Schlagwort: DichterAusKronach

Buch des Tages: Amerika – Franz Kafka

Buch des Tages: Amerika – Franz Kafka. Diese, meine, Ausgabe ist die erste Fassung, welche 1927 erschien. Kurt Tucholsky schrieb bewundernd: «Hier ist der ganz seltene Fall, daß einer das Leben nicht versteht und recht hat.» Kafka gehört zu meinem sehr engen Kreise der Literaten, auf die ich nicht verzichten möchte. Dieses Werk gehört zur Art von Weltliteratur, die man… Read more →

Lockdown – Abriegelung

Lockdown – Abriegelung. Lock down – Absperren. Lock down – Sperren Sie ab. Sperren Sie ab, Halten sie mich auf Trab? Bin ich ein Pferd – Laufe völlig unbeschwert. Lock down – Ein Weihnachtstraum. Ein Weihnachtsmärchen? Vielleicht nur für die Pärchen. Lockdown, Lockdown; Alleine sind jetzt alle schönen Frauen? Nicht die Pärchen, Weihnachtsmärchen. Schnee kommt von oben, Weiter in den… Read more →

Lyrik: Der Wolf

Fremd ist’s geworden, So kühl im eigenen Land. Möchte gern – Kaiser. Wer hat ihn in seiner Hand.   Patrona Bavariae, Wohin bist du entschwunden. Fern über’m Himmelszelt. Trüber Saft – er will nicht recht munden.   Im Schlepptau des goldenen Kriegers. Scheint sein Licht verblichen. Er würde ja gern‘ wollen. Fortuna ist vom Platz gewichen. Read more →

Lyrik: Kummer

1000 Lügen. 1000 mal gehört. Jeder diesen „Wahrheiten“ traut; Jeder sie beschwört. Emotional – der Angstbeisser um sich greift. In den Reihen der Gesinnten, er fleißig keift. Rational – Fernab, die Wahrheit verdrängt; Für die Vernunft, des Lebens Qual. Gleichgeschaltet; Der Verstand. Wie leicht es ist; Es werden nur noch Nummern verwaltet. Öd ist das Land; Verkümmert, alles in Brand.… Read more →

Wort des Tages: Zivilcourage

Wort des Tages: Zivilcourage – die Notwendigkeit, sie mit Leben zu füllen, steigt täglich. Früher fragte ich mich: Wie konnten manche Dinge in der Vergangenheit nur geschehen? Heute befinde ich mich im größten Feldversuch, der mir anschaulich all diese Fragen beantwortet. Read more →

Der moralische Kompass

Zu viel Ferrit im Äther. Die Lüge ist schnell, die Wahrheit kommt, aber immer sehr viel später. Kompassnadeln schlagen aus – eine Hypermoral greift um. Der Mündige wird nachgerichtet, Lügen, Wahrheit, eine Entscheidung ist fällig, doch jeder ist stumm. Wohin die Nadel zeigt – alles ist verdreht. Im Westen ist Osten, keiner den roten Geist sieht, keiner es wirklich versteht.… Read more →

Die Traubenwahl

Glauben, nicht glauben. Wahr ist der Wein, süß sind die Trauben. Menschen, müssen sich entscheiden. Ich will niemanden darum beneiden. Die Wahl scheint klein zu sein. Doch er trügt, der neblige Schein. Jede Haltung, jeder Schritt. Protokolliert der Himmel mit. Glaube, nicht glauben. Dunkelroter Wein, schwer sind die Trauben. Die Freiheit des eigenen Geistes gilt strikt. Die falsche Wahl dich… Read more →

Feindbilder

Feindbilder. Wohin mach schaut. Menschlichen Werten. Wird nicht mehr vertraut. Feindbilder. Der Bürger. Ich hoffe nicht. Angst geht um. Es steht in jedem Gesicht. Der Fall von Rom. Am Ende war es nicht mehr so reich. Vor dem Gesetz – Gottes – sind alle Menschen gleich. Read more →

Tagesnotiz 18.11.20

Satz des Tages In China gibt es einen alten Spruch: „Wenn man eine Sache auf ihre Spitze treibt, so kehrt sie sich in ihr Gegenteil um.“ Mit Barmherzigkeit in die Welt geblickt. Nicht mehr in der Sache verstrickt. Die stärkste Kraft ist sie in diesem Raum. Schmutz gefegt, erwacht aus diesem Traum. Read more →