Twitterlyrik: Zeit

Wir füllen die Tage,
die Zeit verrinnt.
Am Ende bleibt nur eine Frage,
hast du gesehen oder warst du blind?

SaC

Lyrik: Stille

Ich möchte in die Welt rufen: Still jetzt!
Ich möchte mich in Werken von Goethe,
Schiller und Kant verlieren.
Ich möchte am Abend im Regen, Schnee und im Dämmerlicht laufen –
Um nachzudenken –
Über mich u. über die Welt.
Ich wünschte mir Vernunft – in dieser Zeit.
 
SaC

Twitterlyrik

‪Viele Ismen werden fall‘n.‬
‪Die Ideologie, sie stirbt zuletzt.‬
‪Das Grölen und das Lall‘n. ‬
‪Zukunft ist der Augenblick, also jetzt. ‬

‪Stenor aus Cranach ‬

Lyrik: Andrew

Andrew, feiner Frack.
Schmutz und Schimmel,
Unter‘m Lack.
Ritterlichkeit, Tugend fern,
Lügen, vergebens,
Verblasst die Glorie,
Verblasst der glimmende Stern.

SaC

Twitterlyrik

Zeiten. ‬
‪Manchmal Kopf-‬
‪und Bauch-‬
‪Schmerzen bereiten. ‬
‪Wo sind sie nur?‬
‪All die Gescheiten?‬

‪SNS‬

Twitterlyrik – Buchmesse

Welch Werk, welch Werk.
Literatur, Lyrik, welch hoher Berg.
Geistig erklommen,
literarisch vernommen.
Still – in der Ecke,
das Buch, es erfüllt seine Zwecke.
 
SNS ‘14.10.19
 
#buchmesse #lyrik #dichtung #welchwerk
#fbm19

Erwartung

Die Erwartung nicht erfüllt.
Medien-Welt – Wahrheit,
wird fortwährend enthüllt.

SaC

Twitterlyrik

Worte sind angreifbar,
doch Menschen verletzen.
Emotionen sind Fakten, was wohl geschah?
Nur Extremisten hetzen!
Wie sonderbar.
 
SNS
(Gedanken nach dem täglichen prüfen der Timeline bei Twitter.)

Monitor(ing)

Sicher auf dem Thron,
gebadet,
zeitlang mit viel Hohn.
In Baden mit dem Restle,
schwarzbraun-rot,
das eigene Westle.

SaC