Schlagwort: Lyrik

Geschichte – sagt man – wiederholt sich nicht – aber sie reimt sich

– Und das Versmaß klingt nach unfreien, undemokratischen, luftabschnürenden Jubelgesang. Immer wieder verzweifelt man an der Realität; man denkt: Wie kann das geschehen? Wo sind die moralischen, natürlichen, vernünftigen Blockademechanismen? – Im Dunstkreis aller Ideologien des Unsinnigen – im diffusen Nichts – zersetzt. Das Posten von Bildern ist schön; das Posten von Essen noch viel schmackhafter; es gleicht einer ausweichenden… Read more →

Der Tag: Wann kommt die nächste Hiobsbotschaft?

Die geopolitische Realität zerfrisst den letzten Rest an Verbundenheit u. spült alle tief schlummernden kulturrevolutionären Elemente an die Oberfläche; Ost u. West diffus – miteinander, ineinander vermischt -, sodass alles in ein diktatorisches Braun übergeht – es erscheint als Reset, ist aber ein Not-Aus; der Mensch sitzt in Schockstarre von den Tickern u. wartet auf die nächste Hiobsbotschaft. – Blüht… Read more →

BLACKOUT oder nicht?

BLACKOUT oder nicht? Sein oder nicht Sein? – Schein oder nicht Schein (es trifft welche Schicht)? Und es ward Licht (nicht)? Ist ja immer alles eine Frage des Begreifens; des Verstehens. Zahlen sprechen eine deutliche Sprache; der Mensch ist leider Meister im Verdrängen. Blackout ist mehr als nur ein Stromausfall – es ist der Kollaps des ganzen Netzes, der gesamten… Read more →

Alles Pressefreiheit oder was? Filmtipp: Die Verlegerin (ein Historiendrama)

Gestern haben Bettina u. ich den Film: Die Verlegerin angesehen. Für alle, die irgendetwas mit Schreiben, mit journalistischen Schreiben zu tun haben u. für alle, die verstehen möchten, was Pressefreiheit wirklich bedeutet, dieser Filmtipp. Zum Inhalt: „Der Film thematisiert die Geschehnisse rund um die Veröffentlichung der Pentagon-Papiere.“ Ferner: „Sie waren eine ehemals geheime Studie des US-Verteidigungsministeriums. Im Auftrag des US-amerikanischen… Read more →

Lyrik Medienecho

Welt in den Medien: sozial, normal? Immer realer: unbestritten. Die Grenzen verwischen – Daten geliefert, es freu‘n sich stets die Dritten. Ein selbstbestimmtes Leben – eine Utopie? Helikopter-Eltern überall, Kinder unselbstständig wie noch nie. Schein- und Schattenwelt – Hand in Hand. KI zeigt ihre Kühle, die berechnende Art – trennt Menschen hier im ganzen Land. Inselwelten ohne Brücken, Trennung ohne… Read more →

Zeitzeichen

Fassungslosigkeit: die zur Sprachlosigkeit führt; über so viel Unfähigkeit, die flächendeckend in Ratlosigkeit mündet; endet? Nach all der Keiten, erwachen – hoffentlich – all die Gescheiten; das wäre notwendig, richtig toll; denn dann folgt hoffnungsvoll; erhaben u. würdevoll, von Mensch zu Mensch, ohne Irrsinn – frie­de­voll. S. Read more →

In Berlin geh‘n die Lichter aus

In Berlin geh‘n die Lichter aus – die Flakscheinwerfer leuchten die Nacht. Die Wärme der Familie ist gewichen vor den Schlachtrufen aus ost. Im Bunker glänzt die Dekadenz – die Obrigkeit ist unter sich. Einheit war ein frommer Wunsch – sie wich dem Hunger. Recht ist eine Utopie gewesen. Freiheit gab es nie; für alle gleich viel – nur in… Read more →

Über Helden

Alte Helden vom Staub bedeckt; die Knochen dem Zerfall, der Ewigkeit ausgesetz; neue Helden, amorph u. uniform zugleich; im Blendwerk des Jetzt verklebt; Odysseus Fahrten ewiglich; Jugend vergisst, Erinnerung, schwer; wahre Helden von verborgen – keine Namen hinterlassen; die Zeit der Offenbarung kommt; Helden erkannt? Antihelden allerorts – noch. S. Read more →