That’s The Way It Is

That’s The Way It Is YeahStreetlights glow, cold concretePeople run but never speakThat’s the way it isBut it won’t stay like this People rushing through the nightLost their dreams, lost their lightGray buildings, freezing windTrying to remember who we’ve been Children dreaming way too smallWant a chance, that is allOld men staring from the darkWatching time erase its marks Some… Read more →

Lyrik: Wenn die schweigende Mehrheit erwacht / When the Silent Majority Awakens / Cuando Despierta la Mayoría Silenciosa / Quand la majorité silencieuse s’éveille / 当沉默的大多数觉醒

Wenn die schweigende Mehrheit erwacht Leise Stimmen in der Nacht viel zu lange nichts gesagt Zwischen Zweifel, Angst und Zeit wächst der Ruf nach Menschlichkeit Zu viele schauten einfach weg zu viele gingen nur den alten Weg Doch tief im Herzen brennt noch Glut und langsam wächst erneut der Mut Die Straßen kalt, die Fenster leer doch manche tragen Hoffnung… Read more →

Lyrik: Schnee, Schatten, Schrattenbach

Schnee, Schatten, Schrattenbach Der Zug nach Gloggnitz schleicht durch’n Schnee,graue Wälder, kalter Tee.Brenner sitzt am Fenster still,raucht zu viel, wie er’s halt will. Semmering im Nebelgrau,alte Villen, Himmel lau.Und irgendwo im Fichtenwaldwartet etwas müd und kalt. Schnee, Schatten, Schrattenbach,über allem liegt die Nacht.Und die Wahrheit geht so leis’,wie a Schritt im alten Eis.Schnee, Schatten, kalter Wind,Menschen fliehen, weil sie’s sind.Und… Read more →

Im digitalen Hamsterrad

Im digitalen Hamsterrad Kaltes Licht in müden Augen Bildschirme, die den Himmel rauben Jeder rennt, doch keiner fragt wohin dieses Leben jagt In einer Welt, in der Lyrik vergeht weil alles nur Sekunden besteht Zeilen flackern kurz im Raum wie ein verlorener Datentraum Menschen laufen wie hypnotisiert durch Straßen, digital programmiert Blicken tief in ihr Display und vergessen den eigenen… Read more →

lyrik: im digitalen hamsterrad

in einer welt, in der lyrik nichts mehr vermag, nichts mehr kann, als nur gelesen zu werden. gelesen zu werden, ist schon viel, und vielleicht kann und darf man auch nicht mehr erwarten. aber es muss doch ein verständnis für die zeit, für die dringlichkeit bestehen – vergehen? oder sind wir verloren im digitalen raum, ohne dass wir es bemerkt… Read more →

Lyrik: Monsieur Terrasse

Monsieur Terrasse Le vent soufflait froid sur LourmarinLes platanes jetaient leurs ombres au matinUn homme assis silencieux dans la lumièreDisait : « Rien n’est plus important que d’être sincère. » Le bus montait lentement depuis AixLe ciel semblait de verre et silencieuxAu Café de l’Ormeau il restait làComme s’il avait oublié qui il était déjà Une Gauloise entre deux doigtsLe… Read more →

Drei Tage Dunkelheit

Drei Tage Dunkelheit Straßen voller Lichter, voller Zeit Menschen ziehen durch die Ewigkeit New York schläft niemals, Paris klingt leis Berlin atmet unter Neonweiß Menschen in den Bahnen, Blick aufs Telefon Autos ziehen durch den Morgen schon Alles wirkt gewöhnlich, laut und klar Keiner ahnt, was kommen soll, was war Kinder lachen irgendwo im Wind Während Wolken plötzlich schwerer sind… Read more →

Heimat

Heimat Leise Straßen, alter WindErinnerungen an das KindMan geht fort und kehrt doch umdenn Heimat bleibt im Herzen niemlas stumm Heimat ist ein großes Wortviele Wege führen fortManche Straßen tragen weitin die grosse Dunkelheit Meine Wege, lang gewesenwie ein Wein, erst spät erlesenJahre ziehen still vorbeidoch etwas im Herzen bleibt stets treu Und die Zeit formt unser Lebennimmt und will… Read more →

