Als ich Schottland sah, da wusste ich sofort, dies ist ein heiliger Ort, ein ganz besonderer Ort. Viele Male schritt ich durch die kargen Täler, der Wind war rau, die Wege waren schmaler. Kummer im Herzen, unsagbare Schmerzen, doch die Natur hielt mich in ihren Armen. Oh Schottland, dein Zauber heilt die Seele, jeder Fels, jeder Baum, als ob Gott… Read more →
Kategorie: Musik
Lyrik – Das Ende
Das Ende, das keiner sieht – jeder in seine eigene Welt entflieht. Der Ereignishorizont war noch nie so nah – jeder fragt sich still, wie das nur geschah? Dunkle Gestalten – Länder und Menschen verwalten. Doch warum machen alle dies nur mit? Gedanklich sind doch viele unwahrscheinlich fit. Doch Mut und Aufrichtigkeit – mobilisieren das Gewissen, die Ungerechtigkeit schreit. Die… Read more →
wieder einmal (WW3?)
wir stehen am rande, wieder einmal. wir stecken den kopf in den sande, wieder einmal. die spiele laufen über bande, wieder einmal. die kriegstreiberei ist eine schande, wieder einmal. die mobilmachung im eigenen lande, wieder einmal. die medienwelt ist eine einzige schande, wieder einmal. auf der welt die führung eine einzig‘ gaunerbande, wieder einmal. s. Read more →
Der Freytag: Herodot! Hast du etwas Zeit für mich? Über 99 Luftballons und über den finalen allerletzten Luftballon
Manche Lieder muss man nicht nur hören; man muss auch ihre Texte lesen und auf sich wirken lassen. »Hast du etwas Zeit für mich? Dann singe ich ein Lied für dich Von 99 Luftballons Auf ihrem Weg zum Horizont Denkst du vielleicht grad an mich? Dann singe ich ein Lied für dich Von 99 Luftballons Und, dass sowas von sowas… Read more →
Stille ist eingekehrt: Wo ist der Geist
Das Schweigen der Wörter, es donnert nicht mehr so laut. Die Gedanken verflogen, es brennt auf der Haut. Das Schweigen der Denker, es ist gespenstisch still. Den roten Faden verloren, alles so bunt und schrill. Das Schweigen aller, es zieht sich jeder zurück. Wo ist nur die Hoffnung geblieben, wo findet man ein kleines Stück vom Glück. S. Read more →
Aus aktuellem Anlass: Was braucht der Mensch? – Habe Nachricht aus Kiew erhalten
Ich habe soeben ein paar Zeilen aus Kiew erhalten; von Menschen, die in der Stadt zurückgeblieben sind u. die versuchen den Alltag – trotz des Kriegslärms u. des verwirrenden Chaos – irgendwie zu meistern. Sie schreiben: Es käme ihnen vor, als seien sie am Rande des Universums, allein gelassen u. eine Art von Dunkelheit kam auf sie zu. Diese Menschen… Read more →
Gesichtergeschichten
Gesichter in aller Deutlichkeit blicken in den Tag. Die Nacht hat ihre eigenen Augen, der Schlafende sie nicht mag. Friede war seit jeher das Erstrebte des Menschen fernes Ziel. Die Zeiten zogen wie im Flug, eine Hand breit Wasser unterm Kiel. Gesichter spiegeln alte Fragen, gezeichnet von der Zeit. Die Stille spricht, wo Worte fehlen, und Wahrheit trägt kein Kleid.… Read more →
Mondzeit
Die Welt dreht sich verrückt im Kreise; der Wald steht still und schweigt. Der Nebel steigt gemächlich still; alles in der Ferne uns’rem Horizonte übersteigt. Aus dem Nachbarsgarten duftet es; süßlich döst des Apfels Frucht am Boden. In der Stille dieser Nacht ruhen selbst die vielen Toten. Einst so groß und ohne Grenzen; war der Wunsch zu groß für diese… Read more →
Dichtung: Das gesellschaftliche Schweigen / Le silence social
