Kategorie: BooNo

Der Freytag: Lasst uns über Bücher sprechen

Warum wir in Zeiten digitaler Überflutung das gedruckte Wort mehr denn je brauchen In einer Welt, in der künstliche Intelligenz unsere Texte schreibt, Algorithmen unsere Lesegewohnheiten steuern und digitale Kurzformate unsere Aufmerksamkeitsspanne auf Sekundenfragmente reduzieren, geschieht etwas Erstaunliches: Die Buchverkäufe steigen. Während Tech-Milliardäre uns das Metaversum als die Zukunft der menschlichen Interaktion verkaufen wollen, sitzen Menschen in überfüllten U-Bahnen mit… Read more →

Der Freytag: Aber bitte mit Sahne – gestern ein Ausbruch – und was für einer

Manchmal muss es einfach sein. Wenn das Leben wie ein Hamsterrad wirkt, bleibt nur eines: ausbrechen. Für mich bedeutet Schreiben genau das – der Sprung in eine andere Welt, ein anderer Sound. Wenn ich schreibe, bin ich ganz bei mir. Es ist, als würde ich einer inneren Kraft nachgeben, die nicht ignoriert werden will. Es nicht zu tun, wäre wie… Read more →

Der Freytag: Pilgerpfade und Gipfelglück: Unterwegs auf dem Jakobsweg und dem Berg der Franken

Ein philosophischer Spaziergang durch die Heimatnatur, begleitet von Gedanken über den Glauben und das Glauben im Allgemeinen. Raureif, soweit das Auge reicht – Eine frostige, mystische und surreale Fototour zwischen den Jahren: Auf dem Jakobsweg hinauf zum Staffelberg, dem Berg der Franken, zeigte sich mir ein Anblick, wie man ihn nur selten erleben darf. Am Abgrund stehend, schien der Blick… Read more →

Der Freytag: (Uni)versal-Kulturtasche 25!

Reclam, Reclam und nochmals Reclam. Jeder kennt sie – diese kleinen gelben Büchlein. Sicher haben viele von euch beim Blick auf mein Kolumnenfoto sofort die zahlreichen Stunden vor Augen, die sie mit den Reclam-Büchlein verbracht haben. Obwohl ich selbst viele dieser kleinen gelben Klassiker besitze, finden sich in meinem Bücherregal auch zahlreiche Normalausgaben, wie etwa «Der Zauberberg» oder «Die Göttliche… Read more →

Der Freytag: »Edel sei der Mensch«

Es ist Freitag; ich sitze im Kaffeehaus; diesmal in Rudolstadt; und ich bin auf den Spuren von Schiller und Goethe unterwegs. Ich trinke gerade keinen Kaffee; sondern eine heiße Schokolade; wie sie Goethe selbst gern‘ trank. -Er war so versessen auf Schokolade, dass er sich sogar während seiner Italienreise das braune Gold aus der Heimat nachschicken ließ. Ich sitze in… Read more →

Der Freytag: Über Männer, Trennungsschmerz und über das Loslassen

Es ist Freitag; es sitzt sich angenehm in meinem Stamm-Kaffeehaus auf meinem Lieblingsplatz; dieser war heute ausnahmsweise noch frei, als ich kam. Es ist keine Interruption in Sicht, die mich aus meinem geistigen Müßiggang entreißen könnte; auch die Touristen sind noch in weiter Ferne; die wie sonst üblich, das Kaffeehaus erstürmen und belagern. Im Moment herrscht Kaffeehausstille und sogar die… Read more →