Bamberche Eckla

Bamberche Eckla, analog zu den Kroniche Eckla bieten sich auch hier in Bamberg Ecken an, die sich einem fast schon motivlich aufdringlich zuwenden. Am linken Arm der Regnitz gelegen, in Verlängerung zum Flussstück, das auch am Alten Rathaus vorbeiführt, liegt dieses kleine Naturidyll. Diese Komposition in Verbindung mit dem Sonnenlicht luden mich zum Photographieren ein. Dieses Eckchen erinnert mich auch an eine andere Stadt; ich will aber nicht schon wieder sagen: Das erinnert mich hier an …

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Bamberg

In Bamberg mit dem Rad unterwegs – von der Uni in die Stadt – u. kurz angehalten, um dieses Motiv festzuhalten. Sind ja im Moment wieder verstärkter die Touristen in der Stadt unterwegs u. man hat das Gefühl, dass das Leben zurückkommt. Es gibt aber auch die stilleren u. ruhigeren Ecken in Bamberg u. trotz der 77.373 Einwohnern – die einwohnerreichste Stadt in Oberfranken – herrscht häufig an einigen Stellen eine bedächtige, andächtige Ruhe, die mir sehr gelegen kommt. Die Lyrik- u. Photographenbrille werde ich wohl lebenslang tragen, das Absetzen ist fast unmöglich bez. meiner Wahrnehmung gegenüber dieser Welt.

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Mit dem Rad am Wasser antlang

In der Stille des Augenblicks stand dort plötzlich ein Schiff; ein neugieriger Passant mit Krückstock, den er augenscheinlich u. wahrscheinlich nur mit sich trug, um die täglich notwendige, immer schwer zu erhaltende, Portion an aufmerksamen Mitleid einfordern zu können; so frug er den Kapitän nach seiner Erlaubnis, ob dieser denn auch hier parken dürfe. Dies tat er nicht boshaft, vielmehr durch seine Motivation, der Neugierde, getrieben, forderte er sein Recht auf Auskunft, kindlich, aber bestimmend, ein. Hätte er, der sich der Wirkung seines Krückstockes bewusst, etwas von Körpersprache seitens des Mannes des Wassers verstanden, wäre seine Kommunikationsart sicher in mehr Höflichkeit umgeschlagen, aber die Neugierde kitzelte, u. blendete seine Wahrnehmung u. das Übel nahm seinen Lauf …
Es gibt Übel in Form von schlechter Kommunikation, die man sich als abständiger Mitmensch nicht freiwillig geben muss, so zog er noch schneller von dannen, als er es ursprünglich geplant hatte zu tun; all diese erhofften Stillen, können schneller ein reales Ende finden, als es sich die Vorstellungswelt im Kopf wünschen mag. Ergo: Wer Abstand sucht, braucht ein schnelles Rad.

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Wer sind wir?

Die Stille des Wassers,
Wie ein Spiegel für unser Selbst.
Beim Anblick,
Eitelkeit?
Ekel?
Beides möglich;
Beides abhängig von der Zeit;
Tief, hoch, keiner es sieht;
Bunt die Haare,
Eigentum ist verpönt;
Gesonnt im Antlitz der Reichen;
Keine Tugend, kein Gesicht.
Furchen durchziehen,
Geist, die Seele gebrochen.
Freudig hinauf in die Höh‘,
Selbsterkenntnis u. Tradition,
Führen zurück;
Himmel ist barmherzig,
Farbe aus den Haaren gewaschen;
Gesicht glänzt rosarot;
Freudentränen für all die Zeit;
Jetzt für den Blick in des Wasser-Spiegels,
Bereit, bis in alle Ewigkeit.

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Ruhe

Ruhe, ein Farbklex in einer grauen Welt.
Stille, das Wasser sucht u. findet seinen Weg.
Frei von Gedanken, der Dao blickt auf, das Herz schlägt unbewegt.
Freude, tausend Jahre in einem Augenblick.

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Bamberger Eckla

„Bamberger Eckla“. Gestern Abend beim Ausgehen in Bamberg, bin ich durch diese Gasse geschritten; die Stimmung in der Stadt an diesem Donnerstagabend gegen 19:30 Uhr war inspirierend für mich. Es war wieder, ich nenne es mal „Cloud-Leben“, in der Stadt wahrnehmbar; aber es gibt dann doch auch noch – im Gegensatz dazu – die Orte von Stille u. Ruhe. Sehr angenehm u. ausgewogen wirkte diese Gesamtkonfiguration an Leben auf mein durch Corona etwas auf Abstand getrimmtes Selbst- u. Wahrnehmungsgefühl. Insgesamt gesprochen sagt mir die Heimat Oberfranken, ob Bamberg, Kronach …, mit ihren sich mir zeigenden Darstellungsräumen, als sich mir ausgesprochen wohltuend, zu.

