Kategorie: Lyrik

Kinder dieser Welt

Kinder dieser Welt, der Winter war so hart, es war schlecht um sie bestellt. In Zeiten des Krieges, die wir nie erlebten, erfroren in des Mutters Armen. Lebensläufe, ohne Vater, gedanklich sie verwebten. In des Krieges Wirren, Flugzeuge Tag ein Tag aus. So wurden wir verschoben, immer aus dem Kreis dieser Front hinaus. Väter, die wir nie gesehen, blickten auf… Read more →

Fern

Fremde Sprache, fernes Land. Wurzeln zwängen sich hindurch, Jute brennt sich in die Haut voll Sand. Goethe ist verstaubt, alles ist benebelt, fern der Osten, aufgelöst ein Kontinent, ein Land. Freies Denken, alles fest verknebelt, Wissenschaft und Intellekt, Säulen voller Schmutz, alles ist vergraben, vieles zwischen den Zeilen steckt. Alte Werte, unbekannt. Geschichte in nur einer Hand, fernab in einem… Read more →

lyrik – worte

mir fehlen die worte, sie werden zensiert, wenn ich nicht schreibe, was sich für manche rentiert. haltlos, stimmenlos, wortlos, in dieser zeit. großschreibung? sinnlos, gebrochen das herz, es folgt, das leid. nicht mein leid, ich kultiviere mein selbst. das leid der massen, die sich anfangen in grossen mengen – zu hassen. eingeteilt in gut und in böse, welch‘ immer schallendes… Read more →

Der faktische Beobachter und sein emotionaler Mitläufer

Weit entfernt, nur ein Traum. Emotionale Mitläufer gezüchtet, wutentbrannt, den Mund voller Schaum. Alle Moral ist fern, viele sind geflüchtet. Menschen uniform, schöne Gedanken hergezüchtet. Medien machen Leute, und Leute machen Nachrichten. Hungrig ist die Meute, schwer ist’s, die Vernunft, sie könnte schlichten. Wohin man blickt, alles ist verstrickt, und verzwickt. Sprachlos und viele Worte, Moral, von welcher Sorte? Lieber… Read more →

Selbstauferlegte Meinungsdiktatur – Gedankenzensur

Ich bin sprachlos, wortlos, gedankenlos. fassungslos. Schranken einer Gesellschaft, die mir sagen möchten: sei still! Hilfe den Bedürftigen, schwarze Schafe im Gehege. Medien – die mich gedanklich erziehen, schweigsam halten möchten. Bin ich es selbst? Fassungslos, wortlos, gedankenlos. Nicht mehr in der Lage, keine klaren Gedanken. Haltung gebückt, unschuldig, dennoch das Büßergewand. Endzeit, von der die Bibel spricht? Wo sind… Read more →

Lyrik: Wer bin ich?!

So stand ich einst im Rausch der Zeit. Steine sprechen von Unendlichkeit. Tränen füllen und trüben die Sicht. Ich kann es nur schreiben in einem Gedicht. Wie unglaublich der Lauf auch sein mag, oh alte Zeit am Grabe ich stand, ich ihn frag‘. Die Form und Zeit verändert erscheint, in diesem Moment gemeinsam und wieder vereint. SaC Read more →