wo sind sie? die schönen zeilen – zum innehalten & verweilen. beeilen? will ich mich heut‘ nicht. der nachtschal steht mir besser im gesicht; der nebel in seinem grau-in-grau: ich – jedermann – denkend ins leben schau – hoffentlich nicht ganz dumm – sondern schlau. venedig; der ewige sehnsuchtsort und das endgültige ende in der opernwelt: 1883. s. #stefannoir #dichterunddenker Read more →
Schlagwort: Dichter und Denker
Lyrik: Ein ganz gewöhnlicher Herbsttag am Fluss in Bamberg
Ein ganz gewöhnlicher Herbsttag am Fluss in Bamberg. Die Zeit fließt dahin, die Wolken ziehen vorüber. Der große Strom des Lebens ist manchmal heller, manchmal trüber. Der Dichter fasst, sich ans Kinn – sucht den großen Sinn. S. Read more →
lyrik: didi-li-dulu-didi-li-dulu
der kampf – um die mein-ung – die eigene mein-ung? die mein-ung der anderen: ist einer ander-ung? ist meine mein-ung, meine mein-ung? oder die mein-ung von jemandem, der sich als mein ich vorspielt? wie viele mein-ungen sind mir implantiert, ohne zu wissen, dass es eben nicht meine mein-ung ist? das grosse spielfeld im kopf. medien hämmern mir eine mein-nung in… Read more →
lyrik: tagesnotiz
er – der mensch blickt wieder gen himmel. die aurora borealis ist der beginn. der anfang einer neuen zeit. noch klingt das lied der neuen zeit leise; unscheinbar und fast stumm. der blick gen himmel öffnet die herzen – für etwas noch viel größeres: die erkenntnis, dass wir ein kleines staubkorn im großen ganzen sind. einige unter vielen – nicht… Read more →
Der Freytag: «Sei ein Mensch!»
«Sei ein Mensch.» Das war der zentrale Satz in Marcel Reifs Rede bei der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag am 31. Januar 2024. Wörter haben Gewicht. «Sei ein Mensch» – drei einfache Worte, die das Leben seines Vaters, eines Holocaust-Überlebenden, prägten und die er seinem Sohn weitergab. Am 31. Januar 2024 fanden sie Gehör im Plenarsaal. Diese… Read more →
Shen Yun 2025
Ein Foto aus meinem Büro: Links ein echter Noir, gemalt vor ein paar Jahren, nur in zwei Farben – Schwarz und Weiß. Rechts das aktuelle Plakat zur Shen Yun Aufführung 2025 in Deutschland – für die Oper Leipzig vom 7. bis 9. März 2025. Das alte Plakat von 2019 für das Gastspiel in der Deutschen Oper Berlin habe ich nun… Read more →
Im Wald und Gedanken über Erika
Am Wochenende haben wir wieder für unseren Natur-TV-Kanal ein Video aufgenommen. Den Platz für die Aufnahme im Wald habe ich ausgewählt – leider eine schlechte Wahl. Wir saßen leicht schräg, und ich wäre beim Hinsetzen beinahe aus dem Bild gefallen. Genauer gesagt, hätte ich eine ungewollte Rolle den Hang hinab gemacht – eine Szene, die sich glücklicherweise vermeiden ließ. Gleich… Read more →
Der Freytag: Natur.TV – Dein Fenster in die Harmonie der Elemente
Wir lieben die Natur. Bettina und ich haben ein neues Projekt gestartet: Natur.TV und Folge 1: Herbstsonne und Waldesruh ist online. Was erwartet euch auf Natur.TV? Ruhe. Besinnung. Natur pur. Und vielleicht eine kleine Überraschung in jeder Folge. Als ich Podcasts aufnahm, war da ein stiller Gast mit von der Partie; er flüsterte mir ab und zu etwas ins Ohr.… Read more →
Der Freytag: Herodot! Hast du etwas Zeit für mich? Über 99 Luftballons und über den finalen allerletzten Luftballon
Manche Lieder muss man nicht nur hören; man muss auch ihre Texte lesen und auf sich wirken lassen. »Hast du etwas Zeit für mich? Dann singe ich ein Lied für dich Von 99 Luftballons Auf ihrem Weg zum Horizont Denkst du vielleicht grad an mich? Dann singe ich ein Lied für dich Von 99 Luftballons Und, dass sowas von sowas… Read more →
Der Freytag: T. versus B. und wie Narziss, der nur sein eigenes Spiegelbild sieht und nichts anderes wahrnimmt!
