Newsletter von der IGFM: Hongkong: Sicherheitsgesetz ist Gefahr für China-Kritiker weltweit

Da ich selbst Mitglied bei der IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte – Deutsche Sektion e.V.) bin u. mir die Menschenrechte seit Jahren sehr am Herzen liegen, veröffentliche ich auch hier den aktuellen Newsletter der IGFM zur aktuellen Situation in Hongkong.

Solidarität ist nicht nur ein Wort, es ist eine Verantwortung für alle, die Menschlichkeit u. Mitmenschlichkeit in sich tragen. Als ein gläubiger Mensch in Bayern ist es meine Pflicht dieses Wort Solidarität mit Leben zu füllen; würde ich dies nicht tun, wäre jedes weitere Reden sinnlos.

Und die Werte, die sich hinter dieser Solidarität befinden, lauten: Menschenrechte, Nächstenliebe, Demokratie, Gewissen, Frieden, Freiheit …


„Bundesregierung muss Auslieferungsabkommen mit Hongkong kündigen“

IGFM: Sicherheitsgesetz ist Gefahr für China-Kritiker weltweit

Frankfurt am Main, 07. Juli 2020 – Seit 1. Juli 2020 gilt in Hongkong das umstrittene Sicherheitsgesetz. Handlungen, die von der Volksrepublik China unter anderem der Sezession, dem Terrorismus oder der Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten zugeordnet werden, können mit bis zu lebenslanger Haft bestraft werden. Bereits am ersten Tag wurden Menschen wegen angeblicher Verstöße verhaftet. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) kritisiert das Gesetz aufs Schärfste und fordert die Bundesregierung auf, dem kanadischen Vorbild zu folgen und das Auslieferungsabkommen mit Hongkong aufzukündigen. Außerdem kämen die Hinweise des Auswärtigen Amtes, vorsichtig bei politischen Äußerungen zu China zu sein, einem Aufruf zur Selbstzensur gleich. Solch eine Aussage bezeichnet die in Frankfurt ansässige Menschenrechtsorganisation als „beschämend für eine freiheitliche Demokratie“. „Newsletter von der IGFM: Hongkong: Sicherheitsgesetz ist Gefahr für China-Kritiker weltweit“ weiterlesen

Buch des Tages: Blutige Ernte

Heute ein Buchtipp für meine Kategorie – Buch des Tages -, das keine leichte Kost darstellt, dennoch eine wichtige Schrift ist, über deren Inhalt die Menschen erfahren sollten. Der Titel lautet: Blutige Ernte – Untersuchungsbericht zu den Anschuldigungen der Organentnahme an Falun Gong-Praktizierenden in China. Die beiden Autoren David Matas (Menschenrechts-Anwalt, tätig bei der kanadischen Regierung, am obersten Gerichtshof Kanadas…) u. David Kilgour (Menschenrechts-Aktivist, ehem. Staatsanwalt, kanadischer Politiker…) stellten diesen Untersuchungsbericht zusammen u. die Ableitung aus diesem Text ist sowohl schockierend als auch ernüchternd u. sollte vielen, die die Regierung Chinas, die Kommunistische Partei Chinas, gern romantisieren, schönreden, eines Besseren belehren. „Buch des Tages: Blutige Ernte“ weiterlesen

Berlin (FDI) – Pressemitteilung: Uneingeschränkte Kriegsführung der KP China – von Falun Dafa bis zur Pandemie

Berlin (FDI). Noch am 17. Januar 2020 – mehr als 50 Tage nach der Bestätigung der ersten Coronavirus-Infektionen – belog die Kommunistische Partei Chinas die Welt: Es bestehe kein Risiko. Eine Übertragung des neuen Virus von Mensch zu Mensch sei nicht gegeben. Bei dieser Pandemie kamen allerdings in Wahrheit mehr als 180.000 Menschen schon innerhalb von drei Monaten ums Leben.

Die Parallele: Am 25. April 1999, nur drei Monate vor der brutalen Verfolgung von Falun Dafa (Falun Gong), beruhigten gleichermaßen die chinesischen Behörden die Falun-Dafa-Praktizierenden mit den Worten: „Die Regierung hat keine Einwände gegen das Praktizieren von Qigong, einschließlich Falun Gong.“ Am 20. Juli 1999 begann jedoch die KP Chinas in einer Nacht- und Nebelaktion eine flächendeckende, brutale Verfolgung von Falun Dafa, einhergehend mit einer weltweiten Verleumdungskampagne.
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Was ist mit uns? (ein lyrischer Text, aber keine Lyrik!)

Es schmerzt mir mein Herz,
wenn ich in die kühlen Augen einer Diktatur blicke.
Eine scheinbar auf die Zentrale – China – ausgerichtete,
aber unter dem Deckmantel der Demokratie – in vielen Herzen von Sozialromantikern – gelebten Ideologie, die dem Menschen seine göttliche Individualität und seines freien Willens,
auf heimtückische Art, Stück für Stück beraubt, bis am Ende nur noch das Kollektiv, als einzige Instanz von Moral und Wahrheit übrig bleiben soll.
Wir haben unser Gewissen im Kreislauf der Globalisierung, stetig, still und fortwährend abgeschliffen, bis am Ende kein moralischer Puffer zwischen uns und der Unmenschlichkeit mehr existierte.
Gewinne und eine zentralistische Weltregierung war – und ist immer noch – in den Köpfen der Wenigen, die ihre Gewinne, zu Lasten unendlich vieler Menschen, aufrecht erhalten wollen.
Die alten Pläne und die Vorhaben zeichnen sich immer deutlicher am Horizont der Krise ab, die keiner wollte, viele aus dem Leben riss und die wenigen Gewinner werden ihr Glück nur für einen Moment im Lauf des Universums greifen können, bis der unwirkliche Gewinn, wie Sand durch ihren Fingern gleiten wird.
Der Geifer der Macht lässt große Teile der Welt knietief in diesem wabrigen Speichel versinken und erschwert jeden Versuch einer Bewegung in Richtung Göttlichkeit, hundert Millionen Füße so schwer wie Blei. „Was ist mit uns? (ein lyrischer Text, aber keine Lyrik!)“ weiterlesen

