Kein Geschrei?

Kein Geschrei?
Sie möchten gerne,
Herrschen ist ihr Wunsch.
Vielen ist es einerlei.
Satt vom Leben,
Goethe war gewesen,
Zu mühsam ist das Streben?
Es irrt bekanntlich der,
Der strebt.
Nur darf man nicht vergessen, wie man lebt.
Keiner scheint mehr die Vernunft zu kennen.
Immer hinter dem Extrem herrennen.
Kein Geschrei?
Sie möchten gerne,
Herrschen ist sein Wunsch.
Den meisten ist es einerlei.
Gewöhnt, versöhnt,
Kritik, verpönt.
Einerlei,
er schmeckt, der Einheitsbrei.
Herrscher aus dem Süden,
Wie siehst du dich im Lichte?
Um dich herum, eine Lügengeschichte.
Herrschen ist sein Wunsch,
König wäre er sehr gern,
Doch am Himmel in der Ferne,
Leuchtet schon ein and’rer Stern.
Kein Geschrei?
Wir brauchen wohl jetzt auch,
Die Gedankenpolizei!

SaC

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