Wenn die Seele sich wieder mit dem Verstand vereint. Warm rollen die Tränchen übers Gesicht: vom Herzen geweint. Die Dinge geschehen wie sie kommen müssen. Vereinzelt die Bächlein vereint zu großen Flüssen. #SN #Lyrik #ZeitZeichen Read more →
Kategorie: Lyrik
Der Spaziergänger: Der Baum des Lebens?
Kälte umringt den Stamm. Frost betäubt den Fluss – des Lebenssaftes. Der leichte Schneefall dämpft, das Dasein in seiner umtriebigen Geschäftigkeit. #SN Read more →
Gedankenechos
Gehorsam ohne Gedanken; Haltung ohne zu hinterfragen; Sichtweise ohne zu sehen; Verstand ohne Verinnerlichung; Fortschritt ohne Folgen; Fanatismus ohne Fakten; Hoffnung ohne Haltung; Geschmack ohne Genuss; Wahrnehmung ohne Wahrheit; Dasein ohne Denken; Dichten ohne Destillat; Wörter ohne Wahrheit; Sätze ohne Sinn. – Medien ohne Maß und Mitte. #SN Read more →
In aller Stille
Der Spaziergänger: Im Frankenwald unterwegs. Auf knapp 650 m ü. N. N. wars frostig u. still. Stille: ist ein Geschenk. Corona hat vieles verändert, auch die Sensitivität gegenüber der Welt-Un-Stille. Die Zukunft wird zeigen, wofür die Vergangenheit gewesen; eins sollte jedem denkenden Wesen klar sein: In der Natur geschieht nichts aus Zufall und auch nichts ohne Grund. Zufall gibt es… Read more →
ZeitZeichen
Rote Rose, schwarzes Herz. Kummer und viel Schmerz. Huldigungen für viel Nichts. Die Untoten stimmen an: den Jubelgesang. Karma macht blind: alle im Bann. Berichtigung in Sicht: Die große Frage ist nur wann? S. —- Lyriker leben einsam; die Gedankenwelt erschließt sich niemals dem Umfeld, da die durch das Ego gebildete Isolationsschicht es dem Empfänger unmöglich werden lässt, die Information… Read more →
Übergang
Man spricht viele Sprachen, aber man versteht sich dennoch nicht. Man hat unendlich viele Gedanken, aber die Ausgangspunkte sind so unendlich weit voneinander entfernt. Man denkt – man ist alleine; verliert die Sprache beobachtet nur noch: wortlos. Mehr bleibt nicht – der Zyklus nimmt seinen Lauf. Geschichte kann keiner ändern. Niemandsland, Unzeit, Übergang. #SN Read more →
Eis und Schnee
Tiefe dunkle Nacht; Eis erstarrt den Letzten – das Werk ist fast vollbracht. Dunkelheit umzieht den Geist: wie warm das Herz auch war. In allen Ecken ists vereist. Sonnenstrahlen dringen durch und durch: es lösen sich auf einmal alle Schlingen SN Read more →
Schneerosen
Samtig rote Rosenblätter ummantelt vom eisigen Frost. Fest umschlungen im kalten Schnee warten auf den Sonnenaufgang aus Richtung Ost. Still und kalt ruht die Welt in sich verschlossen: alles getrennt. Müde wirkt das kalte Lächeln jede Tat und Bewegung ist gehemmt. Der Frost erdrückt die Weihnachtszeit. Kinderaugen leer und kalt ist jeder Blick. Auf den Spitzen sitzt der Frost, das… Read more →
Feuilleton – Stationen: Dichter & Denker – Usedom
Usedom – in Bildern [photo_gallery_wp id=“22″] Lyrik: Usedom Das Land in Sicht – Wellen umspülen die Seele. Leicht wie der Wind – gleiten am Abgrund des Augenblicks. Lebendigkeit, Leblosigkeit – liegen dicht an dicht. Im Schein am Abend – das Meer erscheint friedvoll. Das Leben zart und weich – Himmel und Erde vereint. Alte Baracke: früher ein Juwel – heute… Read more →
Schlangen im Schnee
Schlange steh’n im fernen Land. Schlangen sind im Paradies nicht mehr verborgen: tief im Sand. Das Unrühmliche tritt zutage mit jedem Schritt; jede Bewegung gleicht einem Höllenritt. Osterglocken durchbrechen einsam und alleine den Schnee. Die Bäume sind noch kahl, im Frühling erwacht der Klee. SN Read more →
Gedankenechos
Weder links noch rechts. Weder oben noch unten. Die Mitte, hat er sie wohl gefunden? Niemand ist dem anderen Feind; alle sitzen im selben Boot; alles ist miteinander vereint. Fünf Finger sind an einer Hand; geballt wird sie zur Faust; vereint im selben Land. #SN Read more →
Gedankenechos
Tausend Gedanken – ein Leben. Tausend Leben – ein Gedanke! #SN #SNS Read more →
Offenbarung(en)
Die Gesichter zeigen sich; die Fassaden zeigen, welch Bausubstanz sich verbarg. Hi. oder Hö., der Ort ist selbst gewählt. #SN Read more →
Gesichtergeschichten
Gesichter in aller Deutlichkeit blicken in den Tag. Die Nacht hat ihre eigenen Augen, der Schlafende sie nicht mag. Friede war seit jeher das Erstrebte des Menschen fernes Ziel. Die Zeiten zogen wie im Flug, eine Hand breit Wasser unterm Kiel. Gesichter spiegeln alte Fragen, gezeichnet von der Zeit. Die Stille spricht, wo Worte fehlen, und Wahrheit trägt kein Kleid.… Read more →
Die rote Linie
Rote Stimmbänder: Der Rotfunk singt die Internationale. Auf der ganzen Welt jedoch sieht man bereits das große Finale. Parallelwelten: allerorts. Überall die Doppelmoral. Der gesunde Menschenverstand treibt den klaren Geist umher; das Denken wird zur Qual. Rote Linien werden überschritten – im Stundentakt. Der brave, stille Bürger steht jetzt da verletzlich und ganz nackt. #SN #Lyrik #TagesNotiz Read more →
Gedenken ohne Gedanken: Allerheiligen
Ein Land, das seine Dichter nicht mehr schätzt und ehrt; ein Land ohne Denker, in diesem läuft grundlegend etwas verkehrt. Heilig im Himmel, auf der Erde wie Staub. Die Herzen sind leer, die Ohren sind taub. Kerzen erleuchten, der Glaube vermag es die Seelen zu befeuchten. Der Wald steht still, es fügt sich alles wie er es will! #SN Read more →
Der Maßstab
Die Welt so fern; aller Irrsinn im Dunst am Horizont atomisiert. Trotzig stampft das Volk, Rufe wie zurzeit der Inquisition werden laut: hämisch, schadenfroh, ohne Menschlichkeit. Fern der Trubel der Gesellschaften, tausendmal Stille, millionfach nur ich. Die Welt verglüht an sich selbst, der Wahnsinn erledigt den Rest. Still mein Blick über den See, Zhen, Shan, Ren – das Maß im… Read more →