Zeitzeichen: Analog im digitalen Rahmen

Analog im digitalen Rahmen. Was ist geschehen? Kunst ist ein dehnbarer Begriff u. der Spielraum für Interpretationen ist rel. groß. Kunst entsteht auch – manchmal – spontan u. es liegt oft an der Mischung von unterschiedlichen Parametern u. Gegenständen, die Alltäglichkeiten zu etwas höherem transformieren. Im Atelier H11 in Kronach fanden diese ParaMeter zueinander u. ließen dieses analoge Werk im digitalen Rahmen entstehen. Schwarzer Stuhl mit Text in weiß: weiss lädt zum Nachdenken ein. Der Dualismus in dieser Welt mag verschwinden, um das Geistige dem Profanen mehr Platz einzuräumen. Dem Stuhl mag man nicht sagen müssen, dass er schwarz ist, vielmehr wir der Betrachter durch den Text: weiss irritiert, so dass im »Normalfall« durch diese Irritation ein Konflikt entsteht, der die Betrachter herausreißt aus den profanen Zyklen des Alltäglichen. „Zeitzeichen: Analog im digitalen Rahmen“ weiterlesen

Man kann Dinge so oder so sehen… Und die Frage: Wo ist Kant?

Man kann Dinge so oder so sehen…

Heute bei der morgendlichen Durchsicht meiner Timelines bei bin ich auf einen interessanten Diskussionsverlauf aufmerksam geworden. Eine Aussage, die doch so wahr ist, wenn man sie liest.

“Ein Parteimitglied ist kein Parteiuntertan, wurde aber in Deutschland noch nie kapiert! Freie Geister muss es in allen Parteien, Verbänden, Gewerkschaften und Kirchen geben!”
(Stefan H.)

Ich mag diesen Kerngedanken nur um einen kleinen Passus erweitern; und zwar: freie u. unabhängige Geister. „Man kann Dinge so oder so sehen… Und die Frage: Wo ist Kant?“ weiterlesen

Schreibend in mein Skizzenbuch im Lorla in Kronach

Schreibend in mein Skizzenbuch im Lorla in Kronach. Das muss 2016 gewesen sein u. es ist immer wieder erstaunlich festzustellen, wie flüchtig das Leben u. wie unveränderlich das stetige Dahinfließen der Zeit ist, dies uns verändert, uns anders über Dinge nachdenken lässt und sogar manche festgeglaubten Grundsätze durch das Abschleifen vom Leben in Staub zerfallen. So wie sich unser Schriftbild verändert, so unterliegen auch wir einer stetigen u. irreversiblen Veränderung. „Schreibend in mein Skizzenbuch im Lorla in Kronach“ weiterlesen

Photo + Text: Schloss-Seehof-Experte

Guten Morgen – So langsam werd‘ ich wohl zum Schloss-Seehof-Experten. Was früher das Schloss in Bonn für mich war, ist heute Schloss Seehof für mich u. hier ist vor allem die Naturkomponente viel höher als in Bonn; die Seen hinter dem Schloss – siehe diesen Bildausschnitt – erinnern mich stark an die Ostsee, die ich ebenfalls liebe – der gesamte Küstenstreifen, bis hoch nach Danzig, Königsberg, Riga, interessieren mich übrigens auch sehr (R. Wagner hatte in Riga eine Anstellung als Kapellmeister inne, nur mal so nebenbei erwähnt). „Photo + Text: Schloss-Seehof-Experte“ weiterlesen

Was ist mit uns? (ein lyrischer Text, aber keine Lyrik!)

Es schmerzt mir mein Herz,
wenn ich in die kühlen Augen einer Diktatur blicke.
Eine scheinbar auf die Zentrale – China – ausgerichtete,
aber unter dem Deckmantel der Demokratie – in vielen Herzen von Sozialromantikern – gelebten Ideologie, die dem Menschen seine göttliche Individualität und seines freien Willens,
auf heimtückische Art, Stück für Stück beraubt, bis am Ende nur noch das Kollektiv, als einzige Instanz von Moral und Wahrheit übrig bleiben soll.
Wir haben unser Gewissen im Kreislauf der Globalisierung, stetig, still und fortwährend abgeschliffen, bis am Ende kein moralischer Puffer zwischen uns und der Unmenschlichkeit mehr existierte.
Gewinne und eine zentralistische Weltregierung war – und ist immer noch – in den Köpfen der Wenigen, die ihre Gewinne, zu Lasten unendlich vieler Menschen, aufrecht erhalten wollen.
Die alten Pläne und die Vorhaben zeichnen sich immer deutlicher am Horizont der Krise ab, die keiner wollte, viele aus dem Leben riss und die wenigen Gewinner werden ihr Glück nur für einen Moment im Lauf des Universums greifen können, bis der unwirkliche Gewinn, wie Sand durch ihren Fingern gleiten wird.
Der Geifer der Macht lässt große Teile der Welt knietief in diesem wabrigen Speichel versinken und erschwert jeden Versuch einer Bewegung in Richtung Göttlichkeit, hundert Millionen Füße so schwer wie Blei. „Was ist mit uns? (ein lyrischer Text, aber keine Lyrik!)“ weiterlesen

Text: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 5

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Text: Brücken bauen

Baue gerne Brücken – zu Menschen.
Da wir alle – mehr oder weniger – auf Inseln leben.
Kommuniziere gerne, auch mit Menschen 😉
Aber der Ton bestimmt die Musik.
Muss nicht jeden in mein Wohnzimmer lassen.
Wer sich zu benehmen weiß, ist gern gesehen.

SaC ’19

Text: Richard Wagner und der Buddhismus?!

Da ich jetzt am vergangenen Wochenende von einer Bekannten zum Thema Wagner interviewt wurde – sie bereitet einen Vortrag über Wagner vor – und aus der Lameng erzählen konnte und ihre Fragen beantwortete, wurde mir selbst erstmal wieder klar, wie sehr dieser Kerl aus Leipzig mir am Herzen liegt und im Verstand “herumgeistert”. Sei 2010 lässt er mich nicht mehr los 🙂

Wenn, dann

Wenn Emotionen zu Fakten erhoben werden.
Wenn Realität diametral zur Information steht.
Wenn nur noch nach einer Seite geblickt werden darf.
Wenn geschriebenes Recht nur noch im Äther existiert. „Wenn, dann“ weiterlesen

Einfalt vs. Vielfalt

Bücher beflügeln den Geist; ist der Geist erstmal beflügelt, wächst auch der Horizont. Ist der Horizont weit, stellt man fest, dass der Raum, in dem wir leben, immens groß und sehr vielfältig ist. Sieht man diese Vielfalt, wird man feststellen, dass Einfalt wieder den Horizont schmälert. Ergo: Lest mehr, falls möglich, damit uns die Einfalt erspart bleibt.
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