Der Freytag: Die Welt zu Gast bei Freunden? Wir halten den Ball flach!

Die Fußball-Weltmeisterschaft begann am 20. November; Deutschland zeigte Haltung vor dem Spiel gegen Japan und hat verloren; zwei zu eins; damit wäre dann alles Wesentliche erzählt. Meine Woche war, um es gelinde auszudrücken: bescheiden! Und für die Deutschen – für die deutschen Fußballfans – galt dies wahrscheinlich ebenso. Seit 2014 bin ich kein Fan der WM mehr. – Das war… Read more →

Ein paar Gedanken zum Komparativ und zum als

Das Authentische geht einher mit der Unvollkommenheit; der Imperfekt existiert nunmehr auch in den akademischen Kreisen; die Sprache der einfachen Leute, falls es diese in unserer Zeit überhaupt noch geben mag, befördert das Komplexe mit wenigen und verständlichen Worten in den begreifbaren Sprach- und Verständnisraum. Das Aufpolierte, sterile Perfekte ist wie der Kunststoff in einer organischen Welt: Es ist da,… Read more →

Hinwegkultiviert

Das Herz so schwer, im Wandel der Zeit. Stiche aus dem Nichts, schnell und unverhofft. Leichtigkeit: in einem Augenblick. Hoffnung: ein Funke, der aufblitzt. Die Schwere erduldet – jahrein, jahraus. Das Ziel so fern im Nebel, dennoch das tiefe Vertrauen. Hinwegkultiviert – ein Augenblick, es stand am Anfang bereits alles fest. Klarheit: Ein Zustand ohne Nebel – alles ist verbunden,… Read more →

Der Freytag: Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen! – Sind denn alle des Wahnsinns?

Ein kalter Schauder lief mir den Rücken hinunter. Sind wir in dieser Woche knapp am dritten Weltkrieg vorbeigeschrappt, als in Polen Raketen einschlugen? Die Meldungen überschlugen sich förmlich; die Lage spitzte sich immer mehr zu. Eine chronologische Abfolge der Ereignisse verdeutlicht, wie gefährlich es tatsächlich war. Am vergangenen Dienstag, den 15.11.22 schlug die folgende Eilmeldung auf meinem Handydisplay ein: “Sicherheitsrat… Read more →

Der Freytag: Rote Pille, blaue Pille, hat denn irgendjemand eine Wahl?

Rote Welle oder waren alle blau? Auf jeden Fall herrscht Katerstimmung u. Blau kann auch ein Zustand sein. Es wählt sich schlecht, wenn das Vertrauen fehlt. Vertrauen ist die Basis von allem. – Wie war das gleich noch einmal im Film Matrix, welche Pille stand für das Weiterschlafen u. welche für das Erwachen? Rote Pille, blaue Pille; am Dienstag wählten… Read more →

Der Spaziergänger: Die Sonne, die keine ist – es war der Mond

Der Spaziergänger: Die Sonne, die keine ist – es war der Mond; die klare Sicht, die wir selten haben – ein Bildrauschen im Leben. Der eigene Standpunkt noch in Klarheit – Nebelschwaden umringen unser Dasein. Ein mystischer Augenblick; als ich diese Aufnahme festhielt. Auf der Fahrt zurück von einer Herbstwanderung auf dem Ochsenkopf haben Bettina u. ich in einem Seitental… Read more →

Auf dem Rad durch die Stadt – die keinen Namen hat

Ich fuhr mit dem Rad heute durch die Stadt; das Beobachten der Welt – mit all ihren Dingen – kann ich schwer abstellen; wahrscheinlich ergeht es vielen, die schreiben, ähnlich; es fällt auf u. wenn es sich in den Gedanken kondensiert, konzentriert, muss es zu Papier – egal, in welcher Form das Papier daherkommt. Ich hatte auch heute wieder mein… Read more →

Der Freytag: T. Buhrow will Revolution bei ARD u. ZDF

Es revoltiert nicht nur hier, auch anderswo herrscht Aufruhr. Die Gesellschaften auf dem Globus sind in Bewegung: Brasilien, Pakistan, USA, UK, Italien, Griechenland, Iran, Deutschland, Belgien, Niederlande, Tschechien u. so weiter u. so fort. Jetzt geht es nicht den Lümmeln in der letzten Reihe, sondern den Strebern in der ersten Reihe an den Kragen – besser ausgedrückt: Weil auch sie… Read more →

Der lyrische Blick: Traum-Land-Schaft im Herbst

Der lyrische Blick: Traum-Land-Schaft im Herbst; im Nebel durchbricht – geschützt vor der Welt – ein Vehicle das unwirkliche Dasein der verhüllenden Nebelschwaden; Sicherheit ist eine Illusion, sowie fast alles in dieser profanen Welt einer illusionistischen Gleichung ähnelt. – Licht durchbricht die Dunkelheit, das Gute besiegt immer das Böse, Buddhas werden immer höher sein als die Dämonen (egal, aus welcher… Read more →

Der Freytag: Ni Hao – Ente süß-sauer – s’il vous plait

“Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt.” Na ja, versunken ist die Sonne in dieser Woche nicht; sie war nur etwas verdeckt an diesem Dienstag. In Berlin sind es knapp 32 Prozent gewesen u. in München waren es lediglich nur noch 24 Prozent der Sonnenfläche, die vom Mond verdeckt wurde – wir hatten eine Sonnenfinsternis. Ich kann euch… Read more →

Das goldene Kalb – geht es jetzt zum Schlachten?

Ein schöner Satz, den ich heute Morgen las, war dieser im Newsletter vom Philosophie Magazin: “Vielleicht ist dies das Schicksal aller Revolutionen – dass sie scheitern, sobald sie Erfolg haben, dass sie die Macht nicht beseitigen, sondern umwandeln und manchmal sogar zementieren.” Revolution; welch großes Wort. Sind die Zeiten der Revolutionen vorüber u. befinden wir uns festzementiert in einem Zustand… Read more →

Der Spaziergänger: Ein Zeichen der Zeit – ZeitZeichen: Blitz u. Donner

Ein heißer Herbst? Ganz sicher, mit einem aber u. einem vielleicht u. einer Einschränkung: Es mag wohl vom Ort abhängig sein. Heute Morgen: Ich hörte u. staunte nicht schlecht, es ergoss sich das herrlichste Sommergewitter über Bamberg. Der Donnergott Thor schlug um sich. U. wer es mehr mit der griechischen Mythologie hat, vielleicht wars ja auch Zeus höchstpersönlich. Wer auch… Read more →