Filmtipp: Hard To Believe

Im Zusammenhang mit der weltweiten Pandemie-Krise stellt SWOOP FILMS (www.swoopfilms.com) den mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm „Hard to Believe“ online frei zur Verfügung. Ich sage nur: Treffender kann dieser Film nicht betitelt werden. Für weitere Beschreibungen fehlen mir die Worte. Bitte nutzt die Zeit und seht selbst!

 

 

Link zum Film: https://www.swoopfilms.com/hard-to-believe-movie

(Den Link bitte kopieren und im Browser einfügen. Es ist kein »klickbarer« Link.)

Auf der Seite etwas unterhalb befindet sich der Link auch zur Version mit deutschen Untertiteln.

“In den USA oder in Europa muss man zuerst tot sein, bevor man Organe spendet. In China wird man dafür getötet.” Dr. Arthur Caplan, Head of Medical Ethics, NYU

Morgen am 24. Januar ist der internationale Tag des verfolgten Anwalts – China und der Fall Gao Zhisheng

Morgen am 24. Januar ist der internationale Tag des verfolgten Anwalts.

VR-China: Menschenrechtsverteidiger Gao Zhisheng gefoltert und verschwunden

Schlagzeilen dieser Art gehören wirklich nicht mehr in das 21. Jahrhundert. Leider zeichnet uns die Realität ein anderes Bild. Im Hinblick auf dieses wichtige Thema – Menschenrechte – teile ich die aktuelle PM mit euch. Link: https://de.faluninfo.eu/2020/01/21/vr-china-menschenrechtsverteidiger-gao-zhisheng-gefoltert-und-verschwunden

„Morgen am 24. Januar ist der internationale Tag des verfolgten Anwalts – China und der Fall Gao Zhisheng“ weiterlesen

Petition für Menschenrechte – Deutscher Bundestag – eine gute Tat in diesem Jahr? Jeder kann abstimmen – unterschreiben!

Petition für Menschenrechte – Deutsche Bundestag – eine gute Tat in diesem Jahr, also abstimmen. Die Petition zum Global Magnitsky Act ist seit heute (2.12.19) für 28 Tage (also bis zum 30.12.2019) online und wenn die erforderlichen 50.000 Stimmen zusammenkommen, dann sind wir alle einen Schritt weiter für die Verbesserung der Menschenrechtslage in China, letztendlich wird dadurch auch die Welt ein Stück besser, menschenwürdiger.

Die Petition 99914 und deren Forderung – Text der Petition:

Möge der Deutsche Bundestag den Global Magnitsky Act wie bereits 2016 in den USA durchgeführt, ratifizieren und umsetzen. Ähnliche Gesetze wurden u.a. in Kanada und Großbritannien erlassen. Eine Resolution für ein vergleichbares Gesetz wurde vom Europäischen Parlament im März 2019 beschlossen. Das Vermögen von Menschenrechtsverletzern wird mit dem Global Magnitsky Act eingefroren und die Einreise nach Deutschland untersagt. Das betrifft Täter weltweit, vor allem auch jene der KP Chinas.

Die Petition ist auf der Seite des Deutschen Bundestages zu finden unter: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_10/_01/Petition_99914.nc.html

Text: Indien – DAFOH erhält Mutter-Teresa-Preis für die Aufdeckung des Organraubs in China

Wenn man sich für Menschenrechte und gegen Unrecht einsetzt, den Schwachen, den Inhaftierten, den Getöteten hilft eine Stimme zu verleihen, die wahrgenommen wird, dann ist das aus meiner Sicht ein höchst anerkennenswertes En­ga­ge­ment, das gewürdigt werden sollte. „Text: Indien – DAFOH erhält Mutter-Teresa-Preis für die Aufdeckung des Organraubs in China“ weiterlesen

Text: Hongkong – hoffentlich kein zweites Tian’anmen-Massaker

Angeregt durch ein Interview, das Gabor Steingart mit dem sich in Hongkong vor Ort befindlichen Bildjournalisten Paul Ronzheimer am 19.11.19 führte, schreibe ich nun diesen Text. Man sollte ja, wenn man schreibt, bemüht sein mit kühlem Kopf zu schreiben, dies gelingt mir jedoch bei diesem Thema kaum; ich stricke diese Zeilen mit der heißen Nadel. Warum? Die Lage in Hongkong ist akut und gleicht einem Pulverfass und es gibt viele Feuerteufel vor Ort. Ronzheimer berichtet von Militärs in zivil, die errichtete Barrikaden der Studenten beseitigen – noch in zivil – und es wird vom Einsatz von scharfer Munition seitens der Polizei  berichtet. „Text: Hongkong – hoffentlich kein zweites Tian’anmen-Massaker“ weiterlesen