Lyrik – Wesendonck-Lieder

Wer die ewig währende Sehnsucht fand,
hat sie selten gesucht, sie einen band.
Den süßen Schmerz in der Stille,
so war’s der Unmöglichkeitswille.
Immer fern u. getrennt, doch im Herzen vereint,
nächtens zart u. alleine, wärmende Tränen verweint.
 
SaC, SNS

Rundfunk-Übertragungen – BR-Klassik – Bayreuther Festspiele 2020

Leider finden in diesem Jahr meine geliebten Bayreuther Festspiele anders statt als gewohnt. Aber wir verzagen nicht und nichtsdestotrotz, es gibt ja immer noch den guten alten Rundfunk. Hier die Übertragungen des Bayerischen Rundfunks. Wir verzagen nicht und um es mit den Worten von R. Wagner auszudrücken:

“Es bleibt ein- für allemal wahr: da wo die menschliche Sprache aufhört, fängt die Musik an.”

BR-Klassik

Das Gesamtprogramm und weitere Informationen zu den einzelnen Terminen sind auf der Internetseite von BR-Klassik veröffentlicht.

Bis 7. August

Montags bis freitags jeweils 17h40 in Leporello: Das Wagner ABC

Samstag, 25. Juli

13h05 Spaziergang durch den Ring I

16h Eröffnungskonzert – Live aus Haus Wahnfried

18h05 Das Rheingold (Castorf/ Petrenko, 2015)

Sonntag, 26. Juli

13h05 Spaziergang durch den Ring II

18h05 Die Walküre (Castorf/ Petrenko, 2015)

Montag, 27. Juli

13h05 Spaziergang durch den Ring III

18h05 Siegfried (Castorf/ Petrenko, 2015)

Dienstag, 28. Juli

13h05 Spaziergang durch den Ring IV

18h05 Götterdämmerung (Castorf/ Petrenko, 2015)

Mittwoch, 29. Juli

18h05 Lohengrin (Wieland Wagner/ Cluytens, 1958)

Donnerstag, 30. Juli

18h05 Tristan und Isolde (Wieland Wagner/ Karajan, 1952)

Freitag, 31. Juli

18h05 Der fliegende Holländer – Interpretationen im Vergleich

Der Ton macht die Musik

Als Wagnerfreund u. als ein Mensch, der gerade bei Klassik sehr audiophil ist, schätze ich meine Wagner-Klassik-Kopfhörer sehr; mit Noise Cancelling ein wirklich phantastisches Klangerlebnis. Da in diesem Jahr meine geliebten Festspiele nich stattfinden u. meine Lohengrinkarten nur noch als Corona-Collage in mein Skizzenbuch Verwendung finden werden, so muss ich doch nicht ganz auf einen guten Wagner-Klang verzichten. Zugegeben, das Festspielhaus in Bayreuth ist klangtechnisch einzigartig, aber Sicherheit geht vor.

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Buch des Tages: Cosima Wagner Tagebücher

Buch des Tages: Cosima Wagner Tagebücher
Mit dem Thema Richard Wagner befasse ich mich bereits seit mehreren Jahren. Hierbei habe ich Orte besucht, zu denen es einen Wagner-Bezug gibt, ich habe seine Opern studiert u. gehört u. viele Schriften zu gelesen, dabei fand ich die Tagebücher von Cosima besonders wertvoll, um einen Einblick ins „normale Wagnerleben“ zu erhalten. „Buch des Tages: Cosima Wagner Tagebücher“ weiterlesen

Photo + Text: Schloss-Seehof-Experte

Guten Morgen – So langsam werd‘ ich wohl zum Schloss-Seehof-Experten. Was früher das Schloss in Bonn für mich war, ist heute Schloss Seehof für mich u. hier ist vor allem die Naturkomponente viel höher als in Bonn; die Seen hinter dem Schloss – siehe diesen Bildausschnitt – erinnern mich stark an die Ostsee, die ich ebenfalls liebe – der gesamte Küstenstreifen, bis hoch nach Danzig, Königsberg, Riga, interessieren mich übrigens auch sehr (R. Wagner hatte in Riga eine Anstellung als Kapellmeister inne, nur mal so nebenbei erwähnt). „Photo + Text: Schloss-Seehof-Experte“ weiterlesen

Der Ring, der niemals endet – keine Sekunde ist hier verschwendet!