Das gesellschaftliche Schweigen Stimmen werden laut Wie frei ist’s doch mal gewesen Modrig stinkt die eig’ne Haut Das gesellschaftliche Schweigen Führen lassen so wie einst Wie ist doch die Zeit gewesen Was immer du auch meinst Das gesellschaftliche Schweigen Denker sieht man nimmer mehr Herz aus Eisen ist gewesen Das Atmen fällt unendlich schwer Das gesellschaftliche Schweigen Bildungsfern von aller… Read more →
Sommer in der Stadt
Die Welt erblickt – ein neuer Tag erwacht. Der Schatten weicht dem Licht. Die Sonne wärmend lacht. Tränen trocknen auf dem Gesicht: Es ist Sommer in der Stadt. Die Straßen füllen sich – das Leben pulsiert im Takt. Ein Lächeln spiegelt sich, von einer Melodie gepackt. Die Luft ist schwer, doch unverzagt: Es ist Sommer in der Stadt. Die Kinder… Read more →
Gedicht: Herbstwind
Warmer Herbstwind. Du streichelst meine Wangen so liebevoll wie die Mutter ihr Kind. Vertrautes Rauschen in des Waldes Kronen. Noch einmal möchtest du mich mit diesen Klängen belohnen. Dich so spät noch einmal auf der Haut zu spüren. Es ist wie ein Tanz, das Abweisen und das Verführen. Rotgold bricht sich das Licht, wie im Prisma, es ist angenehm warm.… Read more →
Gedicht: Der Mensch, Worte
Die Zeichen der Zeit, sie richtig zu deuten, bleibt vielen verwehrt, sie ihre Zeit nur vergeuden. Wie soll man es, das Eine nur richtig sagen, tausende Gedanken, sie durch den Kopf hindurchjagen? Die Kunst ist, das Muster zu erkennen, viele auf ewig, vergebens hinterherrennen. Man muss es sagen, unendlich weise, man will sie nicht verscheuchen, die hohen Kreise. Am Anfang… Read more →
Klaviermusik von einem Freund von mir: Er berührt mein Herz, wenn er spielt – Titel: Sonntag
Ein Freund von mir, ein Komponist und Klavierspieler, hat mir diese Melodie übergeben und wünschte sich von mir die Musik mit Photos von mir zu begleiten; ich finde seine Musik so herzberührend, dass Bilder/Photos nur ablenken würden – hört diese Musik an, schließt eure Augen dabei und lasst die Bilder vor eurem geistigen Auge entstehen; öffnet alle Türen, die den… Read more →
Lyrik: Humor, Humor
Humor, Humor, Ich rufe es im Chor. Es hilft nur noch der gespielte Witz, Wenn ich hier am Schreibtisch sitz. Ich betrachte, alles sei Satire, Damit es auch der Schwerfällige kapiere. Im Leben helfen viele Sachen, Nur im Moment hilft ausschließlich, das reine Lachen. Neulich sah ich März, Auch er, er machte sich ’nen großen Scherz. Er sah ins Publikum,… Read more →
Die Wahl (nur für Dich)
Ich sitze einsam vor einer digitalen kühlen Welt. Lausche den Klängen von Wagner, weil es mir so gut gefällt. Der Abstand könnte nicht größer sein, für die Wahrheit gekommen, im Dunkel des Daseins wie ein Reisender unter der Brücke vom Fusel benommen. Für Dich all das Leiden der Zeit aufgenommen, keine Klagen je gehört, in der tiefen Nacht den Himmel… Read more →
Lyrik: IHR
Wir glauben, die Dinge zu verstehen. Wir denken, dass wir sehen. Wir sind geprägt, ohne es zu wissen. Wir tragen Lametta, halten fest u. sind verbissen. Wir lassen uns so vieles sagen. Wir nehmen alles an, ohne zu hinterfragen. Wir sind im Hamsterrad, denken es geht nach oben. Wir dachten es sei eine Leiter, viele wurden betrogen. Wir brauchen betreutes… Read more →
Gedanken zurzeit
Die Welt hält inne, Stille im Land. Ein himmlischer Steg, der die Welten einst mal verband. Woher nur all die Strömungen fließen? Einst, wie schön es war, die Zeit zu genießen. Stillstand – innehalten – alles endete abrupt. Des Fisches Panzerkleid sich löst und schuppt. Freudig all die Kinderaugen blicken unbekümmert in den Tag. Herzen so schwer wie Blei, einst… Read more →