Die Traubenwahl

Glauben, nicht glauben.
Wahr ist der Wein, süß sind die Trauben.
Menschen, müssen sich entscheiden.
Ich will niemanden darum beneiden.
Die Wahl scheint klein zu sein.
Doch er trügt, der neblige Schein.
Jede Haltung, jeder Schritt.
Protokolliert der Himmel mit.
Glaube, nicht glauben.
Dunkelroter Wein, schwer sind die Trauben.
Die Freiheit des eigenen Geistes gilt strikt.
Die falsche Wahl dich in den Untergrund schickt.
Glauben, nicht glauben.
Süß schmeckt der Wein, reif sind die Trauben.
Benommen von zu vielen Dingen, an jedem Ort.
Entscheidung im Herzen, ein sehr stilles inneres Wort.
Glauben, nicht glauben.
Süß der Saft, der üppigen Trauben.
An deinem Rebstock mag ich verweilen.
Warum soll ich im Herzen sprechen und mich beeilen?
Glauben, nicht glauben.
Menschen versammeln sich, es bilden sich Trauben.

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