Schlagwort: LyrikerAusKronach

Hinwegkultiviert

Das Herz so schwer, im Wandel der Zeit. Stiche aus dem Nichts, schnell und unverhofft. Leichtigkeit: in einem Augenblick. Hoffnung: ein Funke, der aufblitzt. Die Schwere erduldet – jahrein, jahraus. Das Ziel so fern im Nebel, dennoch das tiefe Vertrauen. Hinwegkultiviert – ein Augenblick, es stand am Anfang bereits alles fest. Klarheit: Ein Zustand ohne Nebel – alles ist verbunden,… Read more →

Auf dem Rad durch die Stadt – die keinen Namen hat

Ich fuhr mit dem Rad heute durch die Stadt; das Beobachten der Welt – mit all ihren Dingen – kann ich schwer abstellen; wahrscheinlich ergeht es vielen, die schreiben, ähnlich; es fällt auf u. wenn es sich in den Gedanken kondensiert, konzentriert, muss es zu Papier – egal, in welcher Form das Papier daherkommt. Ich hatte auch heute wieder mein… Read more →

Tagesnotiz

Wir stolpern durch die Welt; halten an Dingen fest – im Glauben es seien die unsrigen; wir fürchten das Kontroverse u. lieben das Gleiche; der Gleichschritt im Geiste ist der Takt der Zeit u. die Zeit gibt uns den Takt vor, der wenig mit Taktgefühl zu haben scheint; es scheint die Sonne nicht mehr so hell, wie sie das einst… Read more →

Tagesgedanken

Die Sinnhaftigkeit im großen Gewirr der Weltengeschäftigkeit verdeckt so manche dunkle Stelle vor den arglosen Blicken der Einfältigkeiten; die Last der Mehrfältigkeit wiegt schwer auf den Schultern des vergeistigten Daseins: Lesen als letzte Hoffnung spendet den Sekundentrost. S. Read more →

Geschichte – sagt man – wiederholt sich nicht – aber sie reimt sich

– Und das Versmaß klingt nach unfreien, undemokratischen, luftabschnürenden Jubelgesang. Immer wieder verzweifelt man an der Realität; man denkt: Wie kann das geschehen? Wo sind die moralischen, natürlichen, vernünftigen Blockademechanismen? – Im Dunstkreis aller Ideologien des Unsinnigen – im diffusen Nichts – zersetzt. Das Posten von Bildern ist schön; das Posten von Essen noch viel schmackhafter; es gleicht einer ausweichenden… Read more →

Was können wir tun? Ein ganz konkreter Tipp – aktiv ist das Gegenteil von passiv!

Wenn der Sprache die Worte fehlen; die Stimme versagt. Nicht, da man keine Worte hätte, nein, weil man sich nur zusammenreißen u. beherrschen muss, damit man nicht Worte spricht, die ein kultivierter Mensch niemals aus seinem Mund kommen ließe. In diesen Momenten stellt mal fest, dass man lebt – in einer Welt, die so verrückt ist, verrückt von der so… Read more →