Kategorie: Lyrik – Leben u. Menschen

Später Stunden-Klang

Eine Nacht zum Träumen – der Mond steht hell und voll am Himmel, Gedanken aufschäumen. In Erinnerungen und in der Vergangenheit versunken, gefangen – lieblich die Tage, süß der Geschmack, rötlich die Wangen. Abstand mit Nähe, eine Unmöglichkeit in diesen Tagen – Gebettet im Großen und Ganzen, es ist ein ständig Innehalten und ein Hinterfragen. Read more →

Für einen Freund

Ein Freund, mit tiefer Verbundenheit – jeder ist so wie er ist, Schlachten geschlagen, immer bereit. Die Zeiten vergingen, der Nebel ist dicht – dennoch nicht vergessen, in jeder Himmelsschicht. Dein Kern war immer weich und rein – die Schale hart und kernig, wir konnten gut miteinander, einfach sein. Es ist nur die andere Seite – aus dem schweren Körper,… Read more →

Gedicht: Verrückte Zeiten

Verrückte Zeiten Sie nicht allen und jedem Freude bereiten Viele mit Sorge und Angst in die Zukunft blicken Manche nur noch online leben und klicken Manche die Augen verschließen Alles chaotisch – nichts mag sich einem mehr erschließen Wann und wo war nur der mediale Beginn Doch wo steckt nur der ganze Sinn Meinungen sollten der Mehrheit entsprechen Das Kollektiv… Read more →

Gedicht: Der Mensch, Worte

Die Zeichen der Zeit, sie richtig zu deuten, bleibt vielen verwehrt, sie ihre Zeit nur vergeuden. Wie soll man es, das Eine nur richtig sagen, tausende Gedanken, sie durch den Kopf hindurchjagen? Die Kunst ist, das Muster zu erkennen, viele auf ewig, vergebens hinterherrennen. Man muss es sagen, unendlich weise, man will sie nicht verscheuchen, die hohen Kreise. Am Anfang… Read more →

Lyrik – Gezeiten

Schöngeistige Zeiten – Wie schön sie sind, sie können Freude verbreiten. Innig, sinnig, das Herz im Leibe pocht – Das Blut ist in Wallung, wie schön es in den Adern kocht. Worte, so süß und zart, von einer anderen Welt – Die trübe Alltagsstimmung am Abend erhellt. Freimut im Zeichen der Zeit – Wir sind nur in einem Hotel, seid… Read more →

Lyrik – Sonntagabend

Melancholie ist ein stiller und ein unauffälliger Begleiter. Dunkel die Nacht, familiär war’s früher und auch mal heiter. Den Schuh geschnürt, den Sonntagsfrack wieder im Schrank. Das Seelengewand formschön und ein Stück weniger krank. Verstanden werden – Die Sicht getrübt, man sieht nur die Beschwerden. Einsamkeit ist etwas, das im Herzen entsteht. Gefeiert, gelacht, getrennt – ein kühler Wind, der… Read more →