Der Sinn, die Suche

Der Sinn, die Suche Leise Fragen in der Nacht über Dinge, die kein Mensch bewacht Zwischen Zweifel, Zeit und Licht sucht er etwas, findets nicht Was ist Wahrheit, sag mir wer trägt sie still durch dieses Meer? Zwischen Stimmen dieser Welt die sich selbst für Wahrheit hält Wann beginnt der eigne Sinn? Liegt er draußen oder drin? In dem Lärm… Read more →

Die Stimme, die verschwand

Die Stimme, die verschwand November fällt auf Wien herab kein Licht, das wirklich bleiben mag Ein Telefon, ein kurzer Ton und irgendwas ist nicht mehr da Ein Krügerl halb, der Rauch steht still Brenner weiß, was kommen will Keine Fragen, nur ein Blick und ein Fall nimmt seinen Schritt Eine Stimme, die man kennt die plötzlich nicht mehr wiederkehrt Ein… Read more →

Lyrik: Der stille Aufstand – April 25, 1999

Der stille Aufstand – April 25, 1999 Leise Schritte im Morgenlichtkeine Parolen, kein GesichtZehntausend stehen – still und klarkeiner ahnt, was kommen war Frühling in der Stadt aus Steineine Straße, lang und reinkeine Stimmen, nur der Blickjeder Schritt ein Stück zurück Keine Fahnen, keine Machtkeine Worte laut gemachtnur ein Atem, nur ein Seinund die Hoffnung: „Man hört uns rein“ Doch… Read more →

Der lachende Pessimist

Der lachende Pessimist Ein Vers bleibt stehen, wenn der Mensch vergeht,ein Lachen, das durch dunkle Zeiten weht.Ein Name fällt – doch kaum erkannt,ein Leben still im Schattenland. „Vater werden ist nicht schwer“ –die Welt zitiert und weiß nicht mehr,dass hinter jedem leichten Reimein schweres Herz im Stillen weint. Ein Mann, der nie ein Vater war,der fern blieb allem, was ihm… Read more →

Wienerwürstelkomplott

Wienerwürstelkomplott Dienstagabend, Mai, Wien bei Nacht Ein Mann fällt – und keiner hat’s gedacht Käsekrainer auf dem Pflaster, halb gegessen, kalt Manchmal stirbt man leise – und manchmal stirbt man falsch Er kam von weit her, Minneapolis, neun Stunden Flug Hotel Sacher, erste Nacht, alles sah so gut aus genug Kärntner Straße, Lichter flimmern, Oper in der Luft Ein Reiseführer… Read more →

光与影之间 / Zwischen Licht und Schatten

光与影之间 夜里轻轻的脚步声, 没人看见我心在动 城市灯光像是思绪 在希望与沉没之中 走过熟悉的那些街道 却没人知道我的名字 太多声音试图指引 太多问题没有解释 时间跑得比我更快 我已渐渐跟不上节奏 把整个世界装进口袋 却感觉它越来越重 我问自己身在何方 在过去与现在之间 在曾经的渴望之中 和眼前的一切之间 在光与影之间 寻找我的方向 期待得太多 却看得太少 当一切沉默 再没有人开口 我停在原地 在影与光之中 他们说着“你可以做到” 却没人告诉我怎么走 我穿过空荡的房间 回荡着旧日的旋律 学会不再轻易相信 这个世界的承诺 因为不是每个大声的人 都真心为你而说 我仍紧握一点信任 哪怕只剩一点点 即使怀疑试图遮住 我眼前所有视线 在光与影之间 寻找我的方向 期待得太多 却看得太少 当一切沉默 再没有人开口 我停在原地 在影与光之中 也许正是这样 跌倒又再站起 在无声中明白 不必看清一切 也许这样就够 继续走下去 在光与影之间 我慢慢看清自己 不必拥有一切 也能继续前行 当一切沉默 当时间也破碎 我仍向前走 在影与光之间 S.… Read more →