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Abstand, Gedanken in Bamberg

Impressionen aus Bamberg. Auf dem Weg zur Uni heute Morgen. Der Tag ist lieblich, die Stimmung nicht greifbar, schwer in Worte zu kleiden, aber die Welt ist anders, vielleicht sogar nachdenklicher. Die Natur erlegt uns etwas auf, was wir vielleicht schon lange mal nötig hatten? Abstand halten – aber wie viel Abstand können wir wirklich haben? Abstand zu den vielen Irrsinnigkeiten der Welt – politisch motivierter Aktivismus, der sich in Gewalt gegenüber anderen Menschen zeigt, kann noch so gute Schlagworte auf den Fahnen stehen haben, es wird mittels Gewalt niemals besser. „Abstand, Gedanken in Bamberg“ weiterlesen

Schloss Seehof, Bildhauerei und ein Löwe

Schloss Seehof, so langsam werde ich zum Stammgast; da könnt‘ ich auch gleich in‘s Schloss einziehen. Nein, nur ein Witz, denn im Winter das ganze Schloss zu beheizen, das sollte nicht so einfach sein u. das Putzen erst 🤯 – also, wenn in‘s Schloss, dann macht das nur mit ausreichend Personal Sinn 😉
Dann doch lieber nur auf Visite vorbeischauen u. gucken, ob das Schlösschen noch steht.
Da hier auf dem Photo ein Stein-Löwe zu sehen ist, Bildhauerei fehlt mir noch in meinen Kunsttätigkeiten, wollt‘ ich schon immer mal probieren; zumindest werd‘ ich in den nächsten Tagen mal wieder zu kommen zu malen, habe noch zwei Gemälde offen, die ich mal versprochen hatte zu malen (werden dann übrigens in der Uni Bamberg zu sehen sein).

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In Bamberg oder in Bozen?

Bettina muss schon immer lachen, wenn ich einen Satz beginne mit: »Für mich ist das hier, wie…«, denn dann weiss sie, jetzt kommt wieder eine Stadt u. meine Stimmungsbeschreibung – manchmal sind‘s schon mehr Erzählungen – was ich fühle, sehe, wahrnehme; sie hört halt – Gott sei Dank – oft still zu lässt mich mit den Worten herumschwadronieren. Ich kann halt nicht anders. Heute z. B., an dieser Stelle in Bamberg, kam ich mir vor, als sei ich in Bozen. Etwas Südstimmung u. kühle Bergluft wehte um meine Sinne. In Bamberg sind übrigens für mich viele Städte vereint. Es gibt Stellen, da komme ich mir vor, als wäre ich in München o. Paris o. Rom o. Kronach u. so manche Ecke in Bamberg wirkt sehr mediterran; naja, so ist halt meine Gedankenwelt gestrickt, vielleicht ist‘s ja nur die Phantasie. Oder kennt ihr das auch?

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Coronazeit in Bamberg

An der Uni in Bamberg; mal raus aus dem Homeoffice, schauen, ob die Welt noch existiert. Ja sie existiert noch, aber anders als vor Ende März 2020. Der Himmel, die Wolken, das Wasser, lieblich, fast liebreizend; dennoch eine latente schwermütige Ruhe umhüllt diese Welt. Ja sie existiert noch, aber wird sie jemals wieder so sein, wie sie vor Ende März 2020 war?

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Der Tunnelblick – ein Text mit Photo oder ein Photo mit Text?

Wer kennt sie nicht, die Engstirnigkeit. Wenn nicht von sich selbst, so mag man doch gelegentlich mit anderen zusammentreffen, die dieser Gattung von Zeitgenossen sich zugehörig verhalten. Hier gilt: Obacht geben, am besten mehr zuhören als sprechen; denn jeder neue Aspekt, der angesprochen, aber für den Tunneldenker unbekannt, kann dem Tritt auf einer Miene gleichen – mirnix dirnix, eine emotionale Explosion. Engstirnigkeit ist wie der Blick in einem langen Tunnel u. das, was man sieht, ist die Einfalt in der Beschränkung. Es könnte eigentlich einfach sein, wenn die Dinge strikt rational analysiert werden würden. Doch wer mag dies schon in allen Lebenslagen auch so praktizieren können? Ich selbst noch nicht ganz, was ich derzeit auch nicht als all zu schlimm erachte, schlimm wäre es vielmehr, wenn ich es nicht mehr vermögen würde über mich selbst lachen zu können.

P.S.: Immer in Seehof an dieser Stelle werd ich schmunzeln u. mich selbst fragen, wie weit ich in meinem eigenen Tunnel noch stehe. 😉

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Photos: Ein Spaziergang beim Schloss Seehof bei Bamberg

Spaziergang beim Schloss. Für mich ist dieser Ort mein kleines Stückchen Frankreich – mitten in Deutschland. Ich liebe diesen Ort, so mag ich diese Welt.


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Gedanken zurzeit – die Wahl in Bamberg

Gedanken zurzeit. Nichts bleibt, wie es ist, vieles unterliegt einem Wandel, der sich immer deutlicher abzuzeichnen scheint. Liegt etwas in der Luft? Etwas, das wir instinktiv wahrnehmen, aber nicht greifen, benennen oder erfassen können? Die Wahl in Bamberg hätte im Vorfeld ein anderes Ergebnis vermuten lassen; aber es liegt etwas in der Luft u. es ist kein Virus… Wir halten gerne fest, manchmal ist aber das Loslassen notwendig, um Dinge wieder in Einklang und in Harmonie zu bringen. Nur Gedanken zurzeit – Denker denken u. es gibt viele Wege, die man denken u. beschreiten kann. In China war man seit jeher auf der Suche nach dem Dao u. das Dao / Tao steht für den Weg.

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Inspiriert durch den Fränkischer Tag Bamberg  (Lokale Tageszeitung in Bamberg)

Lyrik: Bamberg

Eine Liebe, die täglich neu entsteht.
Eine Liebe, die nie vergeht.
Eine Liebe zu meinem Land.
Heute reiche ich Dir, Bamberg, meine Hand.

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