Schlagwort: Gedicht

Buch des Tages: Ein Bauch spaziert durch Paris

Buch des Tages: Ein Bauch spaziert durch Paris Vincent Klink, der seit 1978 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist, schreitet durch Paris u. lässt uns an seinem Kurzurlaub teilhaben. Schöne witzige Sprache, viel Wissen über das alte Paris, deren Schriftsteller u. Künstler u. deren kulinarische Vorlieben. Er selbst wäre ja fast Bildhauer geworden u. man liest seine Liebe zur Kunst u.… Read more →

Alles wiederholt sich

Alles wiederholt sich, die Kleider werden getauscht. Rote Parole gerufen, von Eifer ganz berauscht. Freunde die einst gut gewesen, suchen im Rudel die Macht. Wie die Tiere sich gegenseitig Tod gebissen, dunkel umschwärmt in der Nacht. Herz aus Eis, die Seele im toten Leib. Es bedarf an Rausch in der Unwirklichkeit, zum Schein Familie und Weib. Der Mensch sei frei,… Read more →

Richard Wagner in Bamberg – 5. August 1873

»Der Himmel bleibt uns treu, wir besteigen die Altenburg und erfreuen uns des Anblicks des schönen Landes.« R. u. C. Wagner 5. August 1873 Richard Wagner ging gern u. oft spazieren, so auch an diesem besagten Tag, als er zwei Tage in Bamberg, im Bamberger Hof (heute die Stelle des Kaufhauses Karstadt), verweilte. Sein »Spaziergang« an diesem Tag umfasste eine… Read more →

Lyrik – W-Jahr

Es wabert, es labert. Es steht am Podium, ganz schön dumm, herum. Es labert, es hapert. Es ist manchmal rot, isst Kaviar und spricht vom Brot. Es ist manchmal ganz schwarz, trägt IWC und keine billige Quarz. Manchmal ist es grün, doch es ist feige und selten kühn. nur noch wenige sind blau, noch ein Faschingsverein, helau. Ach ja, sorry,… Read more →

Lyrik: Humor, Humor

Humor, Humor, Ich rufe es im Chor. Es hilft nur noch der gespielte Witz, Wenn ich hier am Schreibtisch sitz. Ich betrachte, alles sei Satire, Damit es auch der Schwerfällige kapiere. Im Leben helfen viele Sachen, Nur im Moment hilft ausschließlich, das reine Lachen. Neulich sah ich März, Auch er, er machte sich ’nen großen Scherz. Er sah ins Publikum,… Read more →

Die Aufstachler

Aufgestanden, Nichts verstanden. Zeitung gelesen, Emotional gewesen. Emails gescheckt, Wieder im Bett versteckt. Radio angemacht, Vor Ärger laut gelacht. Fernseher laut gestellt, Er dann aus dem Fenster fällt. Radio hinterher geschmissen, Ich werde sie nicht mehr vermissen. Zeitung abbestellt, Friede kehrt ein in meine Welt. S.N.S. Read more →

Der notwendige Schritt

Du kannst jederzeit mit dem Bösen brechen; Freund, wie oft sind wir uns schon begegnet. Die Tage waren mal lang, mal kurz; Die Sonne schien und es hat viel geregnet. Es ist die Verpflichtung, Des Schreibens nicht müde, Das Wort ist aufrichtig und niemals stumm; Wahrer Freund, Wir haben von der Zeit danach, schon lange geträumt; Wenn die Himmel Lotusblüten… Read more →

Doppelmoral

Doppelmoral? Unter den Blinden wird das Dasein zur Qual. Die Emotion bestimmt den Verstand; Dunkel das Herz, dunkel das Land. Man schreibt und trifft; Die Emotion kaum umschifft. So viel Wissen in dieser Welt; Was nützet es, es geht nicht um Moral, es geht nur ums Geld. Doppelmoral? Wie schwer das Herz, wie groß die Qual. Jeder hat immer und… Read more →

Tugendland

Tugendland, du Zahlmeister der Nationen. Beschossen und geschossen aus allen Kanonen. Tugendland, deine Herren sind dir fremd. In die Taschen gegriffen, nun beim letzten Hemd. Tugendland, rot, wohin man blickt. Der Glaube ist mit der Ideologie zu sehr verstrickt. Tugendland, wie kommst du daher in dieser Zeit. Ein König aus dem Süden, wäre für das ganze Land bereit? Tugendland, bewahre… Read more →

Kein Geschrei?

Kein Geschrei? Sie möchten gerne, Herrschen ist ihr Wunsch. Vielen ist es einerlei. Satt vom Leben, Goethe war gewesen, Zu mühsam ist das Streben? Es irrt bekanntlich der, Der strebt. Nur darf man nicht vergessen, wie man lebt. Keiner scheint mehr die Vernunft zu kennen. Immer hinter dem Extrem herrennen. Kein Geschrei? Sie möchten gerne, Herrschen ist sein Wunsch. Den… Read more →

Manipur

Manipur, wer kann’s versteh’n. Wörter an der Oberfläche, Vergangenheit ist schwer zu seh’n. Freude oder Erinnerung, Beides Wellen auf dem Meere. Ein Auf und Ab, beides gibt den Schwung. Einfach auf das Land geblickt, Freundlichkeit und Güte. Im Sommer ist’s sehr warm, Feuchtigkeit in jeder Blüte. Wie wenig uns bewusst, So ziehen Leben schnell vorüber. Im Herbste steigt der Nebel… Read more →

Sei wachsam

Sei wachsam, wenn Gruppen stigmatisiert werden. Sei wachsam, wenn das Stilmittel der Wiederholung zum Normalfall wird. Sei wachsam, wenn von Alternativlosigkeit gesprochen wird. Sei wachsam, wenn an den Säulen Kultur und Sprache herumgemeißelt wird. Sei wachsam, wenn dein Inneres eine andere Sprache spricht, als die Erzählung im außen. Sei wachsam, wenn alte Literatur verändert wird. Sei wachsam, wenn Emotionen zu… Read more →