Kategorie: Text

15 Dezimeter: Der Tag x+1 im Corona-Intervall

Zu Beginn eine Lyrik, die mir in dieser 15-Dezimeter-Zeit aus der Feder floss: Abstand bitte Abstand bitte. So Olaf zu Brigitte. Sie fand ihn nicht mehr so charmant. Er war jetzt viel mehr Tina zugewandt. Ihr war er jetzt ganz nah. Da es neulich abständig, ganz plötzlich geschah. Brigitte ist jetzt abständig ganz nah bei Fritz. Mit Abstand beide beim… Read more →

Moral u. Gewissen

Moral u. Gewissen; je niedriger das moralische Bewusstsein auch sein mag, so kann dennoch nicht von einer dauerhaften Tatenlosigkeit ausgegangen werden; denn die Eigenschaft des Menschseins liegt in einer sich regenden Bewegung des Gewissens begründet u. lässt letztlich jeden Irrsinn enden – vermochte er es auch auf Basis von Aus.- u. Weglassungen, Umdeutungen u. Fiktionen eine gewisse Zeit wirken zu… Read more →

Wo sind wir – wo waren wir – wo werden wir sein?

Gesellschaft – wo willst du hin? Farbige Bilder, bezirzen die Sinne, was ergibt hier noch wirklich Sinn? Die politisch-mediale Wunschwelt verschmilzt zu einem Einheitsbrei, dessen monotone Leichtigkeit den Konsumertränkten auf der Wiese des Begehrens umhertreibt, wie ein Australien Shepherd seine Schafe. Wo willst du hin? Die Frage ist – wo sind wir? Was ergibt hier noch wirklich einen Sinn? Abend… Read more →

Richard Wagner in Bamberg – 5. August 1873

»Der Himmel bleibt uns treu, wir besteigen die Altenburg und erfreuen uns des Anblicks des schönen Landes.« R. u. C. Wagner 5. August 1873 Richard Wagner ging gern u. oft spazieren, so auch an diesem besagten Tag, als er zwei Tage in Bamberg, im Bamberger Hof (heute die Stelle des Kaufhauses Karstadt), verweilte. Sein »Spaziergang« an diesem Tag umfasste eine… Read more →

Fast ohne Worte: Schiller, meiner, deiner – unser aller Ahne

So viele Jahre, der Mut – Er stünde uns gut! Wie ein neues Kleidungsstück; Wird uns ein Mantel übergestülpt; Der im fahlen Glanze alter Revolutionstage, Allen Schimmer verlor. Der Duft alter Revolutionsläuse dringt aus jeder Faser, Die der singenden Kröte die Hassperlen auf ihrer Stirn, Zu eisigen Pfählen gefrieren lassen, um tief ins Herz derer zu bohren, Die den Mut… Read more →

Bauernproteste – es rumort in Volke, die Bauern gehen in Berlin auf Brüllkurs – Bundschuh 2.0?

Bauernproteste – es rumort in Volke, die Bauern gehen in Berlin auf Brüllkurs – Bundschuh 2.0?   Bundschuh! Ein paar werden sich sicher an den Stoff aus der Schule erinnern. Damals waren es auch die Bauern, die sich zusammenschlossen gegen Unterdrückung und wie die Geschichte ausging, wissen wir vielleicht auch noch. – Nur heute leben wir in völlig anderen Zeiten.… Read more →

Gedankenechos: Glaube u. Hoffnung

Am Ende ist es die Hoffnung, die viele durchs Leben trägt; bei manchen ist es auch der Glaube, der wertvoller ist als die Hoffnung, denn seine Kraft ist um ein Vielfaches höher u. er ermöglicht es, dass Dinge leichter erduldet werden können, welche rein auf dem Rücken der Hoffnung schwer zu schultern sind. Glaube ist das Band, das den Menschen… Read more →

Düstere Zeiten – Zensur des freien Wortes?

