Wenn Steine sprechen könnten

Wenn Steine sprechen könnten – müssten wir vielleicht doch auch erstmal wieder lernen zuzuhören? Ich mag diese Art von Aufnahmen – Motive – sehr. Denn obwohl sie sehr konkret ist, beinhaltet – zeigt – sie einen gewissen Grad an Abstraktion; wenn etwas zu konkret – zu absolut – ist, bleibt wenig Spielraum für unsere Phantasie u. häufig stimmen dann diese Dinge auch nicht mehr. Durch unsere Augen, besser gesagt durch unser Gehirn, werden die Dinge konkret – individuell konkret. Aber, wie konkret wir es auch immer gern‘ hätten, die Unschärfe der Veränderung bleibt. Wenn Steine sprechen könnten, müssten wir wohl sehr konkret das Zuhören – wieder (?) – lernen.

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Ansicht von Kronach

Die wahrscheinlich schönste Ansicht von Kronach. Dieses Motiv habe ich unzählige Male photographiert, ist immer wieder schön an diesem Platz zu stehen und dieses Motiv wirken zu lassen. Einfach die Stadt einmal auf euch wirken lassen. Was denkt ihr, wie gut gefällt euch diese Ansicht?

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Ein Schloss in Oberfranken, welches es ist, wird im Text verraten

Eine Bank, ganz unscheinbar in der Leere des Bildraumes. Wo mag sie wohl stehen? Was ist die Geschichte außen herum, wann war es, was für Gedanken hatte ich, was für eine Stimmung herrschte, als diese Aufnahme entstand? Wie ihr merkt, ein Photo ist nie nur ein Photo – es ist eine Sammlung von viele Informationen, die sich dem Betrachter nur teilweise erschließen, der Photograf aber immer im Besitz des gesamten Bildes ist; es hängt immer vom Wohlwollen des Photokünstlers ab, wie viel an Zusatz-Informationen er selbst dem Kreis der Betrachter preisgeben möchte. Ich erzähle euch jetzt etwas von der Gesichte außen herum. Zehn Jahre meines Lebens habe ich in Coburg verbracht u. ein enges Band zu Coburg u. zu den Coburgern geflochten. Durch viele persönlich u. enge Kontakte – studiumübergreifend – habe ich selbst heute noch einen guten Draht nach Coburg. „Ein Schloss in Oberfranken, welches es ist, wird im Text verraten“ weiterlesen

In der Nähe von Hof an der Steinach

In der Nähe von Hof an der Steinach im Landkreis Kronach. Die Natur zeichnet ganz weich in meiner Heimat die schönsten Gemälde auf die Wahrnehmungs-Leinwand. Dem Spiel zwischen Licht und Schatten, den beiden Malern, die wesentlich zur Bildstimmung beitragen, könnte ich stundenlang zuschauen; wenn dann noch Wind, das Rauschen von Wasser u. Vogelgezwitscher dieser Rezeptur beigemengt werden, gleichen diese Augenblicke wie ein gutes Dessert im Leben. Diese Momente sind die kleinen Inseln im Alltag, fernab von der Moderne, voll eingetaucht in die Natürlichkeit.

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New York – Central Park

Diesmal ist es am Tage u. wir befinden uns im Central Park in Manhattan. Auf dieser Aufnahme sind viele Falun Dafa Praktizierende zu sehen, die sich hier aus der ganzen Welt kommend im Central Park versammelt haben, um gemeinsam das Qigong zu üben. Leider findet seit 1999 eine schlimme Verfolgung dieses Qigongs in China statt u. die Praktizierenden führten nach diesem gemeinsamen Üben eine Parade im Herzen von New York durch, um auf diese äußerst brutale Verfolgung aufmerksam zu machen. Wer hier mehr nachlesen möchte, dem kann ich diese Webseite ans Herz legen: de.faluninfo.eu – dort sind (auch in einer sehr kurzen Form) alle Informationen zusammengetragen, um dieses Thema verstehen zu können.

