Schlagwort: Lyrik

In der Saale in Rudolstadt

Die Saale in Rudolstadt. Wie lieblich diese zarte Blüte sich gemächlich flussabwärts in Richtung Elbe bewegt, so weich u. warm floss sie mir gestern an, auf u. unter meinen Füßen vorüber; Charlotte, Friedrich u. Johann Wolfgang haben ihrer einst ebenfalls so weich u. lieblich bedacht, wie ich ihr heute gedenke. Das Weiche im Sanften dachte ich gestern und ich war… Read more →

Angst u. Vernunft

Angst ist ein ständiger Begleiter; Sie ist ein grosser u. ein alter Wegbereiter. Zittern vor zu viel Nähe, Schweiss auf der Stirn. Blicke huschen umher, gekleidet im teuren Zwirn. Die Dualität, sie existiert nicht mehr; Nur noch ein Zustand, das Atmen fällt schwer. Keine Sanftmut u. keine Güte, Mechanisch das Interagieren, verwelkt die große Blüte. Wo sind Vernunft u. Verstand?… Read more →

Zeitzeichen

Die Töne werden rauher, Regentropfen, wie ein kühler Schauer. Freudentränen sind versiegt. Fronten sind entstanden u. es wird bekriegt. Das Recht auf allen Seiten, Fake u. Wahrheit sich verbreiten. Gruppen sich formieren, Keiner will sich jetzt blamieren. Hochgerüstet u. sprachlich durchgestylt, Viel zu lange auf der eig’nen Stelle verweilt. Viele Fragen bleiben offen, Es bleibt nur ein banges Hoffen. SaC Read more →

Photo Leipzig Bahnhof

Über Leipzig, seinem Bahnhof und etwas über Wagner mit der Leipzig-Lyrik

Schwarzweiss in Leipzig am Bahnhof. Für mich ist die Schwarzweiß-Photographie ein Faszinosum. Bereits mit meiner ersten Analogkamera photographierte ich oft mit Schwarzweiß-Filmen. Diese damalige Canon AE-1 steht jetzt nur noch im Schrank, da sie im Laufe der Jahre den Geist aufgab; aber vor zwei Jahren kaufte ich mir wieder eine alte gebrauchte AE-1 u. seitdem photographiere ich häufiger analog. Man… Read more →

Lyrik – Wo steht die Welt?

Im Hirn verstaubt, im Herzen kalt? Überall und vielerorts dieselbe Parole erschallt. Wie viele Gestalten? Wer will die ganze Welt verwalten? Rechte, Pflichten, Moral u. Sitte; Höflichkeit, Barmherzigkeit, ein frommer Wunsch – nur eine Bitte! Lasst uns den Verstand gebrauchen. Hört auf gegeneinander lauthals zu fauchen. Hier sind die Geteilten u. sie gehen aufeinander los. Wahrer Reichtum kommt nicht vom… Read more →

Bavaria

Ich blicke mit Sorge in das Land. Bayern ist schön, man reicht den Finger, Man nimmt die ganze Hand. Gut gemeint, ist keine Entschuldigung, Berater folgen Interessen, Kniet nieder, er will seine Huldigung. Das Maß ist schnell voll, Die Kassen sich leeren, Es grüßen die Geschwister Scholl? SaC Read more →

Was ist mit uns? (ein lyrischer Text, aber keine Lyrik!)

Es schmerzt mir mein Herz, wenn ich in die kühlen Augen einer Diktatur blicke. Eine scheinbar auf die Zentrale – China – ausgerichtete, aber unter dem Deckmantel der Demokratie – in vielen Herzen von Sozialromantikern – gelebten Ideologie, die dem Menschen seine göttliche Individualität und seines freien Willens, auf heimtückische Art, Stück für Stück beraubt, bis am Ende nur noch… Read more →