Buch des Tages: Versteckte Botschaften 2 – Die Bilder der Meister der italienischen Renaissance entschlüsseln und verstehen

Buch des Tages: Versteckte Botschaften 2 – Die Bilder der Meister der italienischen Renaissance entschlüsseln und verstehen

Was viele von euch wahrscheinlich noch nicht wissen, meine eigentliche Leidenschaft ist die Malere u. erst danach kommen Lyrik u. Text. Unter Buch des Tages poste ich zwar sehr oft „normale“ Literatur, jedoch ist meine Sammlung an Kunstbüchern mindestens genau so gross, wie die der „normalen“ Bücher. Leider ist es derzeit die Zeit u. auch der Platz, die mir hier etwas querstehen, so dass die geliebte Malerei sehr kurz kommt. Beim Schreiben sehe ich Filme im Kopf, beim Lyrikschreiben umfliegen mich die Worte, aber beim Malen bin ich mit allen Sinnen in einer anderen Welt, sogar das Zeitgefühl ist ein anderes. Die Gedanken im Kopf sind sehr still u. es ist quasi das Einssein mit mir selbst. Die Ölmalerei schätze ich sehr, da diese Farben nich so schnell durchtrocknen, wie z. B. die Acrylfarben, wenn da nur nicht immer das Pinselreinigen die Lust etwas schmälern würde; auch Aquarellmalen macht mir Freude, leider ist‘s die liebe Zeit. „Buch des Tages: Versteckte Botschaften 2 – Die Bilder der Meister der italienischen Renaissance entschlüsseln und verstehen“ weiterlesen

Buch des Tages: Trotzdem

Buch des Tages: Trotzdem – Ferdinand von Schirach, Alexander Kluge – ein spannender u. intelligenter Dialog. Die Sätze auf der Rückseite des Buches skizzieren gut den Inhalt: »Das Corona-Virus hat uns an eine Zeitenwende gebracht. Beides ist jetzt möglich, das Strahlende und das Schreckliche.« F. v. Schirach schätze ich als Autor schon lange. Intelligenz gepaart mit Sprachgefühl und Sprachverständnis machen seine Zeilen aus u. für mich sind seine Ableitungen kostbar.
Im Zeitalter der Überflutung mit Oberflächlichem ist jedes gehaltvolle Schriftwerk ein Schatz – man muss sie nur finden, diese Schätze.

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Schloss Seehof, Bildhauerei und ein Löwe

Schloss Seehof, so langsam werde ich zum Stammgast; da könnt‘ ich auch gleich in‘s Schloss einziehen. Nein, nur ein Witz, denn im Winter das ganze Schloss zu beheizen, das sollte nicht so einfach sein u. das Putzen erst 🤯 – also, wenn in‘s Schloss, dann macht das nur mit ausreichend Personal Sinn 😉
Dann doch lieber nur auf Visite vorbeischauen u. gucken, ob das Schlösschen noch steht.
Da hier auf dem Photo ein Stein-Löwe zu sehen ist, Bildhauerei fehlt mir noch in meinen Kunsttätigkeiten, wollt‘ ich schon immer mal probieren; zumindest werd‘ ich in den nächsten Tagen mal wieder zu kommen zu malen, habe noch zwei Gemälde offen, die ich mal versprochen hatte zu malen (werden dann übrigens in der Uni Bamberg zu sehen sein).

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In Bamberg oder in Bozen?

Bettina muss schon immer lachen, wenn ich einen Satz beginne mit: »Für mich ist das hier, wie…«, denn dann weiss sie, jetzt kommt wieder eine Stadt u. meine Stimmungsbeschreibung – manchmal sind‘s schon mehr Erzählungen – was ich fühle, sehe, wahrnehme; sie hört halt – Gott sei Dank – oft still zu lässt mich mit den Worten herumschwadronieren. Ich kann halt nicht anders. Heute z. B., an dieser Stelle in Bamberg, kam ich mir vor, als sei ich in Bozen. Etwas Südstimmung u. kühle Bergluft wehte um meine Sinne. In Bamberg sind übrigens für mich viele Städte vereint. Es gibt Stellen, da komme ich mir vor, als wäre ich in München o. Paris o. Rom o. Kronach u. so manche Ecke in Bamberg wirkt sehr mediterran; naja, so ist halt meine Gedankenwelt gestrickt, vielleicht ist‘s ja nur die Phantasie. Oder kennt ihr das auch?