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New York – Brooklyn

Wir sind immer noch in NY und es ist immer noch in der Nacht. Diese Aufnahme ist in Brooklyn nach einer Phototour in Manhattan entstanden. Freihändig u. habe hier etwas mit der Belichtungszeit gespielt, um etwas Dynamik u. Schwung in diese Aufnahme zu legen; NY, wie schon erwähnt, schläft ja nie u. ist eine sehr dynamische Stadt.

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New York – Freiheitsstatue, Statue of Liberty

Jetzt wechseln wir mal schnell den Ort und überqueren den Ozean, den Atlantik. (Er ist der zweitgrößte Ozean der Erde u. sein Name stammt von der altgriechischen Sprache ab u. bedeutet so viel wie: Meer des Atlas.) Wo wir nun gelandet sind, erkennen wir gleich, in New York und zwar zur nächtlichen Stunde direkt bei der Freiheitsstatue. Die Freiheit ist ein wesentliches u. zentrales Element in allen Epochen gewesen, viele Dichter und Denker haben sich mit ihr beschäftigt, F. v. Schiller war auch ein großer Freiheits-Dichter u. er hat ein paar schöne Zeilen zum Thema verfasst. Die Statue of Liberty ist eine von F. A. Bartholdi erschaffene Kolossalstatue im neoklassizistischen Stil. Sie steht auf Liberty Island im NY Hafen u. wurde am 28.10.1886 eingeweiht.
„New York – Freiheitsstatue, Statue of Liberty“ weiterlesen

Links zu Parisphotos von mir bei eyeem

Hier für die Freunde von Instagram die Links zu den Photos von Paris von mir:

1) https://www.eyeem.com/p/140156396
2) https://www.eyeem.com/p/140156395
3) https://www.eyeem.com/p/140156394
4) https://www.eyeem.com/p/140156393

(Die Links bitte kopieren und in einem Browser einfügen. Es sind keine aktiven – klickbaren – Links.)

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Zeitzeichen: Analog im digitalen Rahmen

Analog im digitalen Rahmen. Was ist geschehen? Kunst ist ein dehnbarer Begriff u. der Spielraum für Interpretationen ist rel. groß. Kunst entsteht auch – manchmal – spontan u. es liegt oft an der Mischung von unterschiedlichen Parametern u. Gegenständen, die Alltäglichkeiten zu etwas höherem transformieren. Im Atelier H11 in Kronach fanden diese ParaMeter zueinander u. ließen dieses analoge Werk im digitalen Rahmen entstehen. Schwarzer Stuhl mit Text in weiß: weiss lädt zum Nachdenken ein. Der Dualismus in dieser Welt mag verschwinden, um das Geistige dem Profanen mehr Platz einzuräumen. Dem Stuhl mag man nicht sagen müssen, dass er schwarz ist, vielmehr wir der Betrachter durch den Text: weiss irritiert, so dass im »Normalfall« durch diese Irritation ein Konflikt entsteht, der die Betrachter herausreißt aus den profanen Zyklen des Alltäglichen. „Zeitzeichen: Analog im digitalen Rahmen“ weiterlesen

In Bamberg oder in Bozen?

Bettina muss schon immer lachen, wenn ich einen Satz beginne mit: »Für mich ist das hier, wie…«, denn dann weiss sie, jetzt kommt wieder eine Stadt u. meine Stimmungsbeschreibung – manchmal sind‘s schon mehr Erzählungen – was ich fühle, sehe, wahrnehme; sie hört halt – Gott sei Dank – oft still zu lässt mich mit den Worten herumschwadronieren. Ich kann halt nicht anders. Heute z. B., an dieser Stelle in Bamberg, kam ich mir vor, als sei ich in Bozen. Etwas Südstimmung u. kühle Bergluft wehte um meine Sinne. In Bamberg sind übrigens für mich viele Städte vereint. Es gibt Stellen, da komme ich mir vor, als wäre ich in München o. Paris o. Rom o. Kronach u. so manche Ecke in Bamberg wirkt sehr mediterran; naja, so ist halt meine Gedankenwelt gestrickt, vielleicht ist‘s ja nur die Phantasie. Oder kennt ihr das auch?

