O-stern

Friedensgeister, die ich rief;
ein tiefer düstrer Traum
im dunklen Walde er ganz feste schlief.

Ostern steht jetzt vor dem großen Tore
ein Hoch auf alles Gute,
der Chor singt frei von der Empore.

Freudig, einig, klar im Bunde,
so strahlt er hell empor
der Götterfunke zur gegeb’ner Stunde.

Einigkeit ist der Freiheit Unterpfand;
Träume und Visionen bess‘rer Tage
hier und dort – in jedem Land.

Gott gewollt und Wahrheit ist in Sicht;
auf den Wangen wärme Tränen fließen
auch auf des Schurkes dunkles Gesicht.

#SN

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