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Am Rennsteig

Kalt ist’s in der Natur.
Vom Frühling am Rennsteig noch keine Spur.
Doch selbst Goethe hier sehr gern verweilte.
Nach den Eisheiligen der Lenz sich aber immer beeilte.

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Coronazeit in Bamberg

An der Uni in Bamberg; mal raus aus dem Homeoffice, schauen, ob die Welt noch existiert. Ja sie existiert noch, aber anders als vor Ende März 2020. Der Himmel, die Wolken, das Wasser, lieblich, fast liebreizend; dennoch eine latente schwermütige Ruhe umhüllt diese Welt. Ja sie existiert noch, aber wird sie jemals wieder so sein, wie sie vor Ende März 2020 war?

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Buch des Tages: Rainer Maria Rilke – Die Gedichte

Buch des Tages: Rainer Maria Rilke – Die Gedichte vom Insel Verlag

Ich schreibe u. lese auch selbst gerne Dichtungen, Lyriken u. Rilke sollte man als Dichter & Denker schon kennen. Lyrik ist wie Musik; wie ein Tondichter seine Noten zu Blatt bringt, um Instrumente nach seinem Takt klingen zu lassen, so bringt der Dichter durch seine eigene innere Melodie den Inhalt seines Textes, seiner Gedanken, im Kopf u. manchmal auch im Herzen seiner Leser zum Schwingen. Lyriker/Dichter zu sein ist keine Tätigkeit, ist kein Beruf – vielleicht eine Berufung – aber ganz sicher ist es eine Art u. Weise die Welt mit allen Sinnen zu erfassen, zu verdichten u. zu Papier zu bringen. „Buch des Tages: Rainer Maria Rilke – Die Gedichte“ weiterlesen

Buch des Tages: Cosima Wagner Tagebücher

Buch des Tages: Cosima Wagner Tagebücher
Mit dem Thema Richard Wagner befasse ich mich bereits seit mehreren Jahren. Hierbei habe ich Orte besucht, zu denen es einen Wagner-Bezug gibt, ich habe seine Opern studiert u. gehört u. viele Schriften zu gelesen, dabei fand ich die Tagebücher von Cosima besonders wertvoll, um einen Einblick ins „normale Wagnerleben“ zu erhalten. „Buch des Tages: Cosima Wagner Tagebücher“ weiterlesen

Kommentar zu einem Artikel in der SZ: Alle im Griff

Ein lesenswerter Beitrag in der Süddeutsche Zeitung. Ich kann nur jedem empfehlen diesen Artikel zu lesen, der etwas mehr Klarheit bez. der Methoden u. Denkweisen der KPCh erhalten möchte. Sätze wie:

„Denn Chinas Strategie, nach der Weltherrschaft zu streben, ohne sich zu demokratisieren und westliche Werte anzuerkennen, ist dreister, kompromissloser geworden.“

Oder: „China will selbst den Diskurs bestimmen, ist Medienweltmacht geworden, nimmt Einfluss auf kulturelle Institutionen, auf Universitäten. Dass das eine Gefahr für unser freiheitliches Denken sein könnte, dämmert mittlerweile auch jenen, die meinten, man werde China sicherlich bald einbinden in den westlichen Wertekanon.“

