Kategorie: Lyrik – Freiheit

Im digitalen Hamsterrad

Im digitalen Hamsterrad Kaltes Licht in müden Augen Bildschirme, die den Himmel rauben Jeder rennt, doch keiner fragt wohin dieses Leben jagt In einer Welt, in der Lyrik vergeht weil alles nur Sekunden besteht Zeilen flackern kurz im Raum wie ein verlorener Datentraum Menschen laufen wie hypnotisiert durch Straßen, digital programmiert Blicken tief in ihr Display und vergessen den eigenen… Read more →

Gesichtergeschichten

Gesichter in aller Deutlichkeit blicken in den Tag. Die Nacht hat ihre eigenen Augen, der Schlafende sie nicht mag. Friede war seit jeher das Erstrebte des Menschen fernes Ziel. Die Zeiten zogen wie im Flug, eine Hand breit Wasser unterm Kiel. Gesichter spiegeln alte Fragen, gezeichnet von der Zeit. Die Stille spricht, wo Worte fehlen, und Wahrheit trägt kein Kleid.… Read more →

Das Wort, das freie Wort: Stille

Das freie Wort stirbt immer zuerst! Plötzlich ist sie da, diese Zeit, die niemand will; aber jeder dazu beitrug, dass sie nun eben doch wieder da ist. Ein bisschen weniger Rechte, ein bisschen mehr Pflichten; ein bisschen mehr Feindbilder, ein bisschen weniger Vielfalt: im Meinungsspektrum. Und hier, und dort, und anderswo! Ein bisschen hier, ein bisschen dort; plötzlich ist es… Read more →