Die Zensurwelle greift um sich! Wir leben in nachdenklichen Zeiten und da ich mich im Moment stark mir der Zeit 1914 – 1945 literarisch beschäftige, erkenne ich sehr viele Parallelen, die sich mir zeigen, die ich selbst, wenn ich es wollte, nicht mehr ignorieren kann, da sie an Deutlichkeit immer stärker in Erscheinung treten: Zensur des freien Wortes, das mediale… Read more →

Ein rotes Land, ist ein totes Land

Ein Land ohne Moral ist arm; Ein Land ohne Gesetze ist gefährlich; Ein Land ohne Menschen mit Güte ist tot. Ein Land ohne tugendhafte Könige, hat die Verbindung zum Göttlichen verloren. Die Folgen sind: Das Diktat des Kapitals, eine Hochkultur von: Lüge, Missgunst, Neid – der Hass und die Gewalt ziehen durch alle Ritzen in das gesellschaftliche Gefüge; Die ganze… Read more →

Egal, was die Welt macht!

Egal, was die Welt macht! Egal, was die Gedanken tun! Egal, was wer auch immer machen möchte!   Ich sage: Erst mal Kaffee! ☕   Kaffee ist die einzige Konstante, die Momente von Glückseligkeit ermöglicht; sei es als Beiwerk bei einem guten Gespräch; sei es verbindendes Element im Kreise der Familie beim gemeinsamen Kaffee trinken – wurde früher sonntäglich richtig… Read more →

Wer hat Schuld?

Wer hat Schuld? Wahrscheinlich niemand konkret; aber abstrakt gesehen, wahrscheinlich wir alle. Nur die Frage nach der Schuld, ist nie richtig zielführend, so wie es einst Volker Pispers sagte: „Wenn der Feind bekannt ist, hat der Tag Struktur!“ Warum diese Überschrift mit der Schuldfrage? Es betrifft die Zeit, die ganz konkrete Jetztzeit. Ich lese in den letzten Jahre sehr viele… Read more →

Über die Traurigkeit und mehr

Traurigkeit umhüllt die Seele. Wo ist nur ein Fleckchen aufrichtige Erde? Wo ist nur all die Zivilcourage verblieben, die schon einmal sehr tief in vielen Herzen versteckt gewesen war? Wo ist die Vernunft, der Verstand verblieben? Wo sind all diese vielen guten Dinge, von denen nur noch die Hoffnung leicht flackert, dass sie nicht vollends alle erstickt wurden von der… Read more →

Gedankenechos: Jeder hat (noch) die Wahl

Jedes Mal, wenn ich im Büro meiner Professorin stehe, werde ich beim Anblick dieses Bildes von mir, erinnert an Dinge, die sich immer konkreter entwickeln. Als ich noch abstrakt unterwegs war – 2014; malte ich im Sinne von Gerhard Richter, dessen Ausstellung ich mir in München im Lenbachhaus anschaute, dachte ich mir: muss ich auch mal versuchen und experimentierte herum… Read more →

Gedankenechos über: Erich Kästner, Das Blaue Buch – Geheimes Kriegstagebuch 1941 – 1945 – 21.1.41

21.1.41 (Erich Kästner – Das Blaue Buch – Geheimes Kriegstagebuch 1941 – 1945) “Unpolitische Idealisten, wie ich einer war, erleben wohl immer das Gleiche: Eines Tages verachten sie die Menge, aber doch eben nur, weil sie die Menge vorher überschätzten. Und trotzdem: Sie schließlich zu verachten erscheint mir immer noch als eine erträgliche Lösung, als etwa den Satz zu sprechen:… Read more →

Wollen und Sollen

Alle wollen Kanzler. Aber jeder, der will, sollte nicht. Wollen, kommt vom Streben. Wer strebt, der strebt nicht im Sinne von Goethe – er strebt nach Macht. Wer nach Macht strebt, der unterliegt, wie bei „Herr der Ringe“, der Macht des Rings – er wird zum Diener Saurons. Wollen würden einige, die Frage ist: Wer sollte? Read more →