Sei wachsam

Sei wachsam,
wenn Gruppen stigmatisiert werden.
Sei wachsam,
wenn das Stilmittel der Wiederholung zum Normalfall wird.
Sei wachsam,
wenn von Alternativlosigkeit gesprochen wird.
Sei wachsam,
wenn an den Säulen Kultur und Sprache herumgemeißelt wird.
Sei wachsam,
wenn dein Inneres eine andere Sprache spricht, als die Erzählung im außen.
Sei wachsam,
wenn alte Literatur verändert wird.
Sei wachsam,
wenn Emotionen zu Fakten erhoben werden. „Sei wachsam“ weiterlesen

Eine Veröffentlichung von mir

Eine Veröffentlichung von mir bei der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte für den Gedichtwettbewerb 2020. Sie trägt den Titel: Im Zeichen von Chinas Krone.

Das Jahr 2020 ist für uns alle ein Jahr, das keiner in dieser Form schon einmal erlebte u. was noch alles auf uns zukommt, ist derzeit völlig offen. Es zeigen sich in vielen Bereichen Extreme, es zeigt sich Neues, aber wir können auch Altbekanntes erkennen – ich sehe eine gewisse Analogie zur Vergangenheit. „Eine Veröffentlichung von mir“ weiterlesen

Gedanken über das Lesen

Eine der Quellen für eine prosperierende Gesellschaft ist das Lesen – denn dem Lesen liegt zwangsläufig das Verstehen inne, es ist unvermeidbar; wenn der eigene Geist Nahrung bekommt, entsteht der Hunger auf Wissen u. Wissen ist der erste Schritt in Richtung Weisheit.

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100 Jahre rote Flut

Es ist schwer, die Welt in Worte zu fassen,
Roter Dämon im Osten, 100 Jahre an der Macht.
Er trennte die Welt, lehrte jenen nur zu hassen,
Neid ist der Trieb, er lauthals in der Dunkelheit lacht.
Dem Himmel und der Erde nicht mehr zu dienen,
Nur nächtens aus der dunklen Höhle er entflieht.
Die 100 Jahre sind langsam vorüber, so ist es dem Weisen erschienen,
Die rote Flut ihr eigenes Ende am Horizont jetzt deutlich sieht.

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Philosophische Gedanken

Erfolg durch Einigkeit.
Gesundheit durch Güte.
Tugend durch Tradition.
Wohlstand durch Wahrhaftigkeit.
Bildung durch Barmherzigkeit.
Friede durch Freundschaft.

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(Keine Unmöglichkeit – näher, als man denken u. glauben möchte.)

Nachgedacht: Hoffnung

Die Hoffnung ist eine der letzten Bastionen, die der Mensch in extremen Zeiten von Prüfungen des Lebens, Schicksalsschlägen u. Trübsalen in Anspruch nehmen kann, um diese zu überstehen; auch ein Glaube kann hierbei gut unterstützen. Menschen ohne Hoffnung sind wie Schiffe ohne Segel, die auf dem Meer der Emotionen richtungslos treiben.

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Wer sind wir?

Die Stille des Wassers,
Wie ein Spiegel für unser Selbst.
Beim Anblick,
Eitelkeit?
Ekel?
Beides möglich;
Beides abhängig von der Zeit;
Tief, hoch, keiner es sieht;
Bunt die Haare,
Eigentum ist verpönt;
Gesonnt im Antlitz der Reichen;
Keine Tugend, kein Gesicht.
Furchen durchziehen,
Geist, die Seele gebrochen.
Freudig hinauf in die Höh‘,
Selbsterkenntnis u. Tradition,
Führen zurück;
Himmel ist barmherzig,
Farbe aus den Haaren gewaschen;
Gesicht glänzt rosarot;
Freudentränen für all die Zeit;
Jetzt für den Blick in des Wasser-Spiegels,
Bereit, bis in alle Ewigkeit.

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