Das Schloss in Ebneth

Das Schloss in Ebneth, ein ehemaliges Rittergut. An dieser Stelle befand sich zunächst der Adelssitz der Marschälken von Ebneth. Um 1353 fand man erste Aufzeichnungen, die den geschichtlichen Verlauf dieses Ortes dokumentieren. Das Gebäude besteht aus zwei fluchtenden Satteldachbauten u. einer Steinbrücke (siehe Foto), 1744 errichtet, die über den ehemaligen Wassergraben führte; „Das Schloss in Ebneth“ weiterlesen

Schloss Kochberg in Thüringen

Das Rittergut mit Schloss Kochberg in Thüringen, in der Nähe von Rudolstadt u. nur 35 km südlich von Weimar gelegen, war der Landsitz der Familie von Stein. Bei diesem Namen sollte jetzt eigentlich der Groschen fallen u. der geistige Stein ins Rollen geraten – denn der Name von Stein ist sehr eng verknüpft mit diesem Herrn: Johann Wolfgang von Goethe. Hier gäbe es jetzt vieles zu berichten, mein geistiges Auge überschlug sich förmlich, als meine Liebste u. ich zur späteren Stunde diesen magischen Ort am Samstagabend besuchten; wir fanden ihn fast menschenleer vor u. man konnte fast die Präsenz von J. W. v. Goethe u. den Geist der Fam. Schiller greifen u. spüren. Zwischen 1775 u. 1788 war der Dichterfürst regelmäßig hier vor Ort u. so, wie sich das Schloss uns heute noch zeigt, so hatte es auch Herr v. Goethe damals erblickt; in sehr gutem Zustand lässt sich hier die alte Zeit fast greifen. „Schloss Kochberg in Thüringen“ weiterlesen

Ein Schloss in Oberfranken, welches es ist, wird im Text verraten

Eine Bank, ganz unscheinbar in der Leere des Bildraumes. Wo mag sie wohl stehen? Was ist die Geschichte außen herum, wann war es, was für Gedanken hatte ich, was für eine Stimmung herrschte, als diese Aufnahme entstand? Wie ihr merkt, ein Photo ist nie nur ein Photo – es ist eine Sammlung von viele Informationen, die sich dem Betrachter nur teilweise erschließen, der Photograf aber immer im Besitz des gesamten Bildes ist; es hängt immer vom Wohlwollen des Photokünstlers ab, wie viel an Zusatz-Informationen er selbst dem Kreis der Betrachter preisgeben möchte. Ich erzähle euch jetzt etwas von der Gesichte außen herum. Zehn Jahre meines Lebens habe ich in Coburg verbracht u. ein enges Band zu Coburg u. zu den Coburgern geflochten. Durch viele persönlich u. enge Kontakte – studiumübergreifend – habe ich selbst heute noch einen guten Draht nach Coburg. „Ein Schloss in Oberfranken, welches es ist, wird im Text verraten“ weiterlesen

Das Hintere Schloss in Küps

Das Hintere Schloss in Küps, auch das Neue Schloss genannt – hier zu sehen ist der Seitenflügel gelegen in Markt Küps im oberfränkischen Landkreis Kronach.
Im 14. Jahrhundert sind die ersten Bauarbeiten an einer befestigten Hofanlage an der Stelle dieses Schlosses von Ritter Johannes u. Hermanus von Redwitz entstanden. Im Zweiten Markgrafenkrieg 1552 – 1554 weitestgehend zerstört, begann um 1600 der Wiederaufbau dieser Anlage u. 1730 durch Carl Siegmund Philipp von Redwitz zum heutigen Erscheinungsbild errichtet. Heute besitzt Alexandra von Herwarth, Tochter der letzen Schlossherrin, – Elisabeth Freiin von Redwitz – das Anwesen.

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Schloss Eyba südlich von Saalfeld

