Lyrik: In der Nacht, hab acht

Es packt dich, es treibt dich,
Dunkle Wege und der Nebel wird dicht.
Es wird gemunkelt, es wird geflüstert,
Überall erlischt das Licht.

Im Flugzeug – die Maske fällt.
Wer ist Freund und wer ist Feind?
Gesichter voller Angst.
Alles getrennt, keiner mehr vereint.

Finstere Gestalten in heller Erregung.
Heute beschlossen und morgen gekippt.
Die treuen Vasallen,
Alles total ausgeflippt.

Doch auch diese Revolution,
Frisst ihre eigenen Kinder.
Keiner ist noch in Sicherheit.
Bitterkalt wird dieser Winter?

Aus der Ferne ruft der Stier,
Er ruft ihre Namen,
Unwesen treiben,
Im Jetzt und Hier.

Die Diktatur der Vernunft,
Ein frommes Flehen.
Nur noch den Wunsch: zurück!
Jeder kann es ganz deutlich sehen.

Nachbarschaftshilfen, jeder bewacht;
Zurück zu früher, die Tage waren heller.
Doch in dieser Nacht,
Waren sie wieder schneller.

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