Kategorie: Lyrik

Caledonia

Als ich Schottland sah, da wusste ich sofort, dies ist ein ganz besonderer und ein heiliger Ort. Viele Male ich durch dessen karge Täler schritt. Kummer im Herzen und unsagbare Schmerzen ich erlitt. Die Einfachheit und Schönheit dieser einzigartigen Natur. Spürt und fühlt dort – im tiefsten Herzen – jede Kreatur. Manche Dinge erkennt man erst auf dem zweiten Blick.… Read more →

Tugendland

Tugendland, du Zahlmeister der Nationen. Beschossen und geschossen aus allen Kanonen. Tugendland, deine Herren sind dir fremd. In die Taschen gegriffen, nun beim letzten Hemd. Tugendland, rot, wohin man blickt. Der Glaube ist mit der Ideologie zu sehr verstrickt. Tugendland, wie kommst du daher in dieser Zeit. Ein König aus dem Süden, wäre für das ganze Land bereit? Tugendland, bewahre… Read more →

Am Hofe von Zhou

Altes Wissen, das Mondlicht im See erblickt. Wellen brechen die Harmonie, das Leben völlig ungeschickt. Bücher haben Weisheit, Menschen lebten nach Moral, Perlen und Fischaugen sind vermischt, Leben im großen Saal. Im Emei die Nebelschleier bei Ziehen angeschaut, Der Drang nach Wissen, die Stimme wurde sehr laut. Musik hat dich Macht, Knoten zu lösen, Im Kopfe berichtigt, es geschieht beim… Read more →

L. z. T. d. sc. Sc. – Roter Oktober

Roter Oktober, Wer kann nur seh’n; Lummerland, Wer will überhaupt versteh’n; Oberhäupter, Krönung steht bevor, Alle singen um das Kalb herum – Lauthals im Chor. Roter Oktober, Sunzi im Perfektion; Betitelt als ein Klon; Waren es schon immer die Narren; Auf das Ende warten und verharren. Roter Oktober, Schleichfahrt voraus; Ich lächle, Keine kennt sich wirklich aus.   M. v.… Read more →

Lyrik zum Tag der Deutschen Einheit

Zur Einheit gehören auch Heimat, Herz u. Verbundenheit. Heimat, Herz, Verbundenheit Heimat im Herzen – vertreibt Kummer, Sorgen und Schmerzen. Als Bayer und vor allem als ein Franke – ist es mal an der Zeit für ein großes Danke! Du Städtchen am Fuße der Festung Rosenberg – deine Erhabenheit, man wirkt wie ein Zwerg. Die Luft ist noch klar und… Read more →

Was ist ein Dämon

Ein Gespenst geht um. Es schreit nach Seelen. Noch ist es nicht stumm. Getarnt in Mantel von Freiheit. Verlernt hinzuschauen, Wissend, aber auch nicht gescheit. So hört man den Stimmen zu. Findet freitags keine ruh. Der Virus aus dem Osten, Wird er noch mehr Leben kosten? China hat sie Seuche über die Welt verstreut! Zu eng mit dem roten Dämon… Read more →

Kein Geschrei?

Kein Geschrei? Sie möchten gerne, Herrschen ist ihr Wunsch. Vielen ist es einerlei. Satt vom Leben, Goethe war gewesen, Zu mühsam ist das Streben? Es irrt bekanntlich der, Der strebt. Nur darf man nicht vergessen, wie man lebt. Keiner scheint mehr die Vernunft zu kennen. Immer hinter dem Extrem herrennen. Kein Geschrei? Sie möchten gerne, Herrschen ist sein Wunsch. Den… Read more →

Manipur

Manipur, wer kann’s versteh’n. Wörter an der Oberfläche, Vergangenheit ist schwer zu seh’n. Freude oder Erinnerung, Beides Wellen auf dem Meere. Ein Auf und Ab, beides gibt den Schwung. Einfach auf das Land geblickt, Freundlichkeit und Güte. Im Sommer ist’s sehr warm, Feuchtigkeit in jeder Blüte. Wie wenig uns bewusst, So ziehen Leben schnell vorüber. Im Herbste steigt der Nebel… Read more →

Sei wachsam

Sei wachsam, wenn Gruppen stigmatisiert werden. Sei wachsam, wenn das Stilmittel der Wiederholung zum Normalfall wird. Sei wachsam, wenn von Alternativlosigkeit gesprochen wird. Sei wachsam, wenn an den Säulen Kultur und Sprache herumgemeißelt wird. Sei wachsam, wenn dein Inneres eine andere Sprache spricht, als die Erzählung im außen. Sei wachsam, wenn alte Literatur verändert wird. Sei wachsam, wenn Emotionen zu… Read more →

Am Lieblingsplatz von Christoph Martin Wieland im Schlosspark Tiefurt

          Am Lieblingsplatz von Christoph Martin Wieland im Schlosspark Tiefurt (bei Weimar) dichtend sitzend u. vergangener Tage besinnend. Lyrik   Wie weit zurück, du Zeit der Aufklärung / Wie unpopulär, du rationales Denken / Wie schön die Tage doch gewesen / Wann nur, wann nur / mag man in diesem Lande – nur / erneut den… Read more →

Lyrik: Eid u. Gericht

Eid wird gesprochen / Rotes Herz im Leibe kochen / Wo ist oben, wo ist unten / König, Diener – alle sind geschunden / Freudig Herz zur Winterszeit / Aus den Ketten schon befreit / Geist ist frei, getrennt die Spreu / Angst verflogen, alles neu / Read more →