Das Schloss Wildenroth

Das Schloss Wildenroth. Es befindet sich derzeit in Privatbesitz u. wer auf der Suche nach einem Schloss sein sollte, es steht derzeit zum Verkauf. 1249 erbaute Gringus von Kunstadt an dieser Stelle einen spätmittelalterlichen Wehrbau, 1436 wurde erstmals der Bau erwähnt, jedoch zunächst noch als Burg. Im Februar 1437 übernahm Wolfram von Redwitz das Anwesen als Lehensgut. Im Bauernkrieg um 1525 wurde das Schloss / Burg gestürmt u. niedergebrannt. Bereits im selben Jahr begann Fritz von Redwitz mit seiner Frau Katharina von Guttenberg (!) mit dem Wiederaufbau, der 1536 abgeschlossen wurde. Dann kam der Dreißigjährige Krieg, 1656 wurde das Schloss durch einen Brand beschädigt, im Anschluss fand erneut der Wiederaufbau statt, im 18. Jahrhundert folgte die Erweiterung mit einem polygonalen Eckturm mit Dachlaube im Südwesten. Eckdaten zum Schloss für alle interessierten Käufer: 800 qm Wohnfläche, 3 Etagen, BJ: 1525 / 36, Grundstücksfläche: 14 500 qm

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Blumenwiese in der Nähe von Kronach

Diese Aufnahme zeigt die Natur bei uns in Oberfranken, ganz in der Nähe zur Lucas Cranach Stadt – Kronach. Bettina u. ich sind auch heute wieder mit dem Rad unterwegs gewesen, um photographisch die Schönheit dieser einzigartigen Landschaft festzuhalten. Heute war’s ganz besonders abenteuerlich; mehr dazu folgt in kürze …

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Mit dem Rad am Wasser antlang

In der Stille des Augenblicks stand dort plötzlich ein Schiff; ein neugieriger Passant mit Krückstock, den er augenscheinlich u. wahrscheinlich nur mit sich trug, um die täglich notwendige, immer schwer zu erhaltende, Portion an aufmerksamen Mitleid einfordern zu können; so frug er den Kapitän nach seiner Erlaubnis, ob dieser denn auch hier parken dürfe. Dies tat er nicht boshaft, vielmehr durch seine Motivation, der Neugierde, getrieben, forderte er sein Recht auf Auskunft, kindlich, aber bestimmend, ein. Hätte er, der sich der Wirkung seines Krückstockes bewusst, etwas von Körpersprache seitens des Mannes des Wassers verstanden, wäre seine Kommunikationsart sicher in mehr Höflichkeit umgeschlagen, aber die Neugierde kitzelte, u. blendete seine Wahrnehmung u. das Übel nahm seinen Lauf …
Es gibt Übel in Form von schlechter Kommunikation, die man sich als abständiger Mitmensch nicht freiwillig geben muss, so zog er noch schneller von dannen, als er es ursprünglich geplant hatte zu tun; all diese erhofften Stillen, können schneller ein reales Ende finden, als es sich die Vorstellungswelt im Kopf wünschen mag. Ergo: Wer Abstand sucht, braucht ein schnelles Rad.

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Wenn Steine sprechen könnten

Wenn Steine sprechen könnten – müssten wir vielleicht doch auch erstmal wieder lernen zuzuhören? Ich mag diese Art von Aufnahmen – Motive – sehr. Denn obwohl sie sehr konkret ist, beinhaltet – zeigt – sie einen gewissen Grad an Abstraktion; wenn etwas zu konkret – zu absolut – ist, bleibt wenig Spielraum für unsere Phantasie u. häufig stimmen dann diese Dinge auch nicht mehr. Durch unsere Augen, besser gesagt durch unser Gehirn, werden die Dinge konkret – individuell konkret. Aber, wie konkret wir es auch immer gern‘ hätten, die Unschärfe der Veränderung bleibt. Wenn Steine sprechen könnten, müssten wir wohl sehr konkret das Zuhören – wieder (?) – lernen.

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Ein Schloss in Oberfranken, welches es ist, wird im Text verraten

Eine Bank, ganz unscheinbar in der Leere des Bildraumes. Wo mag sie wohl stehen? Was ist die Geschichte außen herum, wann war es, was für Gedanken hatte ich, was für eine Stimmung herrschte, als diese Aufnahme entstand? Wie ihr merkt, ein Photo ist nie nur ein Photo – es ist eine Sammlung von viele Informationen, die sich dem Betrachter nur teilweise erschließen, der Photograf aber immer im Besitz des gesamten Bildes ist; es hängt immer vom Wohlwollen des Photokünstlers ab, wie viel an Zusatz-Informationen er selbst dem Kreis der Betrachter preisgeben möchte. Ich erzähle euch jetzt etwas von der Gesichte außen herum. Zehn Jahre meines Lebens habe ich in Coburg verbracht u. ein enges Band zu Coburg u. zu den Coburgern geflochten. Durch viele persönlich u. enge Kontakte – studiumübergreifend – habe ich selbst heute noch einen guten Draht nach Coburg. „Ein Schloss in Oberfranken, welches es ist, wird im Text verraten“ weiterlesen

In der Nähe von Hof an der Steinach

In der Nähe von Hof an der Steinach im Landkreis Kronach. Die Natur zeichnet ganz weich in meiner Heimat die schönsten Gemälde auf die Wahrnehmungs-Leinwand. Dem Spiel zwischen Licht und Schatten, den beiden Malern, die wesentlich zur Bildstimmung beitragen, könnte ich stundenlang zuschauen; wenn dann noch Wind, das Rauschen von Wasser u. Vogelgezwitscher dieser Rezeptur beigemengt werden, gleichen diese Augenblicke wie ein gutes Dessert im Leben. Diese Momente sind die kleinen Inseln im Alltag, fernab von der Moderne, voll eingetaucht in die Natürlichkeit.

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