Das Laubgesäusel erinnert uns an die Wesenheit eines sonnenbeseelten Herbstes; es dringt durch alle Poren bis ins Herz – wie viele Male noch bis zum Frieden? S. Read more →
Kategorie: Lyrik
Ohne Titel: Da die Worte immer mehr fehlen
Der Irrsinn kommt: Scheibchenweise; den einen trifft es ganz laut, die Mehrzahl heimlich still u. leise. Sie haben ihnen bis heute stets vertraut, so rächt sich nun die Gutgläubigkeit auf ihre Weise – u. auf den Straßen wird es ziemlich laut. S. Read more →
Auf dem Rad durch die Stadt – die keinen Namen hat
Ich fuhr mit dem Rad heute durch die Stadt; das Beobachten der Welt – mit all ihren Dingen – kann ich schwer abstellen; wahrscheinlich ergeht es vielen, die schreiben, ähnlich; es fällt auf u. wenn es sich in den Gedanken kondensiert, konzentriert, muss es zu Papier – egal, in welcher Form das Papier daherkommt. Ich hatte auch heute wieder mein… Read more →
Twitterlyrik – ohne Titel
Frühlingsduft im fremden Land – wie fern der wärmende Wüstensand. Sprache, Land und die Kultur – fremd und verdeckt die eigne Spur. S. Read more →
Tagesgedanken an einem Herbsttag
Der Blick fällt auf ein verfälschtes Dasein, ganz getrennt vom Hier u. Jetzt. Surreal die letzten warmen Sonnenstrahlen, unvermögend zu erwärmen Haut u. Seele. Hand in Hand das letzte Kleid im Leben, Laub bedeckt den Glanz der Zeit. S. Read more →
Tagesnotiz
Gedanken ziehen vorüber, sie schweben wie Blei. Die Gesellschaft wird immer noch trüber, das Militär ist schon im Standby. S. Read more →
Verstehen
Wir bekommen – Schritt für Schritt – die grosse Chance zu verstehen; die Verklärung weicht bald der Ernüchterung. S. Read more →
Weimar u. Gedanken zum Augenblick
Durch die Pforte des Lebens schwingt das Kind; Durch das Tor des Todes kriecht geläutert der Greis. – Närrisch, völlig unbeherrscht u. voller Gier steht er vor Gericht, gebrochen u. verbittert, hier. S. Read more →
Weimar, Ausstellung: Christoph Martin Wieland in Weimar, Gästebucheintrag S.Noir
Wir folgen Ruf und Tradition! Es schwingt der Klang, es klingt der Ton! (Gästebucheintrag von S. Noir, Weimar Sep’22, Ausstellung: Christoph Martin Wieland in Weimar) Read more →
Weimar, Ausstellung: Die Nationalversammlung von 1919, Gästebucheintrag S.Noir
Aus Unrecht wird Recht! Aus Schuld die Unschuld! Alles birgt die Zeit – es erfordert nur Geduld! (Gästebucheintrag von S. Noir, Weimar Sep’22, Ausstellung: Die Nationalversammlung von 1919) Read more →
DE 2022
Wenn die Ideologie an der Realität kümmerlich zerbricht; die Angst im Auge der Wahrheit erlischt, wie das Licht; unbekümmert sein, nur ein frommer Wunsch nach Leben; Chaos ohne Unterlass, kaum noch Luft, um noch etwas zu geben. S. Read more →
Friedrich v. Schiller: Wort u. Gedanke
„Mich hält kein Band, mich fesselt keine Schranke, frei schwing ich mich durch alle Räume fort. Mein unermeßlich Reich ist der Gedanke, und mein geflügelt Werkzeug ist das Wort.“ (Friedrich v. Schiller) #Zitat #Schiller #Wort #Gedanken Read more →
Lyrik Medienecho
Welt in den Medien: sozial, normal? Immer realer: unbestritten. Die Grenzen verwischen – Daten geliefert, es freu‘n sich stets die Dritten. Ein selbstbestimmtes Leben – eine Utopie? Helikopter-Eltern überall, Kinder unselbstständig wie noch nie. Schein- und Schattenwelt – Hand in Hand. KI zeigt ihre Kühle, die berechnende Art – trennt Menschen hier im ganzen Land. Inselwelten ohne Brücken, Trennung ohne… Read more →
Zeitzeichen
Fassungslosigkeit: die zur Sprachlosigkeit führt; über so viel Unfähigkeit, die flächendeckend in Ratlosigkeit mündet; endet? Nach all der Keiten, erwachen – hoffentlich – all die Gescheiten; das wäre notwendig, richtig toll; denn dann folgt hoffnungsvoll; erhaben u. würdevoll, von Mensch zu Mensch, ohne Irrsinn – friedevoll. S. Read more →
In Berlin geh‘n die Lichter aus
In Berlin geh‘n die Lichter aus – die Flakscheinwerfer leuchten die Nacht. Die Wärme der Familie ist gewichen vor den Schlachtrufen aus ost. Im Bunker glänzt die Dekadenz – die Obrigkeit ist unter sich. Einheit war ein frommer Wunsch – sie wich dem Hunger. Recht ist eine Utopie gewesen. Freiheit gab es nie; für alle gleich viel – nur in… Read more →
Über Helden
Alte Helden vom Staub bedeckt; die Knochen dem Zerfall, der Ewigkeit ausgesetz; neue Helden, amorph u. uniform zugleich; im Blendwerk des Jetzt verklebt; Odysseus Fahrten ewiglich; Jugend vergisst, Erinnerung, schwer; wahre Helden von verborgen – keine Namen hinterlassen; die Zeit der Offenbarung kommt; Helden erkannt? Antihelden allerorts – noch. S. Read more →
die uhr
ein kleines licht, im grossen spiel. man fordert nur: mal zu wenig, mal zu viel. es tickt die uhr. s. Read more →