Medienlandschaft zerbricht. Schreiben die Worte, Der Dichter ficht. Informieren und belehren, Vertrauen verspielt, Die Kassen sich leeren. SaC Read more →
Schlagwort: Gedicht
Twitterlyrik
Zeiten. Manchmal Kopf- und Bauch- Schmerzen bereiten. Wo sind sie nur? All die Gescheiten? SNS Read more →
Twitterlyrik – Buchmesse
Welch Werk, welch Werk. Literatur, Lyrik, welch hoher Berg. Geistig erklommen, literarisch vernommen. Still – in der Ecke, das Buch, es erfüllt seine Zwecke. SNS ‚14.10.19 Read more →
Die Grenzen des Sagbaren
Die Grenzen des Sagbaren, sie werden enger, enger, immer enger. Es nimmt mir dir Luft. Echokammern halle’s wieder, trostlose Gedanken, Parolen und schmutzige Lieder. Viel zu verdanken, alles ist so eng, nur noch geistige Schranken. Armani sitzt, am dickwanstigen Leib. Gehirne im Nebel, Cola, Wiener und Zeitvertreib. Auf die eigenen Lippen gebissen, Haut um den Mund, alles ist so spröde,… Read more →
Präteritum
Wind hat sich gedreht, Federkleid abgestreift. Blumen schmücken das Beet. Nachbarshund lauthals keift. SNS ‚11.10.19 Read more →
Ohne Titel
Frei von Dingen, die wir eh nicht brauchen. Fei Angst und Wut, fernab vom Kratzen und vom Fauchen. Frei von deren Menschheit größter Pein, abgefallen all die Illusion und all der Schein. SNS Read more →
Sichtbar
Freiheit im Geiste. Viele Länder ich bereiste. Eng‘ ist die Stirn, geschrumpft ist das Gehirn. Überall nur Parolen. Gezeigt wird’s uns ganz unverhohlen. SaC Read more →
Erwartung
Die Erwartung nicht erfüllt. Medien-Welt – Wahrheit, wird fortwährend enthüllt. SaC Read more →
Im Herzen
Wir brauchen die Bühne, stellen dar. Doch was im Herzen, wohl wirklich geschah? Das bleibt im Dunklen, doch irgendwann wird‘s, offenbar. Stenor aus Cranach Read more →
Helden?
Emotional getrieben, schippern um die Welt. Verstand ist irgendwo geblieben, nirgendwo der erlösende Held. SaC Read more →
Lyrik – Wenn der Romantiker den Romantiker trifft
Romantik im Herzen – immer gewesen. Sonnenuntergänge, wie Zeit des Lebens, sie verrinnt. Immer wieder mal belesen, Unter all den vielen, wahrhaft und gesegnet ein Glückskind. Mutters Wärme und Mutters Geschick, In das Rote zart verschoben, bettet sich das warme Licht. Derer Zeiten stets entflohen, in einem frühlingshaften Augenblick, Die Liebe zum Leben gezeichnet, wie Morgentau auf das Gesicht. In… Read more →
Zeitzeichen
Es herrscht ein Klima. Klima herrscht. Mensch macht Klima. Klima macht Mensch. Mensch macht Worte. Worte machen Menschen. Menschen machen Gesellschaft. Gesellschaft macht Menschen. Gruppe besteht aus Menschen. Menschen bilden Gruppen. Gruppen bilden Klassen. Klassen führen Kämpfe. SaC Read more →
Fremd vs Eigen
Sie lieben es im Rudel aufzutreten. Sie lieben es sich zu uniformieren. Sie lieben die Revolution. Sie mögen sich nicht. Sie mögen andere nicht. Fremde Gedanken sind bequemer, Als eigene zu erarbeiten. SaC Read more →
Kinder dieser Welt
Kinder dieser Welt, der Winter war so hart, es war schlecht um sie bestellt. In Zeiten des Krieges, die wir nie erlebten, erfroren in des Mutters Armen. Lebensläufe, ohne Vater, gedanklich sie verwebten. In des Krieges Wirren, Flugzeuge Tag ein Tag aus. So wurden wir verschoben, immer aus dem Kreis dieser Front hinaus. Väter, die wir nie gesehen, blickten auf… Read more →
Fern
Fremde Sprache, fernes Land. Wurzeln zwängen sich hindurch, Jute brennt sich in die Haut voll Sand. Goethe ist verstaubt, alles ist benebelt, fern der Osten, aufgelöst ein Kontinent, ein Land. Freies Denken, alles fest verknebelt, Wissenschaft und Intellekt, Säulen voller Schmutz, alles ist vergraben, vieles zwischen den Zeilen steckt. Alte Werte, unbekannt. Geschichte in nur einer Hand, fernab in einem… Read more →
Selfie
Die Welt in schönen Bildern, Augenblick, weg und aus dem Sinn, ein Klick. Posen für die Ewigkeit, vergessen all die Heiterkeit. Performen für das Bild, im Hintergrund ganz wild. SaC Read more →
lyrik – worte
mir fehlen die worte, sie werden zensiert, wenn ich nicht schreibe, was sich für manche rentiert. haltlos, stimmenlos, wortlos, in dieser zeit. großschreibung? sinnlos, gebrochen das herz, es folgt, das leid. nicht mein leid, ich kultiviere mein selbst. das leid der massen, die sich anfangen in grossen mengen – zu hassen. eingeteilt in gut und in böse, welch‘ immer schallendes… Read more →