Der Ring, der niemals endet – keine Sekunde ist hier verschwendet!

Wenn ich diese Musik nicht kennengelernt hätte,
Wäre das Leben eine einzig Trauerstätte.
Im Leben –
Ein ewig Streben.
Nach Dingen, nur von dieser Welt.
Wagner hat meinen Horizont erhellt.
Die Tristesse des Daseins, ein ewig Kreisen.
Die höchste Opernschöpfung, man muss sie preisen!

Stefan N. Schwarz (zu und über RW)

Thielemann, nach von Karajan, ich fand nie einen Bess’ren.

https://www.youtube.com/watch?v=W3mVjkDR8Oc

Wagnerwissen – To Go

“Wagner war fasziniert von der Philosophie der Wiedergeburt. Er meinte, daß die christliche Religion speziell für ‘arme Leut’ Trost und Heilsanleitungen erschließen wolle. Im Gegensatz dazu stehe der Buddhismus, der zur Selbsterkenntnis aufrufe und eher eine Religion für ‚denkende‘ Menschen sei.”

Eine, zugegeben, provokante Aussage, aber Wagner war ein Provokateur und die Provokation ist ein Stilmittel, um Menschen zum Nachdenken anzuregen. „Wagnerwissen – To Go“ weiterlesen

Text: Richard Wagner und der Buddhismus?!

Da ich jetzt am vergangenen Wochenende von einer Bekannten zum Thema Wagner interviewt wurde – sie bereitet einen Vortrag über Wagner vor – und aus der Lameng erzählen konnte und ihre Fragen beantwortete, wurde mir selbst erstmal wieder klar, wie sehr dieser Kerl aus Leipzig mir am Herzen liegt und im Verstand “herumgeistert”. Sei 2010 lässt er mich nicht mehr los 🙂

Photos: Bayreuth, Festspielhaus in schwarzweiss – Richard Wagner

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Dresden und Richard Wagner

Auf den Spuren des Opernrevolutionärs – Richard Wagners – in Dresden. Hier erreichte er seinen künstlerischen Durchbruch und hier verbrachte er auch sehr wichtige Jahre seiner Kindheit, ferner feierte er seine größten Opernerfolge im Florenz an der Elbe.

„Die innere Erschütterung, des tief sitzenden Gemüts, beim hören dieser einzigartigen Klangkomposition in der strikt mathematisch motivhaften Orchestrierung von Takt und Note kann nur als eine unvermeidbare Wirkung zur Kenntnis genommen werden. Alle Deutungen und Versuche dies rational erfassen zu wollen, wird sich stets dem wachen Geist entschließen, bis dieser die sinnliche Wahrnehmung versteht einzusetzen, erst ab diesem Moment wird sich die gesamte Welt von Wagner dem Hörer offenbaren, denn diese Klänge zählen nicht zu dieser Welt und befinden sich außerhalb von Zeit und Raum.”

(S.N.S.)

Das Rheingold – Prelude – Scene 1 – C. Thielemann –

Link: open.spotify.com/track/2ZOc4Ig1CHOFsOgO2xSddg?si=m-v3TFttQTqgIDHZduHFPQ

Photos: Bayreuth – Canon AE-1 Analogphotographie

In Bayreuth mit der Canon AE-1 unterwegs. Analogphotographie, wie einst.

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Tannhäuser Overture

Dirigat: H. v. Karajan – da liegen Welten zwischen dieser musikalischen Umsetzung und allen anderen bis dato stattgefundenen Dirigaten. Die Dualität des Meisters selbst – R.W. -, spiegelt sich hier musikalisch umgesetzt in einer Form wieder, die tief berührt. Trotz allen Handwerks, schaffen es nur die Meisterdirigenten die Hörer im tiefsten Inneren zu berühren. Am Ende bleibt die einzige u. wahrhaftige Frage: Hat es mich berührt?

(Und auch im Tannhäuser sieht man die Schwere des Lebens mit der Antwort auf die Frage – vielleicht aller Fragen: Erlösung nicht im Disseits möglich.
Aber, wir leben ja in “besonderen Zeiten” – vielleicht ändert sich auch dies…)

Tannhäuser, WWV 70: Overture – Richard Wagner, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan
https://open.spotify.com/track/5nzx5l52yzDAA0I9Y2YR6i