Als ich eines Tages auf der Straße ging. Schritt die Zeit vorüber, Kein Schild mehr an den Läden hing. Menschenleer, Die große Stadt. An den Ufern sah ich Zelte steh‘n und ein großes Heer. Ausgespielt: Schachmatt. Read more →
Kategorie: Lyrik – Gesellschaft
Alles – dicht(er) – machen
Die Welt in Aufruhr, Der Sturm im Wasserglas. Wahrheit – ein ewiglicher Schwur, Was ich schon für Texte las. Die Lage spitzt sich zu, Der Garten ist verwildert. Keiner findet mehr die Ruh; Wann sich wohl die Lage mildert? Alles Leben still, die Welt ist zu! Read more →
Gedankenechos
Moral? Im Ausverkauf. Menschlichkeit? Lieferengpässe. Medientreue? In allen Farben verfügbar. Mitläufertum? Bestens trainiert. Menschenverstand? Nicht mehr im Warenbestand. Machtgier? Mancherorts ausgeprägt. Read more →
Lyrik: Inhaltsleer
Inhaltsleer – geschritten, gelitten, gekämpft und dennoch unbeschreiblich schwer. Geschritten – gehört, gesehen und vertraut, verfallen alle Sitten. Inhaltsleer – alleine gekämpft, am Rande das unfassbar große Heer. Gelitten – in des Lebens Nebel und dennoch weder verbittert noch zerstritten. Inhaltsleer – des Kämpfers Lanze wird zum spitzen Speer. Gekämpft – nach der Schlacht ist es Still, die Stimmung ist gedämpft.… Read more →
Wahrheit
Brave, Schafe, Auf der Heide. Wie schön die Stille, Eine Augenweide. Grasen ruhig und still. Das Schaf: Mähhhhh – mehr Fressen es will. Dann ist es auch schon wieder ruhig, ganz still. Wahrheit – pfui, igitt, Auf zum nächsten Woll(e)schnitt. Wahrheit – pfui, igittigitt. Read more →
Mut
Mut: Ein schwerer Hut; Für manche zu groß. Sie fällt niemanden in den Schoß. Die Zeit offenbart, ob Held oder Bösewicht. Man erkennt ihn, wie er spricht, Es steht ihm tief geschrieben ins Gesicht. M.N. Read more →
Irrsinn
Irrsinn herrscht auf dem Kontinent – alle haben alles verpennt. Wasser predigen und Wein saufen – bringt das Fass zum überlaufen. Read more →
Die Erde fegen
Die Erde fegen, wenn der Sturmwind um sich greift. Sehr viele im Auge es wirklich erkennen, die Erkenntnis wird deutlicher und reift. Im Moment kann keiner mehr rennen, die Zeit ist abgelaufen, es bleibt kaum noch Zeit, um zu verschnaufen. Read more →
Der Untertan
Er tut, was man ihm sagt. Geh‘ in diese Richtung, selten wird etwas hinterfragt, auf und los in diese Richtung – seine Verpflichtung. Treu hält er nach oben seine schützende Hand, Bitte, Danke und jawohl, schreit er heraus, freudig steckt er seinen Kopf wieder in den Sand. Der Anblick, herzzerreißend und ein einzig Graus. Das eigene Denken ist… Read more →
Gedankenechos
Viele rufen nach einer starken Hand, zum Regieren in diesem Land. Vor Jahren fuhr diese Hand, das besagte Land, total gegen die Wand. Wir: stecken den Kopf in den Sand, hier u in jedem and’ren Land. Ein Narrenschiff, sagt Reinhard Mey, wir lieben leichte Kost, den Einheitsbrei. Read more →
Die Freiheit im Geiste: die Hoffnung
Die Freiheit im eigenen Geiste, viele Länder ich schon bereiste. Ist denn diese Freiheit überhaupt noch gewollt? Man wird doch von sehr viel Müll überrollt. Es wäre wohl zu absolut, zu behaupten, alles sei schlecht. Doch empfiehlt es sich, achtsam zu sein, denn die Zukunft sich irgendwann mal rächt. Was ist Kunst und was ist Kultur? Oft ist sie schwer… Read more →
Gedicht: Der Tao, der Krieger
Das Schwert in der Hand: Seit Tausenden von Jahren verstaubt an der Wand. Die Zeit ist verronnen, wie fließender Sand. Es liegt gut in der Hand, es wieder entdeckt, so manche Erinnerung wird zum Leben erweckt. Die Blender und Heuchler ganz aufgeschreckt. Es führen vom Herzen mit Tugend geschwind, der Raum ist erstarrt vom frischen Morgenwind. Die Schlacht… Read more →
Gedicht: Teilchen
Ein Teilchen, ein Elektron, stellt sich ganz dumm – es kreist auf Bahnen um seinen Kern herum. Auf unterschiedlichen Schalen es sich bewegt – völlig unbemerkt von uns, kein Gedanke sich um ihn regt. Doch was ist der Unterschied vom Großen zum Kleinen? Kann man diese beiden Welten miteinander vereinen? Teilchen werden gezählt und gespalten – sie prallen aufeinander, sie… Read more →
Gedicht: Der Lauf der Dinge
Das Leben läuft oft nicht gerade – auf dem ersten Blick finden das sehr viele schade. Menschen und Situationen sich ständig verändern – das gleicht sich auf der Welt in allen Ländern. Will man sich entwirren und nicht immer tiefer darin verstricken – ist man gut beraten gutherzig in die Welt zu blicken. S. N. S. Read more →
Gedicht: Die Konfusion
Die Konfusion in der Illusion Jedes Teilchen hat seinen eigenen Ton Frauen, unser Ying in den heutigen Tagen Stark mit Yang geprägt, das alte Yang fängt an zu klagen Konfus die Teilchen Ein bisschen nur verharren im Nebel, ein klitzekleines Weilchen Müßiggang, ein klein bisschen verschnaufen Viel zu viele Fehler sind unterlaufen Gehetzt, alles nur oberflächlich betrachtet Es ist kein… Read more →
Gedicht: Heute und Morgen
Ich schreibe im Heute und denke an morgen, ausgeruht oder verschlafen, ein Kommen und Gehen, doch manchmal mit Sorgen. Das Kind im Nachbarsgarten, es spielt still und vergnügt, der aller Tage Anfang für ihn ist sicher beschützend, frei und ungetrübt. Es erfrischt der Wind und eiskalt ist der Regen auf der Haut, das Wasser gesehen, Bäume, der Wind, das alles… Read more →
Gedicht: Divide et impera
So viel von Hass in dieser Welt. Links, rechts: aufgehetzt. Im Hintergrund lacht immer das Geld. Wie in der Steinzeit: Die Augen blutrot unterlaufen. Hohe Ämter – Meinungsmacher kann man kaufen. In der ersten Reihe – jeder ist voll mit dabei. Stammtischparolen: Wie seicht ist das hasserfüllte Geschrei. Die Linken hetzen auf die Rechten. Natürlich: Immer die Anderen sind die… Read more →