„Kommentar zu einem Artikel in der SZ: Alle im Griff“ weiterlesen

Über Leipzig, seinem Bahnhof und etwas über Wagner mit der Leipzig-Lyrik

Schwarzweiss in Leipzig am Bahnhof. Für mich ist die Schwarzweiß-Photographie ein Faszinosum. Bereits mit meiner ersten Analogkamera photographierte ich oft mit Schwarzweiß-Filmen. Diese damalige Canon AE-1 steht jetzt nur noch im Schrank, da sie im Laufe der Jahre den Geist aufgab; aber vor zwei Jahren kaufte ich mir wieder eine alte gebrauchte AE-1 u. seitdem photographiere ich häufiger analog. Man möchte meinen, dass diese Aufnahme während der Coronazeit entstanden ist, da sich wenige Menschen auf dem Photo befinden, dem ist aber nicht so – ich nahm diesen Schnappschuss im Januar 2016 auf, als ich mir in der Oper Leipzig das Rheingold von Richard Wagner ansah u. bereits damals hab‘ ich Leipzig lieben gelernt. Nach der Oper waren wir noch italienisch Essen u. wir kamen auf unkomplizierte Art mit Leipzigern ins Gespräch u. ich war von den freigeistigen Gedanken u. von der Klarheit unserer Gesprächspartner fasziniert; Leipzig hat viel Freigeist für mich u. gut möglich, dass dies auch mit der Leipziger Buchmesse im Zusammenhang zu sehen ist, denn nirgendwo sind die Gedanken so frei, wie in der Welt der Schrift – die Sprache kann auch nie so frei sein, wie es die Schrift häufig war u. ist. Zwischenzeitlich war ich jetzt mehrmals in Leipzig u. Hrn. Bach hab‘ ich mir nebst Wagner u. Gothe auch in Leipzig näher kommen lassen – ich bin von dieser Stadt einfach fasziniert. Hier mag ich auch auf meine Leipzig-Lyrik verweisen, sie ist auf meiner Webseite snoir.de unter lyriken III mit dem Titel: In Leipzig zu finden.

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P.S: Der Post erschien zuerst auf Instagram und wer mir dort auch folgen mag, ich heisse dort: @sn_noir – hier für euch die Leipzig-Lyrik: „Über Leipzig, seinem Bahnhof und etwas über Wagner mit der Leipzig-Lyrik“ weiterlesen

Buch des Tages: Blutige Ernte

Heute ein Buchtipp für meine Kategorie – Buch des Tages -, das keine leichte Kost darstellt, dennoch eine wichtige Schrift ist, über deren Inhalt die Menschen erfahren sollten. Der Titel lautet: Blutige Ernte – Untersuchungsbericht zu den Anschuldigungen der Organentnahme an Falun Gong-Praktizierenden in China. Die beiden Autoren David Matas (Menschenrechts-Anwalt, tätig bei der kanadischen Regierung, am obersten Gerichtshof Kanadas…) u. David Kilgour (Menschenrechts-Aktivist, ehem. Staatsanwalt, kanadischer Politiker…) stellten diesen Untersuchungsbericht zusammen u. die Ableitung aus diesem Text ist sowohl schockierend als auch ernüchternd u. sollte vielen, die die Regierung Chinas, die Kommunistische Partei Chinas, gern romantisieren, schönreden, eines Besseren belehren. „Buch des Tages: Blutige Ernte“ weiterlesen

Über die Hoffnung

“Hoffnung ist das zarte Licht einer Kerze, die im dunklen Raum der Schicksalsschläge Wärme, Halt u. Kraft spendet.”

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Gedanken an liebe Menschen. Man kommt im Laufe des Lebens – früher o. später – in eine Phase, in der die Erinnerungen mehr an Bedeutung gewinnen.

Samstagnachmittagsläuten

Heimat ist halt mehr als nur ein Wort. Oft sind es die Menschen u. / o. die Gebäude aus der Jugendzeit, die mich erinnern lassen. Hier meine geliebte Kirche in Neuses b. Kronach. Wenn ich ihre Glocken am Samstagnachmittag um 15 Uhr läuten höre, bin ich geerdet, ich weiss, dass Wochenende ist u. diese ganz besondere Kombination von 15-Uhr-Glockenläuten u. die dörfliche Samstagnachmittag-Ruhe spenden mir eine innere Ruhe, wie dies nur Neuses b. Kronach an einem Samstagnachmittag in Deutschland mir bescheren kann. Übrigens, in dieser Kirche war ich lange Ministrant u. die Zeltlager mit der Katholischen Jugend waren legendär. Mein bester Kumpel Axel u. ich haben da Lager u. Staudämme gebaut, die fast schon unter die sieben Weltwunder gefallen wären 😉
In diesem Sinne: Euch einen schönen Samstagsnachmittags-Blues.

