Lyric: Everything Is Moving

Everything Is Moving Radio talking, midnight calling, neon flickers on the wall. Headlines running, engines humming, everybody knows it all. Morning paper, elevator, coffee cooling in my hand, satellites and commentators drawing circles in the sand. Market crashing, cameras flashing, someone says the sky turned red, traffic crawling, prophets calling, half the city stays in bed. Names and numbers, summer… Read more →

Lyric: The Darkened Wednesday / Lyrik: Der verdunkelte Mittwoch

The Darkened Wednesday Before the bells, before the waking streets, six wandering worlds move silently above us. And somewhere beyond the morning, the Moon is waiting for the Sun. The morning air is standing still, no bird disturbs the sky. The windows hold a silver chill, the clouds have learned to hide. Six wanderers before the dawn are written in… Read more →

Lyric: Evening Dream – Eyes to the Sky

Evening Dream – Eyes to the Sky A thousand years have passed away,waiting for the break of day.Silent hearts beneath the sky,asking softly: Tell us why. Every shadow leaves its trace,every wound remembers grace.Yet beyond the darkest night,there appears a distant light. The horizon slowly turns,where forgotten hope still burns. A dream at dusk, a sky so wide,with faithful eyes… Read more →

Lyrik: Erbeben

Erbeben Es bebt, es schüttelt, das Getier wird wach gerüttelt. Aus den Tiefen emporgestiegen, dachten sie, sie könnten siegen. Sie bauten Burgen aus Betrug, verwechselten die Macht und waren sehr unklug. Doch jeder Schatten endet dort, wo Wahrheit findet ihren Platz und ihren Ort. Was lange verborgen schien, beginnt nun leise aufzublüh’n. Kein Schleier hält für alle Zeit, wenn sich… Read more →

Lyrik: Wesendonck-Lieder Blues

Lyrik: Wesendonck-Lieder In stiller Nacht, im fernen Klang, beginnt ein Herz den alten Sang. Was nie sich fand und doch geschah, ist fern — und bleibt dem Herzen nah. Wer die ewig währende Sehnsucht fand, hat sie selten selbst gesucht. Sie kam wie Nebel übers Land, wie ein leises, heimlich Fluch. Ein Blick, ein Wort, ein Atemzug, mehr durfte es… Read more →

Lyrik: Der Spaziergänger – Die Kuppel

Der Spaziergänger – Die Kuppel Ende Juni. Europa unter einer Kuppel. Kein Wind. Kein Entkommen. Der Himmel schweigt – die Erde beginnt zu reden. Ich geh durch die Straßen, der Asphalt wird weich, die Sonne hängt blutig über dem Reich. Fenster geschlossen, die Luft steht still, als ob uns der Himmel etwas sagen will. Frankreich zählt Grade, die keiner mehr… Read more →

Lyrik: Schaumkuss-Blues

Schaumkuss-Blues Der Sommer lag auf unsern Straßen, die Welt war groß und wunderbar. Wir hatten Zeit, wir hatten Träume, und jeder neue Tag war klar. Wir liefen barfuß durch die Wiesen, mit Gras und Erde an den Knien. Wir bauten Burgen, jagten Schatten, und wollten nie nach Hause zieh’n. Die Fahrräder lagen im Graben, der Ball flog weit von Haus… Read more →

Lyrik: Über das Denken

Über das Denken „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Lang, lang ist es her, da waren Gedanken noch eigen. Heute fällt das Denken schwer, weil fremde Stimmen niemals schweigen. Fremde Saat, Wort für Wort, steckt tief in unserem Denkapparat. Was gestern noch als Frage galt, wird heute schon zur Wahrheit erklärt. Wer lenkt den Blick? Wer wählt die… Read more →

Lyrik: Fünf Finger

Fünf Finger Weder links, noch rechts. Weder oben, noch unten. Zwischen all den lauten Stimmen: Hat er seine Mitte gefunden? Jeder zieht an seinem Ende, jeder glaubt, er kennt das Ziel. Doch wo Worte Mauern bauen, geht vom Menschsein oft zu viel. Wir betrachten nur die Seiten, teilen alles sorgsam ein. Doch vielleicht liegt hinter Grenzen noch ein Raum, um… Read more →