Das Schloss Eyba südlich von Saalfeld. Dieses anschauliche Dorf zählt ca. 170 Einwohner u. ist durch seine Höhenlage von 550 m ü. N. N. durch eine gewisse Rauheit gekennzeichnet, was aber für echte Frankenwälder u. Kronacher kein großes Problem darstellt. Zunächst waren hier im Schloss die Herren von Könitz ansässig, welche Lehensleute der Grafen von Schwarzburg gewesen sind. Wir sprechen hier von einem Zeitraum um 1400 herum, auch dieses Anwesen hat, wie wir sehen, einige Jahre in den Gemäuern sitzen u. ich bin immer wieder erstaunt, wie viele dieser alten Zeitzeugen bei uns in Deutschland anzutreffen sind. Eybas Lage an der alten Handelsstrasse Leipzig-Nürnberg war in Friedenszeiten ein Segen für die Bewohner, zu Kriegszeiten ein Fluch, denn der Ort erfuhr schreckliche Plünderungen u. Gewalt. Heute befindet sich ein Hotel im Schloss u. man kann es gut für Tagungen u. Events nutzen. Die Ruhe u. die Ausstrahlung dieser Gegend, die Präsenz der Natur u. die Absenz der Modere machen diesen Ort besonders – habe mich in diese besondere Stimmung vor Ort verliebt.
Im Prinzip ist diese Gegend für mich die Verlängerung meiner Heimat, eine angenehme Verlängerung vom Frankenwald, die viel Kraft fürs Denken u. für die Kreativität spendet.

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Das Wasserschloss in Mitwitz

Radtour zum Wasserschloss in Mitwitz. Dieses Kleinod in Oberfranken wurde 1266 erstmals urkundlich erwähnt u. es gehörte damals den Freiherren von Schaumberg. Ab 1903 wurde das Schloss Eigentum der Familie von Cramer-Klett. Im Dezember 2019 erwarb der Landkreis Kronach das Schloss u. zum Jahresbeginn 2020 wechselte somit der Besitz von der Familie Cramer-Klett zum LK Kronach. Ich liebe ja die alten Gemäuer sehr u. wer diesen Ort besuchen sollte, der wird sich sehr schnell in der Zeit zurückversetzt vorkommend an die alte Zeit erinnern können. Wir haben sehr viele Burgen, Schlösser, alte Gebäude in Deutschland u. unsere Tradition u. Kultur ist – immer noch – architektonisch wahrnehmbar. P.S.: Auch ein kleiner, aber feiner, Schlosspark wartet auf die Besucher – wäre eine passende Sommerresidenz (nach der Renovierung). 🧐

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Schloss Seehof, Bildhauerei und ein Löwe

Schloss Seehof, so langsam werde ich zum Stammgast; da könnt‘ ich auch gleich in‘s Schloss einziehen. Nein, nur ein Witz, denn im Winter das ganze Schloss zu beheizen, das sollte nicht so einfach sein u. das Putzen erst 🤯 – also, wenn in‘s Schloss, dann macht das nur mit ausreichend Personal Sinn 😉
Dann doch lieber nur auf Visite vorbeischauen u. gucken, ob das Schlösschen noch steht.
Da hier auf dem Photo ein Stein-Löwe zu sehen ist, Bildhauerei fehlt mir noch in meinen Kunsttätigkeiten, wollt‘ ich schon immer mal probieren; zumindest werd‘ ich in den nächsten Tagen mal wieder zu kommen zu malen, habe noch zwei Gemälde offen, die ich mal versprochen hatte zu malen (werden dann übrigens in der Uni Bamberg zu sehen sein).

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Der Tunnelblick – ein Text mit Photo oder ein Photo mit Text?

Wer kennt sie nicht, die Engstirnigkeit. Wenn nicht von sich selbst, so mag man doch gelegentlich mit anderen zusammentreffen, die dieser Gattung von Zeitgenossen sich zugehörig verhalten. Hier gilt: Obacht geben, am besten mehr zuhören als sprechen; denn jeder neue Aspekt, der angesprochen, aber für den Tunneldenker unbekannt, kann dem Tritt auf einer Miene gleichen – mirnix dirnix, eine emotionale Explosion. Engstirnigkeit ist wie der Blick in einem langen Tunnel u. das, was man sieht, ist die Einfalt in der Beschränkung. Es könnte eigentlich einfach sein, wenn die Dinge strikt rational analysiert werden würden. Doch wer mag dies schon in allen Lebenslagen auch so praktizieren können? Ich selbst noch nicht ganz, was ich derzeit auch nicht als all zu schlimm erachte, schlimm wäre es vielmehr, wenn ich es nicht mehr vermögen würde über mich selbst lachen zu können.

P.S.: Immer in Seehof an dieser Stelle werd ich schmunzeln u. mich selbst fragen, wie weit ich in meinem eigenen Tunnel noch stehe. 😉

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Photos: Ein Spaziergang beim Schloss Seehof bei Bamberg

Spaziergang beim Schloss. Für mich ist dieser Ort mein kleines Stückchen Frankreich – mitten in Deutschland. Ich liebe diesen Ort, so mag ich diese Welt.


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