Die Grenzen des Sagbaren

Die Grenzen des Sagbaren,
sie werden enger,
enger,
immer enger.
Es nimmt mir dir Luft.

Echokammern halle’s wieder,
trostlose Gedanken,
Parolen und schmutzige Lieder.
Viel zu verdanken,
alles ist so eng, nur noch geistige Schranken.

Armani sitzt,
am dickwanstigen Leib.
Gehirne im Nebel,
Cola, Wiener und Zeitvertreib.

Auf die eigenen Lippen gebissen,
Haut um den Mund,
alles ist so spröde,
aus, vorbei und ausgerissen.

In der Ferne trommelt der Irrsinn,
lauthals wieder die Parolen,
alles wieder mal kopiert,
alles wieder mal gestohlen.

Einheitsbrei, Einheitsbrei,
auf den Straßen das Geschrei.
Kant, Hegel, Goethe oder Schiller,
Wo und welche Größen? Es wird immer stiller.

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