Wer macht das Rennen? »Bücher sind der gespeicherte Reichtum der Welt und wahres Erbe der Geschlechter und Völker.« (Henry D. Thoreau, Walden, S. 102). Und weiter: »Noch nie haben die Menschen bisher die Werke der großen Dichter gelesen; denn nur große Dichter können sie lesen.« (Henry D. Thoreau, Walden, S. 103). Es mag etwas arrogant klingen, was Thoreau schreibt; aber… Read more →
Zeitgeist: Alles Nur Theater? In der Welt mit Friedrich Dürrenmatt
Am kommenden Mittwoch gehe ich wieder ins Theater – ins echte Theater und schau‘ mir die Physiker an (von Dürrenmatt – ich schreib’s mal lieber mit dazu). Ich liebe das Theater; ich liebe die Oper. Wenngleich ich doch eine Komödie bevorzuge; das Leben ist allzu oft Drama, Drama, Drama – aber nicht, weil es schlecht inszeniert ist; weil man an… Read more →
Wahljahr 2023
Bevormundung: Der letzte Nachruf der Vergessenen im Kreis der Wahl, ohne Wahl, ohne Aussicht auf Erfolg; zwängt sich der enge Geist des ewig Gestrigen durchs Schlüsselloch, in dem das Kamel des Vorgängers stecken blieb. Fern die Heimat, frei der Geist, klar der Kopf – Hoffnung ist keine Unmöglichkeit. S. Read more →
Wenn das Vergessen zur Norm wird
Leidenlacher: Freudentränen, Kummerstadt. Es hagelt den Duft vergangener Tage, im Tauglanz der Vergissmeinnicht. Der Clown zieht ein ins Schloss. Die Administration ein Zirkus; Regentropfen sprudeln von unten herab. Ins Dickicht der Belanglosigkeiten blick der längst Vergessene: zur normativen Kraft – allem Faktischen zum Trotze. S. Read more →
Glück
Ich schreibe und denke; bin im Hier und oft im Gestern. Freudig blickt der Mond; ein warmer Wind umstreift den Geist. Fern der Träume von anderen Orten grüßt der Gedanke des Vergessens; das Gewesene blickt vor und zurück. Orte und Menschen sind ein großer Segen, sie sprechen leise, erhaben vom innigen Glück. S. Read more →
Rubikon
Wir glauben alles zu kennen; kennen aber den Glauben nicht mehr. Wir erkennen die Welt nur durch zweiter Hand. Die Segel gesetzt, die Armada in Fahrt; der Verstand winkt vom Kai zurück. Zurück war gestern, der Rubikon schon lange überschritten – cäsarisch die Blicke aus den Fenstern von Berolinum. Übermut zeichnet das Bild vom Untergang. Blauen Wellen bewegen das Meer… Read more →
Der Freytag: Sucht, dann werdet ihr finden
Ich sitze im Café. Mein nach Italien duftender Cappuccino steht dampfend vor mir; es ist ruhig. Die Welt tickt etwas langsamer im Moment; auch heute soll es wieder um die 35 Grad war werden. Im kleinen Café-Kosmos bin ich jedoch außen vor, denn hier ist es klimatisiert und somit sehr angenehm im Augenblick. Die ersten Zeilen fließen leicht und unbeschwert… Read more →
Lyrik: Im Irrenhaus brennt noch Licht
Wohin des Weges, wohin das Wort? Freudentaumel schwingt über den Ort. Friede und Krieg in einer Epoche; Seit Jahren gleicht sich alles, Woche für Woche. Grün ist die Natur, rot sind die Seelen in Berlin. Es zieht mich südwärts ins Kaffeehaus nach Wien. S. Read more →