Der erste lyrische Kanon verstummt zu einem leisen Raunen./ Eng ists um die Brust./ Die Welt stellt uns gar oft ins Erstaunen./ Freudig frisch die Lebenslust./ S. Read more →
Kategorie: Lyrik
Zeitzeichen
Am Tage die Wacht, der Atem fällt schwer. Die Sonne brennt bei Nacht, ins Gewissen der Zeit: inhaltsleer. S. Read more →
Bunt und rosarot – Stilblüten blühen im Herbst
wir feiern jetzt die letzten tage als wäre es die letzte stund es kümmert uns gar keine frage die bäuche sind noch kugelrund wir fliegen in den süden und warten an den gates die wirschaft ist jetzt am ermüden y ist das ende des alphabets noch ist es warm und sorgenfrei am horizont erscheint der sturm bald wird es groß,… Read more →
Wohin nur? Wenn nicht dort!
Das Herz aus Zucker; der Verstand aus Glas. Das Wasser durchfließt – in der Erinnerung erblüht der zarte Duft im Rosenbeet. S. Read more →
Ein Tag – auf Wolke 7?
Ein Bild, das niemals ward getroffen, / ließe es sich so zeigen, wie wär’s doch so sehr zu hoffen. / Zu seiner Zeit wars noch extrem; / die Welt in der Vereinigung, die Vernunft voran: die Tugend als Emblem. / Ein Fremder in der Krise derer, die einander unbekannt. / So trafen sie sich selbst und zu siebt im wunderschönen… Read more →
Madre, Mère, Mother, Mutter
Das Leben geht weiter; manchmal auch heiter. Mater schaut von oben herab; oft daran gedacht – noch nicht ganz schlapp. Die Luft ist dünner geworden; an der Brust ein unsichtbarer Orden. Glitter und Glanz in der Hofburg der Tanz – interessiert mich nicht. Bin alleine bei den Büchern, im Gedicht. Madre, Mère, Mother – alles mit M. Wenn ich das… Read more →
Alter!
“Die kriegst du nicht, Alter!” Sprache zeigt den Stand – das Land: an der Wand; Wirtschaft im Sand, völlig ohne Verstand! Unfähige – aber aufhalten die Hand; frieren für den Geist; der Verstand ist abgereist; Wirtschaft entgleist; alles nur noch dreist; das Herz ist vereist: Alter Falter, alter. S. Read more →
gedanken – keine folgen
geschockt u. wach gerüttelt manchmal geht’s anders nicht ein tiefer blick die erd geschüttelt em end des tunnels strahlt das licht s. Read more →
Das lyrische Tagebuch
der schurke um sich greift er schimpft und geift schaum umringt den mund ein schurke jagt den andren: am abgrund s. Read more →
zeitzeichen
der wind im fremden land treue versickert im sand grün und rot der untergang es klopft der tod ein letzter abendgesang s. Read more →
gedanken – folgen – was folgt?
die finger auf den tasten kein gedanke steht mehr still die welt ist nicht mehr dieselbe was der himmel über uns nur will s. Read more →
Mondlicht in der Nacht
Mondlicht bricht den Schein von Stille ohne Wiederkehr. Friedlich die Welt eingebettet in wärmender Erinnerung. Die Beine gekreuzt im Hier das Jetzt in weiter Ferne. Wohin nur der Blick? Himmel unten – die Erde voller Schmutz. Lotusblüten im Garten – in der Heimat, der Frühling ist ganz nah. S. Read more →
Stille ist eingekehrt: Wo ist der Geist
Das Schweigen der Wörter, es donnert nicht mehr so laut. Die Gedanken verflogen, es brennt auf der Haut. Das Schweigen der Denker, es ist gespenstisch still. Den roten Faden verloren, alles so bunt und schrill. Das Schweigen aller, es zieht sich jeder zurück. Wo ist nur die Hoffnung geblieben, wo findet man ein kleines Stück vom Glück. S. Read more →
Gedankenechos
entfremdet, befremdet, doch ganz fromm. die richtung ist richtig: zweifle nicht lang u. komm. wohin die reise auch führen mag, so bedenke die zeit, geh in dich selbst u. frag. S. Read more →
Gedankenechos
wie fern der sinn zur fremden- zeit. frei war der geist er weiß davon es ist – so-weit. s. Read more →
Das lyrische Tagebuch: Sch-innland
Die Welt entkleidet sich selbst. Maßstäbe ohne Inhalt – Richtung vertauscht. Masken sind schon lange gefallen im Niemandsland – Sondermüll ohne Beachtung. OTAN zeigt seine sinnfreie Bestimmung; sucht nach dem Sinn, den es nicht mehr gibt. Perestroika sucht Glasnost; u. Glasnost ruft nach Genschman. – Die tristen, öden, gar langweiligen Staatsmänner ihrer Zeit: Wo sind sie nur verblieben? Roter Pullunder:… Read more →
die tierpanzer
keiner nächte dunkler klang. es ist winter im herzen: abendgesang. die tierpanzer: im eifer, das tier – es ruft aus allen kehlen, die blanke gier. die tierpanzer ziehen um; worte verstummen, das gegenteil von schlau ist dumm. S. Read more →