Gedanken zurzeit

Die Welt hält inne, Stille im Land.
Ein himmlischer Steg, der die Welten einst mal verband.
Woher nur all die Strömungen fließen?
Einst, wie schön es war, die Zeit zu genießen.
Stillstand – innehalten – alles endete abrupt.
Des Fisches Panzerkleid sich löst und schuppt.
Freudig all die Kinderaugen blicken unbekümmert in den Tag.
Herzen so schwer wie Blei, einst alles in Trümmern lag.
Doch groß war die Nation, groß war das Land.
Kaiser und Könige mochten es sehr, dem Volke die Hand.
Wahre Herrscher wissen von ihrer Bestimmung,
Dem Himmel gegenüber eine demütige Gesinnung.
Wahre Macht, sie spricht mit dem Herzen,
Ein König übernimmt für sein Volk all‘ die Schmerzen.
Das goldene Rad in unsere Richtung sich dreht.
Im Moment noch keiner so richtig versteht,
Was sich bewegt im Land der Mitte.
Der rote Teufel zerfällt, es steigt die Moral u. die Sitte.
Der Verstand sollte erkennen, was das Herz zu ihm spricht.
Drei Worte, sie stehen in einem Gedicht.
Zhen, Shan, Ren in Stein geschrieben.
Nie von den Pfeilern getrennt gewesen, stets mittig geblieben.
Der Kosmos ist groß, die Herzen der Menschen auch.
Zurück zur Tradition, es verschwindet all der dunkle Rauch.

SaC

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