Der lyrische Blick: durchs Tor in die Welt geblickt. „… Vaterland, wie bist du schön …“ – das ist schon kein Allgemeinwissen mehr, was ich hier durch- oder anklingen lasse. Je älter ich werde, umso mehr stelle ich fest, dass ich nur ein kleines Stück vom Wissen in mir trage. Es gibt noch so viele ungelesene Bücher, Schriften, Kunstwerke – die ich sehen möchte – ausstehende Unterhaltungen -, die ich führen mag – ungesehene Kaffeehäuser -, die ich besuchen will, um deren Klang in den alten Räumen zu lauschen – und es gibt noch viele Lyriken u. Texte, die ich der Welt mitzugeben versucht bin; es ist nicht die Rudelsburg, die ich durchs Tor ersah, es ist der Dom in Bamberg.

Wie vereint im Geist
die Tradition uns weist.
Wie stark verbunden wir im Herzen
überwanden all die Schmerzen.
So sei mir deine Treue sicher u. ganz fest.
Ein Vaterland man nie auf Dauer in die Ketten presst.
Entzwei geschlagen all die Pein.
Die deutsche Seele führt der Rhein.

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