liegt ein Dorf auf der Höhe, das im Schweigen besteht.
Fünfhundertfünfzig Meter, nah am Himmel gebaut,
wo der Wald noch erzählt und die Stille vertraut.
Nur ein paar Häuser, kaum mehr als ein Kreis,
doch die Luft trägt Geschichte, herb, klar und weiß.
Für Frankenwälder Herzen ist die Rauheit kein Stein,
sie gehört zu der Heimat, sie muss einfach so sein.
als hätte die Zeit es vergessen.
Alte Mauern, dunkler Stein,
haben Jahrhunderte gesessen. [Chorus] Schloss Eyba, stilles Haus im Wind,
wo alte Wege noch lebendig sind.
Zwischen Wald und Himmel, fern vom lauten Schein,
will ich für einen Augenblick nur dort zuhause sein.
Schloss Eyba, du gibst der Seele Raum,
du bist kein Denkmal nur, du bist ein alter Traum.
Wo die Natur spricht und die Mode schweigt,
hat sich mir ein Stück von Heimat neu gezeigt.
von Könitz in den Mauern, mit Lehen und mit Last.
Den Grafen von Schwarzburg waren sie treu verbunden,
und die Jahre zogen weiter durch die kalten Stunden.
Die Handelsstraße Leipzig bis Nürnberg zog vorbei,
in Frieden brachte sie Leben, Händler, Stimmen, allerlei.
Doch kam der Krieg ins Land, war derselbe Weg ein Fluch,
mit Plünderung und Schrecken schrieb er sein dunkles Buch.
nicht laut und nicht verloren.
Aus Steinen, Sturm und Erinnerung
wurde seine Würde geboren. [Chorus] Schloss Eyba, stilles Haus im Wind,
wo alte Wege noch lebendig sind.
Zwischen Wald und Himmel, fern vom lauten Schein,
will ich für einen Augenblick nur dort zuhause sein.
Schloss Eyba, du gibst der Seele Raum,
du bist kein Denkmal nur, du bist ein alter Traum.
Wo die Natur spricht und die Mode schweigt,
hat sich mir ein Stück von Heimat neu gezeigt.
zu Tagung, Fest und Licht.
Doch unter jedem neuen Schritt
verliert sich das Alte nicht.
Man spürt es in den Bäumen,
im Stein, im Abendrot.
Ein Ort, der nichts behaupten muss,
und trotzdem etwas Großes bot.
vom Frankenwald hinüber, vertraut, beständig, warm.
Sie gibt Kraft für Gedanken, für Worte und Papier,
und etwas von der Stille bleibt noch lange tief in mir.
Kein Lärm, der sich wichtig macht, kein Glanz, der nur vergeht,
nur ein Ort, der durch sein Schweigen plötzlich vor mir steht.
Ich kam nur für den Augenblick und blieb doch innerlich dort,
denn manchmal findet man Heimat an einem fremden Ort.
wo alte Wege noch lebendig sind.
Zwischen Wald und Himmel, fern vom lauten Schein,
will ich für einen Augenblick nur dort zuhause sein.
Schloss Eyba, du gibst der Seele Raum,
du bist kein Denkmal nur, du bist ein alter Traum.
Wo die Natur spricht und die Mode schweigt,
hat sich mir ein Stück von Heimat neu gezeigt.
steht ein Schloss im Schweigen,
und ich versteh’.
S.
Song: https://www.ganjingworld.com/s/DnV4YqAWxg
Short: https://www.ganjingworld.com/s/4EVRKJRQ4a
Foto und Text zur Lyrik: https://blog.snoir.de/archive/2062