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Himmel über Bayern – und Franken

Guten Morgen. Natürlich, Erst mal Kaffee ☕️ Der Himmel zeichnet abstrakt, so dass wir Menschen es konkretisieren können. Gestern beim Spaziergang um Schloss Seehof herum, zeigte mir der Himmel dieses abstrakte Werk mit einer Trag- o. Haltelinie im Bild. Bei zu viel Abstraktheit wünscht sich doch der Mensch, ähm, der Betrachter zumindest etwas Halt, was hier diese Linie übernehmen soll. „Himmel über Bayern – und Franken“ weiterlesen

Der Sinn, die Suche

Was ist Wahrheit?
Wann gibt das Leben einen Sinn?
Wie viel an Bescheidenheit,
Ist in unserem Herzen drin?
Wieviel Zeit,
Braucht das Entstehen von Barmherzigkeit?
Sorgen im Herzen,
Das Ertragen von Schmerzen,
Am Ende die richtige Frucht,
Der Edle das Tao sucht.

SaC

Buch des Tages

Es ist wieder soweit für: Buch des Tages. Heute: Grimms Märchen Gesamtausgabe. In vielen, wenn nicht sogar in allen, Märchen stecken viele Weisheiten u. wer erinnert sich nicht an die lieben Menschen, die uns in Kindertagen Geschichten vorlasen oder erzählten. So mancher Erzähler wollte mir ab und an eine Kurzversion der aktuell vorgetragenen Geschichte „unterjubeln“, da er selbst zu müde war u. abkürzen wollte; doch der kleine Stefan hatte schon damals ein gutes Gedächtnis, denn viele Geschichten kannte ich auswendig, u. somit war das Abkürzen unmöglich – diese Geschichten über das Geschichtenerzählen, hörte ich des öfteren von meinen lieben Geschichtenerzählern aus Kindertagen u. wir mussten dann immer herzhaft lachen.
Ich möchte es hier auch nicht versäumen einen Link zu meiner Allerliebsten zu teilen; denn sie hat auf ihrem Blog sich kulturell mit Geistesgrößen befasst, wie: J. W. v. Goethe, F. J. Haydn u. mit den Brüdern Grimm. Hier der Link: https://www.bettinas-jungbrunnen.de/kultur oder schaut in das Bio von @bjungbrunnen auf Instagram ( Bettina Schwarz ) dort findet ihr den Link zu ihrem Blog.

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Der Tunnelblick – ein Text mit Photo oder ein Photo mit Text?

Wer kennt sie nicht, die Engstirnigkeit. Wenn nicht von sich selbst, so mag man doch gelegentlich mit anderen zusammentreffen, die dieser Gattung von Zeitgenossen sich zugehörig verhalten. Hier gilt: Obacht geben, am besten mehr zuhören als sprechen; denn jeder neue Aspekt, der angesprochen, aber für den Tunneldenker unbekannt, kann dem Tritt auf einer Miene gleichen – mirnix dirnix, eine emotionale Explosion. Engstirnigkeit ist wie der Blick in einem langen Tunnel u. das, was man sieht, ist die Einfalt in der Beschränkung. Es könnte eigentlich einfach sein, wenn die Dinge strikt rational analysiert werden würden. Doch wer mag dies schon in allen Lebenslagen auch so praktizieren können? Ich selbst noch nicht ganz, was ich derzeit auch nicht als all zu schlimm erachte, schlimm wäre es vielmehr, wenn ich es nicht mehr vermögen würde über mich selbst lachen zu können.

P.S.: Immer in Seehof an dieser Stelle werd ich schmunzeln u. mich selbst fragen, wie weit ich in meinem eigenen Tunnel noch stehe. 😉

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