Lyrik: Menschenrechte Ich ging durch Hallen, still und schwer,sprach Worte, die nicht jeder hört.Ein Traum von Würde, gleich und frei,in Briefen, Blicken, Reden – inmitten vieler und dabei. Man nickt, man schweigt, man schaut, man blickt vorbei,doch jeder Schritt ist nicht umsonst.Für jeden, der im Schatten steht,der nicht mehr lebt, für uns es immer weiter geht. Menschenrechte – mehr als… Read more →
Kategorie: B&B
lyrik: kalt u. doch vertraut
die beruehrbare unantastbarkeit. die naehe zur unnahbarkeit. ein mm abstand und lichtjahre entfernt. eiskalt auf der spitze; erhaben und still – vertraut das altbekannte. – niemand versteht; folgende entschwunden. s. Read more →
der blick – zurueck
die welt schlittert so dahin – dem abgrund entgegen; fuehrer sind: verfuehrer. verkommen: die wahre macht; alles liegt im verborgenen. in den abgrund geblickt; er blickt zurueck, in dich hinein s. Read more →
gedanke, gedanken – wirklich niemand?!
keiner – niemand (?) realisiert das kommende. tiefe schnitte in die haut – egoismus tritt ans tageslicht. nur noch das goettliche schuetzt; daemonen und gespenster ausser rand und band. ein gedanke das uebel beendet. licht klar, erde rein. s. Read more →
worte, gedanken und etwas mehr
fremdes trifft auf altes; neues verschläft – gegenwart ohne halt, zukunft ohne hoffnung. tradition führt zurück, himmel endlos – zeitlos hoffnungsvoll. s. Read more →
Lyrik: Orbitkreuz und Worte ohne Wiederkehr
Fern der Glnaz; im grauschimmernden Haar; wie weit die Zeit uns fortgetragen. Uebergang ins unbekannte Niemands-Land; Zwiebelringe fliegen im Orbitkreuz. Wahr und falsch die Worte ohne Wiederkehr. S. Read more →
lyrik: wohin
die worte; gleiten hinüber ins: ungehörte, ungelesene, unverstandene. sehen; aber nicht verstehen. glauben mit bedingung. handeln ohne wirkung. lesen; die wiederholung, der wiederholung – doppelt, dreifach: keine veränderung. wohin wollen wir? s. Read more →
lyrik: zu wenig und doch zu viel
wörter schleichen – sich: hinein und heraus; aus dem dickicht des unaussprechlichen. unsagbar, undenkbar – doch einen blick riskiert: menschsein ist neugierde. freundlich ins nichts geblickt; ein ewig rätsel war’s gewesen – sein, oder nicht sein? – dasein: oder doch nicht sein? so viel missverstanden; so viel unausgesprochen – dasein. dortsein, nicht sein, doch sein. über die höhen in die… Read more →
Tagesdosis: Lyrik
Der Regen fällt jetzt als Schnee hernieder. Ruhig wird es werden, leise klingen fremde Lieder. Die Vermutung dreht sich um, Wahrheit sticht ins Herz; die Lieder werden stumm. S. Read more →
lyrik
wir sind nicht allein – und dennoch manchmal fremd. die welt ist einfach sein; schlicht ist das letzte hemd. s. Read more →
Anblick: Sonnenaufgang am Morgen
Wir sind Fremde, in einer Welt, die wir nicht verstehen; wir sind Staunende, in Zeit und Raum, gebannt der Blick: vor und zurück. Kleine Augenblicke jedoch drehen alles alt Bekannte in sich herum. Sonnenlicht am Morgen erdet – demütig das eigene und fremde Sein. S. Read more →
Wenn das Vergessen zur Norm wird
Leidenlacher: Freudentränen, Kummerstadt. Es hagelt den Duft vergangener Tage, im Tauglanz der Vergissmeinnicht. Der Clown zieht ein ins Schloss. Die Administration ein Zirkus; Regentropfen sprudeln von unten herab. Ins Dickicht der Belanglosigkeiten blick der längst Vergessene: zur normativen Kraft – allem Faktischen zum Trotze. S. Read more →
Glück
Ich schreibe und denke; bin im Hier und oft im Gestern. Freudig blickt der Mond; ein warmer Wind umstreift den Geist. Fern der Träume von anderen Orten grüßt der Gedanke des Vergessens; das Gewesene blickt vor und zurück. Orte und Menschen sind ein großer Segen, sie sprechen leise, erhaben vom innigen Glück. S. Read more →
Rubikon
Wir glauben alles zu kennen; kennen aber den Glauben nicht mehr. Wir erkennen die Welt nur durch zweiter Hand. Die Segel gesetzt, die Armada in Fahrt; der Verstand winkt vom Kai zurück. Zurück war gestern, der Rubikon schon lange überschritten – cäsarisch die Blicke aus den Fenstern von Berolinum. Übermut zeichnet das Bild vom Untergang. Blauen Wellen bewegen das Meer… Read more →
Ohne Titel
Ein Teil der sich gedacht, vor langer Zeit zu Bette gebracht. Im Morgengrau und nach der letzten Nacht; ist er nach süßem Traume jetzt erwacht. S. Read more →
Der Denker: Wenn der Regen auf Ostwind trifft
Der Regen befriedet die Welt. Ostwind verändert das Wachstum. Die Sonne trocknet die alten Wunden aus. S. Read more →
C. O. – C. Burana
Am Ende der Sprache beginnt der Übergang zum Göttlichen; das Fehlbare wird zur Gewissheit, das Unvollkommene wird abgestreift. Die dunklen Seelen bleiben zurück, geblendet vom Licht der Erhabenheit und mit der Last der Lüge schwindet der Untergrund – haltlos in den Abgrund. Die drei Domänen erneut klar getrennt; alle Asuras wieder zurück ins Zwielicht der Unverkennbarkeiten. S. Read more →