Lyrik: Dämmerung

Wer sich einst so sicher fühlte,
fest in der Krone sitzend und auf Lebenszeit;
schaut sich um, denn Schweiß bricht aus,
er weiß, er macht sich bereit.
Von oben herab, mit bösem Blick,
leitete er mit sehr wenig Geschick:
Er ist an der Reihe, er blick sich um –
schaut auf seinesgleichen, völlig stumm.
Er hat begriffen, er weiß Bescheid,
jetzt ist sie da, die Dämmerung: seine Endzeit.

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