Schlagwort: Lyrik

Berlin 1.8.21 – keine Sternstunden

Herz in Trauer, schwer ist der Verstand. Freudentränen gibt’s nur selten, die Zerstörung tritt zu Tage, in diesem heil’gen Land.   Zeiten, die einst gut gewesen, für immer bedeck vom Staub. Müde sind jetzt viele Krieger, vor den eig’nen Augen geschieht der große Raub.   Freunde kennen Freunde nicht mehr, getrennt ist das, was einst zusammen. In der Seele sitzt… Read more →

Inhaltsleer: Pressefreiheit

Keine Freiheit ohne Pressefreiheit. Diese Tasse habe ich mir in diesem Jahr bei #ReporterOhneGrenzen geholt. Im Moment ist meine Tasse leer, auch aus dem Schrank u. man kann jetzt mit Fug und Recht behaupten, dass ich nicht mehr alle Tassen im Schrank habe. Aber so leer meine Tasse im Moment ist, so leer ist auch unser Dasein derzeit. Wenn wir… Read more →

Zeitzeichen – Berlin 1.8.21

Die Unbeschwertheit und Nüchternheit der beschwingten Tage sind vorüber. Deckung wird gesucht. Und Geborgenheit von allen, die nicht selbst in der Lage sind, sich vor einer unwirklichen Dunkelheit in Sicherheit zu begeben; der schützende Rock der eigenen Mutter, die Tage mit Liebe und Geborgenheit im Kreise der Familie, sind vom kalten Dunkel einer unwirklichen Realität erbarmungslos verschluckt worden. Die Regeln… Read more →

Vom Versprechen zum Verbrechen

«Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!» – Ein politisches Versprechen: Plötzlich stand sie da. Ganz schnell wurde aus diesem inversen politischen Versprechen, ein Verbrechen; ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit der Folge: An der Mauer starben Menschen. Auch hier waren wieder die Wortakrobaten zu Werke – der antiimperialistische Schutzwall suggeriert geschickt, was er niemals war: ein Schutz fürs… Read more →

Lyrik: Sprache

Die Sprache ist ein gewaltiges Mittel: Sie verpasst dem Sprechenden einen bestimmten Kittel, und vielen Möchtegern einen edlen Frack. Aufpassen ist angesagt: Sonst ist er ab, der falsche Lack. Die Lüge wird mit ihr geschickt verdeckt, sie sich geschickt in der Meinung und Meldung versteckt? Alles wird durch Sprache initiiert – drum seid achtsam und bedacht, verwende sie nicht ungeniert.… Read more →

Lyrik: Nach Ruhe folgt: …

Die Verortung in der Mitte: Wäre Tradition und Sitte. Nur wie diese Mitte finden? Ein Hämmern und ein Schinden. Wege sind blockiert; Die Mitte ist jetzt links, völlig ungeniert. Der Gemäßigte im Sein – Schwarzes Hemd gebügelt, ist’s so rein? Verstehen diese Welt als Feld; Hören wie ein räudiger Hund jetzt bellt. Doch so wahr: die Mitte ist gemäßigt still.… Read more →