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Samstagnachmittagsläuten

Heimat ist halt mehr als nur ein Wort. Oft sind es die Menschen u. / o. die Gebäude aus der Jugendzeit, die mich erinnern lassen. Hier meine geliebte Kirche in Neuses b. Kronach. Wenn ich ihre Glocken am Samstagnachmittag um 15 Uhr läuten höre, bin ich geerdet, ich weiss, dass Wochenende ist u. diese ganz besondere Kombination von 15-Uhr-Glockenläuten u. die dörfliche Samstagnachmittag-Ruhe spenden mir eine innere Ruhe, wie dies nur Neuses b. Kronach an einem Samstagnachmittag in Deutschland mir bescheren kann. Übrigens, in dieser Kirche war ich lange Ministrant u. die Zeltlager mit der Katholischen Jugend waren legendär. Mein bester Kumpel Axel u. ich haben da Lager u. Staudämme gebaut, die fast schon unter die sieben Weltwunder gefallen wären 😉
In diesem Sinne: Euch einen schönen Samstagsnachmittags-Blues.

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Himmel über Bayern – und Franken

Guten Morgen. Natürlich, Erst mal Kaffee ☕️ Der Himmel zeichnet abstrakt, so dass wir Menschen es konkretisieren können. Gestern beim Spaziergang um Schloss Seehof herum, zeigte mir der Himmel dieses abstrakte Werk mit einer Trag- o. Haltelinie im Bild. Bei zu viel Abstraktheit wünscht sich doch der Mensch, ähm, der Betrachter zumindest etwas Halt, was hier diese Linie übernehmen soll. „Himmel über Bayern – und Franken“ weiterlesen

Der Tunnelblick – ein Text mit Photo oder ein Photo mit Text?

Wer kennt sie nicht, die Engstirnigkeit. Wenn nicht von sich selbst, so mag man doch gelegentlich mit anderen zusammentreffen, die dieser Gattung von Zeitgenossen sich zugehörig verhalten. Hier gilt: Obacht geben, am besten mehr zuhören als sprechen; denn jeder neue Aspekt, der angesprochen, aber für den Tunneldenker unbekannt, kann dem Tritt auf einer Miene gleichen – mirnix dirnix, eine emotionale Explosion. Engstirnigkeit ist wie der Blick in einem langen Tunnel u. das, was man sieht, ist die Einfalt in der Beschränkung. Es könnte eigentlich einfach sein, wenn die Dinge strikt rational analysiert werden würden. Doch wer mag dies schon in allen Lebenslagen auch so praktizieren können? Ich selbst noch nicht ganz, was ich derzeit auch nicht als all zu schlimm erachte, schlimm wäre es vielmehr, wenn ich es nicht mehr vermögen würde über mich selbst lachen zu können.

P.S.: Immer in Seehof an dieser Stelle werd ich schmunzeln u. mich selbst fragen, wie weit ich in meinem eigenen Tunnel noch stehe. 😉

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Photo + Text: Schloss-Seehof-Experte

Guten Morgen – So langsam werd‘ ich wohl zum Schloss-Seehof-Experten. Was früher das Schloss in Bonn für mich war, ist heute Schloss Seehof für mich u. hier ist vor allem die Naturkomponente viel höher als in Bonn; die Seen hinter dem Schloss – siehe diesen Bildausschnitt – erinnern mich stark an die Ostsee, die ich ebenfalls liebe – der gesamte Küstenstreifen, bis hoch nach Danzig, Königsberg, Riga, interessieren mich übrigens auch sehr (R. Wagner hatte in Riga eine Anstellung als Kapellmeister inne, nur mal so nebenbei erwähnt). „Photo + Text: Schloss-Seehof-Experte“ weiterlesen