Wer sind wir?

Die Stille des Wassers,
Wie ein Spiegel für unser Selbst.
Beim Anblick,
Eitelkeit?
Ekel?
Beides möglich;
Beides abhängig von der Zeit;
Tief, hoch, keiner es sieht;
Bunt die Haare,
Eigentum ist verpönt;
Gesonnt im Antlitz der Reichen;
Keine Tugend, kein Gesicht.
Furchen durchziehen,
Geist, die Seele gebrochen.
Freudig hinauf in die Höh‘,
Selbsterkenntnis u. Tradition,
Führen zurück;
Himmel ist barmherzig,
Farbe aus den Haaren gewaschen;
Gesicht glänzt rosarot;
Freudentränen für all die Zeit;
Jetzt für den Blick in des Wasser-Spiegels,
Bereit, bis in alle Ewigkeit.

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Ruhe

Ruhe, ein Farbklex in einer grauen Welt.
Stille, das Wasser sucht u. findet seinen Weg.
Frei von Gedanken, der Dao blickt auf, das Herz schlägt unbewegt.
Freude, tausend Jahre in einem Augenblick.

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Zeitzeichen

Fremd.
Die Nacht bricht an.
Schritte,
Leise wie der Wind.
Bur das Kinde,
In der Ferne,
Wo Freund u. Geind,
Gemeinsam sind.

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Zeitzeichen – Gedanken

Wer ich bin,
Ein ewig Rätsel.
Wer ich war,
Verdeckt vom
Kosmischen Staub.
Gefunden u. geflochten,
Erwacht an einem
Nebligen Frühlingsmorgen.
Frei u. ohne Sorgen.
 
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Lyrik – das wirklich Wichtige, liegt im Tee

Tee,
Der Moment,
Die Welt hört auf,
Sich zu drehen.
Die Tasse mit grünem Tee,
Das Einzige, was sich mit mir,
In meinem Kosmos befindet.
All derer Unruhen, zur Stille gekehrt, Irrsinn fernab von Zeit u. Raum;
Stille u. die kühle der Sterne,
Welch‘ ein Traum.

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Stuttgart

Was muss alles gescheh’n?
Was muss noch gescheh’n?
Wie viel ist bereits gescheh’n?
Weggeschaut, nichts geseh’n!
Jammern, Wimmern, Fleh’n!
Wer lässt diesen Irrsinn zu?
Im Lande keine Ruh’!
Konten gefüllt!
In’s Schweigen gehüllt!
Keiner konnte es ahnen?
Verpönt, die Sprache, der Mut, die Fahnen?
Eine Blaupause in der Geschichte!
Rechtsruck? Linksruck? Wer steht vor dem Gerichte?
Schau’ nach, du Funktionär!
Nur das Funktionieren, das fällt dir schwer!
Menschheit, wohin bist du gegangen?
Es bleibt mehr Hoffen, etwas Bangen!
Keiner trägt, was alle tragen!
Keiner hat den Mut – Presse stellt keine Fragen!
Verantwortung – wo zu finden bei der Medienwelt?
Anzeigenkunden – zahlen Geld!
Moral?
In den Spiegel schauen fällt zur Qual!

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Zeitzeichen -Lyrik – Recht u. Pflicht

Schwer in Worte zu fassen;
Keiner will dies Thema anfassen.
Jahrelang zugeschaut;
Den falschen Dogmen vertraut.
Orientierung – eine Fehlanzeige;
Dulde alles, sitz u. schweige.
Lange geht‘s nicht mehr gut;
Entfacht die alte feurige Glut.
Schönreden geht nicht mehr;
Das Herz im Leibe unsagbar schwer.

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Zeitzeichen

Wenn die schweigende Mehrheit,
erwacht.
Treue, fest im Glauben,
erwacht aus der dunklen Nacht.
 
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Zeitzeichen

Politisch korrekt.
Aalglatt und geleckt.
Selbst durch Gier ein Bein gestellt.
Schau hin, wie er mit 27 Jahren fällt.
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Über die Weisheit

Die Welt –
Eine Theaterbühne;
Der Eintritt ist frei –
Es kostet kein Geld.
In der ersten Reihe steh’n,
Viel zu viel vom Geschehen seh’n.
Der Weise steht im Garten,
Er kann geduldig, einfach warten.

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Wenn der Postbote zwei mal klingelt…

…flattert die Benachrichtigung der „Frankfurter Bibliothek“ ins Haus bez. einer Veröffentlichung von mir. Jetzt sind dann auch Lyriken von SNS zu finden unter: „Die besten Gedichte“ 2020/2021.