Draußen nur im Walde liegt Wahrheit
Medienmacht …
In das große Glas geblickt.
Die Seele verdorben.
Und irgendwo im Dunkeln
lacht der Teufel.
Die Macht der Medien,
die Medienmacht,
sie spricht zu uns bei Tag und Nacht.
Sie malt die Welt in Schwarz und Weiß,
bestimmt, was jeder glauben heißt.
In das große Glas geblickt,
vom hellen Schein ins Herz entrückt.
Die Seele schweigt, der Bildschirm wacht.
Sag, ist es wirklich der Teufel, der lacht?
Nebelschwaden überall,
tausend Stimmen, leerer Schall.
Jeder spricht und keiner fragt,
wer die Wahrheit noch zu sagen wagt.
Draußen nur im Walde liegt Wahrheit,
zwischen Bäumen, Wind und Zeit.
Wo kein fremdes Urteil spricht
und das Denken Mauern bricht.
Draußen nur im Walde liegt Wahrheit,
fern von Lärm und Eitelkeit.
Wer den eigenen Geist noch hört,
weiß, was täuscht und was zerstört.
Freude, schöner Götterfunken,
wohin bist du uns entschwunden?
Im Irrsinn lacht der Narr bei Nacht,
während der Dichter Stunden zählt und wacht.
Die alten Worte sind verweht,
weil niemand ihren Sinn versteht.
Man ruft nach Freiheit, laut und schrill,
doch denkt nur das, was man denken soll und will.
Nebelschwaden überall,
jedes Wort ein Widerhall.
Jeder sieht und keiner blickt,
weil die Angst die Augen niederdrückt.
Draußen nur im Walde liegt Wahrheit,
zwischen Bäumen, Wind und Zeit.
Wo kein fremdes Urteil spricht
und das Denken Mauern bricht.
Draußen nur im Walde liegt Wahrheit,
fern von Lärm und Eitelkeit.
Wer den eigenen Geist noch hört,
weiß, was täuscht und was zerstört.
„Was willst du mit dem Dolche, sprich!“
Die Frage fällt ins kalte Licht.
Die Medien erklären diese Welt,
bis kein Gedanke sie zusammenhält.
Es ist zu einfach, wahr zu sein,
die Antwort passt in jedes Bild hinein.
Doch nur das Denken, still und frei,
zerreißt den Schleier der Tyrannei.
Was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst du die Schatten hinter dir nicht?
Ein Mensch, nur noch ein Schatten seiner selbst,
der schweigend in die dunkle Tiefe fällt.
„Siehst du denn den Erlkönig nicht?“
Er lockt dich hinters Bildschirmlicht.
Er flüstert leise, er spricht so schön,
bis wir die Welt nicht mehr selber sehn.
Schalte den Lärm aus.
Verlass das große Glas.
Geh hinaus.
Höre den Wind.
Und denke.
Draußen nur im Walde liegt Wahrheit,
zwischen Bäumen, Wind und Zeit.
Wo kein fremdes Urteil spricht
und das Denken Mauern bricht.
Draußen nur im Walde liegt Wahrheit,
fern von Lärm und Eitelkeit.
Wo der Mensch sich selbst erkennt
und wieder seine Zweifel nennt.
Draußen nur im Walde liegt Wahrheit,
keine Macht und kein Geschrei.
Denn wer selbst zu denken wagt,
macht den eigenen Geist wieder frei.
Nebelschwaden ziehen fort.
Kein Bildschirm spricht, kein falsches Wort.
Der Wald bleibt still.
Der Dichter wacht.
Und irgendwo verstummt das Lachen
in der Nacht.
S.
Song: https://www.ganjingworld.com/s/rbr7Bk7Zp7