Schlagwort: Dichtung

Kinder dieser Welt

Kinder dieser Welt, der Winter war so hart, es war schlecht um sie bestellt. In Zeiten des Krieges, die wir nie erlebten, erfroren in des Mutters Armen. Lebensläufe, ohne Vater, gedanklich sie verwebten. In des Krieges Wirren, Flugzeuge Tag ein Tag aus. So wurden wir verschoben, immer aus dem Kreis dieser Front hinaus. Väter, die wir nie gesehen, blickten auf… Read more →

Fern

Fremde Sprache, fernes Land. Wurzeln zwängen sich hindurch, Jute brennt sich in die Haut voll Sand. Goethe ist verstaubt, alles ist benebelt, fern der Osten, aufgelöst ein Kontinent, ein Land. Freies Denken, alles fest verknebelt, Wissenschaft und Intellekt, Säulen voller Schmutz, alles ist vergraben, vieles zwischen den Zeilen steckt. Alte Werte, unbekannt. Geschichte in nur einer Hand, fernab in einem… Read more →

lyrik – worte

mir fehlen die worte, sie werden zensiert, wenn ich nicht schreibe, was sich für manche rentiert. haltlos, stimmenlos, wortlos, in dieser zeit. großschreibung? sinnlos, gebrochen das herz, es folgt, das leid. nicht mein leid, ich kultiviere mein selbst. das leid der massen, die sich anfangen in grossen mengen – zu hassen. eingeteilt in gut und in böse, welch‘ immer schallendes… Read more →

ARTUR 22 – Ateliertage des BBK Oberfranken am 21. und 22.9.19

21. und 22. September zu ARTUR 22 – Ateliertage des BBK Oberfranken – sind Bettina Schwarz (bettinas-jungbrunnen.de) und ich im Atelier von Andrea Partheymüller-Gerber mit Fotografie und Literatur auch mit vertreten. Wer Interesse hat, kann gerne vorbeischauen: Ort: Dobersgrund 95, 96317 Kronach Öffnungszeiten der Ateliers: Sa. 14 -18 h So. 11-18 h Weitere Infos sind im Handzettel zu finden: http://bbk-oberfranken.de/images/artur22_flyer.pdf Read more →

Selbstauferlegte Meinungsdiktatur – Gedankenzensur

Ich bin sprachlos, wortlos, gedankenlos. fassungslos. Schranken einer Gesellschaft, die mir sagen möchten: sei still! Hilfe den Bedürftigen, schwarze Schafe im Gehege. Medien – die mich gedanklich erziehen, schweigsam halten möchten. Bin ich es selbst? Fassungslos, wortlos, gedankenlos. Nicht mehr in der Lage, keine klaren Gedanken. Haltung gebückt, unschuldig, dennoch das Büßergewand. Endzeit, von der die Bibel spricht? Wo sind… Read more →

Lyrik: Wer bin ich?!

So stand ich einst im Rausch der Zeit. Steine sprechen von Unendlichkeit. Tränen füllen und trüben die Sicht. Ich kann es nur schreiben in einem Gedicht. Wie unglaublich der Lauf auch sein mag, oh alte Zeit am Grabe ich stand, ich ihn frag‘. Die Form und Zeit verändert erscheint, in diesem Moment gemeinsam und wieder vereint. SaC Read more →

Tohuwabohu

Den Zeigefinger hoch erhoben, was bringt das schon! Es hat sich viel verändert, rau ist er jetzt, der Umgangston. Das Ideal von einst, verpönt ist die Moral an jeder Stelle. Hambacher Fest zur Farce verklungen, aufgestaut die rot-grüne Welle. Gewählt in der EU, des Webers-Wählerwille. War der Kommission völlig egal, ignoriert des Volkswille, in aller Stille. Ein Tohuwabohu, wohin man… Read more →