr fahl. Doch der Frühling ist der nächste im Bunde,… Read more →
Lyrik – Nachts
Nacht, Regentropfen fallen aufs Dach – Windgeräusche, Architektur, es klingt so flach. Nass der alte Asphalt, Leuchten spiegel sich – überall dein Gesicht, eins dem andren glich. Wie vertraut die Klänge des Windes – freudig und ehrlich die Augen des Kindes. Wohlig mild, wärme steigt empor – sakral das Gefühl, im Gleichklang, wie ein harmonischer Chor. Klänge und Geräusche an… Read more →
Lyrik: Welt aus Glas
Geflohen hinter einer Welt aus künstlichem Glas. Mit Abstand geatmet, wächst das braune Gras. #stefannoir Read more →
Lyrik: Das Jetzt
Im orientierungslosen Jetzt hallen die Schlachtrufe aller progressiven Zeitgeister. Der Wind zieht wie ein sanfter Gebirgsbach das Rauschen in den grünen Kronen nach sich. Vieles wirkt urplötzlich anders. S. Read more →
lyrik: toelpelrufe am fluss
masslos fischlos zahnlos fleischlos haltlos ziellos planlos orientierungslos fassungslos gendakenlos wortlos formlos s. Read more →
lyrik: kalt u. doch vertraut
die beruehrbare unantastbarkeit. die naehe zur unnahbarkeit. ein mm abstand und lichtjahre entfernt. eiskalt auf der spitze; erhaben und still – vertraut das altbekannte. – niemand versteht; folgende entschwunden. s. Read more →
gedanke, gedanken – wirklich niemand?!
keiner – niemand (?) realisiert das kommende. tiefe schnitte in die haut – egoismus tritt ans tageslicht. nur noch das goettliche schuetzt; daemonen und gespenster ausser rand und band. ein gedanke das uebel beendet. licht klar, erde rein. s. Read more →
Silencium – non commentare
Kettensägen schneiden in die asphaltierte Haut der Stadt. Kinderstimmen kreischen; in des Lärmes Auslage gibt’s einen saftigen Rabatt. Staub bedeckt den Verstand; die dunklen Sakkos sind verschmutzt in diesem Land. Kettensägen schneiden – tief – in die asphaltierte Haut der Stadt. S. Read more →
Lyrik: Orbitkreuz und Worte ohne Wiederkehr
Fern der Glnaz; im grauschimmernden Haar; wie weit die Zeit uns fortgetragen. Uebergang ins unbekannte Niemands-Land; Zwiebelringe fliegen im Orbitkreuz. Wahr und falsch die Worte ohne Wiederkehr. S. Read more →
Lyrik: WW3 v WK3 = 0
auf dem feuerstuhle sitzend; flog ein taurus über stock und stein; schwitzend wie ein bock im lande, riefen alle: lass das sein. die stiefel sind erneut gewienert; miemand hat mehr sinn und verstand; hyperschall-raketen fliegen – in schutt und asche liegt das land. die schlimmste seuche in der welt; ist das streben all der deppen nach macht und noch mehr… Read more →