Kategorie: Lyrik – Gesellschaft

Lyrik – Der letzte Funke

Im Dunkel flackert leis‘ die Glut, ein Schatten zieht durchs Land. Kein Feind mit Namen, keine Hut, nur Feuer – ohne Hand. Sie brennen Felder, es brennt der Traum, aus Rauch wird kaltes Licht. Und wer den Himmel fragt nach Raum, der findet eine Antwort – nicht. Im Spiegel lächelt fremdes Sein, verkleidet, stumm und doch vertraut. Die Wahrheit trägt… Read more →

lyrik: verrückt

wir lachen in einer welt, die lächerlich ist. wir trinken in einer welt, die von sich selbst betrunken ist. wir denken in einer welt, die das denken verlernt hat. wir schwimmen in einem gesellschaftlichen allerlei, das das wenige betont und das viele verpönt. wir glauben in einer welt, die den glauben an sich selbst schon lange verloren hat. wir essen… Read more →

Lyrik – Der längste Tag

Noch kann man es ignorieren und die Augen davor verschließen – die Sinne betäuben, den Geschmack vom lieblichen Wein genießen. Sich ablenken lassen, allen möglichen Dingen nachgehen – die Zeit läuft davon, wie viele werden es dann verstehen? Die Welt ist eine Illusion und jeder hat seine eigene erschaffen – geblendet, ergötzt vom Anblick, immer wieder das eigene törichte Gaffen.… Read more →

Lyrik – Der Plan

Gehirne, alle verraucht – Einheitspartei, voraus. Erika, total verbraucht. Umkehrung, is‘ noch nicht aus. Des Alten, Hammer und Sich’l – Schafe, Oh Mich’l oh Mich’l. Amerika, im Sünden, Genossen, wüten. Der Plan, am Kupfergraben, Schwarz wie die Nacht, Todesraben. Tao’s, Schwert, Gerechtigkeit, bald wieder eingekehrt. Read more →

Lyrik – Nachts

Nacht, Regentropfen fallen aufs Dach – Windgeräusche, Architektur, es klingt so flach. Nass der alte Asphalt, Leuchten spiegel sich – überall dein Gesicht, eins dem andren glich. Wie vertraut die Klänge des Windes – freudig und ehrlich die Augen des Kindes. Wohlig mild, wärme steigt empor – sakral das Gefühl, im Gleichklang, wie ein harmonischer Chor. Klänge und Geräusche an… Read more →

Lyrik: WW3 v WK3 = 0

auf dem feuerstuhle sitzend; flog ein taurus über stock und stein; schwitzend wie ein bock im lande, riefen alle: lass das sein. die stiefel sind erneut gewienert; miemand hat mehr sinn und verstand; hyperschall-raketen fliegen – in schutt und asche liegt das land. die schlimmste seuche in der welt; ist das streben all der deppen nach macht und noch mehr… Read more →

lyrik: fast ohne komma und punkt – am ende aller tage

man nimmt uns die sprache dann lese ich bücher und trainiere meine sprechkünste man nimmt uns das denken dann lese ich bücher und trainiere meinen geist man nimmt uns die luft zum atmen dann trainiere ich unter wasser und lerne zu atmen man nimmt uns die liebe dann trenne ich mich vom hass und lieb alle menschen man nimmt uns… Read more →