Kategorie: Lyrik – Gesellschaft

Die Lunte brennt

Die Intellektuellen auf der Flucht, rote Herzen an der Macht. Die Gier befriedigt nicht mehr diese Sucht, dunkel ist’s geworden, vielerorts die schwarze Nacht. Der verrückte Geist geht um, die Lunte brennt. Draußen jetzt der Wahnsinn lauthals lacht – nach Osten ziehen: in die große Schlacht. Keiner mehr den Nachbarn kennt. Freudentränen unter falschem Schein; das Theaterstück im vollen Gange.… Read more →

Per pedes

Per pedes: auf des Schusters Rappen träumen sie sich durch die Welt. Lastenrad und Höhenfeuer im Dunkeln alle dappen wie wenig er jetzt doch besitzt – freudig, aber ohne Geld. Der Kobold an den Polen nagt ganz high und auf der rosaroten Wolke; keiner mehr den Sinn erfragt, arm und hungrig ists dem Volke. Ein Narr, wer den Humor verloren,… Read more →

Das Undenkbare wir jetzt gedacht

Im Niemandsland von Angst u. Schrecken – am Grenzzaun der Apokalypse-Industrie – wird sie gedruckt – die unlesbare Prawda von Wokistan; nicht auf Papier, nicht in den tiefen des unsozialen Netzes, geschrieben, nein, gedruckt u. gebrannt in die Herzen u. in die Gehirne, in die Seelen derer, die die Emotion benötigen wie den täglichen Schuss, um zu überleben, um den… Read more →

Was wir sind u. was nicht

Wir sind satt und trotzdem hungern wie nach vielem. Uns dürstet es nach dem, was man früher mal die Normalität nannte, die es heute nicht mehr gibt. Ge-cancelt, Re-setting – das niemand will: Aber wer ist schon niemand? Keiner und dennoch alle, alle außer Ein-Prozent, das keiner persönliche kennt, aber jeder spürt. Wir sind satt und spüren nichts. Jeder sehnt… Read more →

Die Katharsis

Die Katharsis steht vor der Tür; Sie trifft den Irrsinn, den Judas im Plural; Sie schneidet heraus das eitrige Geschwür. Redner fordern immer und immer mehr; Die Konten – hoch verschuldet; Alle Kassen sind leer. Die Katharsis steht vor der Tür; Kopfschütteln hilft nicht viel; Es herrschet die off’ne Willkür. Eine Frage der Zeit; Leben unter’m freien Himmel; Minuten, Sekunden… Read more →

O-stern

Friedensgeister, die ich rief; ein tiefer düstrer Traum im dunklen Walde er ganz feste schlief. Ostern steht jetzt vor dem großen Tore ein Hoch auf alles Gute, der Chor singt frei von der Empore. Freudig, einig, klar im Bunde, so strahlt er hell empor der Götterfunke zur gegeb’ner Stunde. Einigkeit ist der Freiheit Unterpfand; Träume und Visionen bess‘rer Tage hier… Read more →

Der Verstand ist taub

Der Verstand ist taub; vernebelt blickt er aus dem sicher geglaubten Kokon; der in dieser Zeit seine allzu fragile Wesenheit zu Tage trägt; Einigkeit zeigt sich auf breiter Flur; nur weiß der Verstand zu richten, was nur das Herz zu verbinden vermag; Seelen suchen nach der Antwort, die schwer zu finden; ein Warum blockiert – Menschlichkeit ist gefragt. Viele Fäden… Read more →

ZeitZeichen

Der Intelligente: er schwieg – emotional getrieben vom Irrsinn der Zeit. So wurde ganz schnell aus nie wieder Krieg: Auf zu den Waffen und stellt euch bereit. Medienwelt wird dominiert: Das Narrativ ist zementiert in den Köpfen. Es regiert die Geopolitik völlig ungeniert – lasst uns “die Feinde” jetzt kräftig schröpfen. Fahnen hier, Friedenstauben dort; das eine Wort, das keiner… Read more →

Zeitzeichen

Die Welt lässt uns ernüchtern: Die Realität holt uns ein. Früher oder später ist irgendwann das jetzt, dass uns starr werden lässt. Er schickt Truppen nach Deutschland, es wird aufgerüstet. Der Jubel war groß: Jetzt ist das Später – die Ernüchterung. Der Kater folgt alsbald – Fusel macht blind. Siehst du die Wirkung deines eigenen Wunsches? Die Illusion: Wie lange… Read more →